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September 2020
09.09.2020

Fälle bei Aktenzeichen XY heute am 9. September 2020: Mord und Betrug

Moderator Rudi Cerne stellt auch im September 2020 die Fälle bei "Aktenzeichen XY... ungelöst" vor.
Foto: Nadine Rupp, ZDF

Zwei Morde und Betrug - darum drehen sich die Fälle bei "Aktenzeichen XY... ungelöst" heute am 9. September 2020. Das sind die Verbrechen, die nachgestellt werden.

In der aktuellen Folge von "Aktenzeichen XY" werden drei Fälle nachgestellt. Außerdem werden zwei neue Kandidaten für den XY-Preis 2020 präsentiert: Der 19-jährige Luca Höppner und seine Mutter Finja Klenz retteten einer Frau bei einem Stalker-Angriff das Leben.

Das war passiert: Eine Frau wurde vor einem Supermarkt von ihrem ehemaligen Lebensgefährten mit eine Art Dolch verletzt. Der damals 18-jährige Luca Höppner vertrieb den Täter und verfolgte ihn, sodass die Polizei den Mann festnehmen konnte. Seine Mutter kümmerte sich um die schwer verletzte Frau, die den Angriff überlebte.

"Aktenzeichen XY": Fälle heute am 9. September 2020

Bei den drei nachgestellten Fällen bei "Aktenzeichen XY" geht es zweimal um Mord und einmal um Betrug. Hier stellen wir die Verbrechen der Folge vom 9. September 2020 kurz vor.

LKA Wien: Wer hat Arnold Schmidt getötet?

Am 16. November 2016 betrat ein Mann den Friseursalon von Arnold Schmidt in Wien und schoss auf den 46-jährigen Inhaber. Dann schaute er noch ohne Maske in den Nachbarraum, in dem sich eine Angestellte mit einer Kundin befand, bevor er verschwand.

Das Opfer, das sich in den Tagen vor der Tat verfolgt gefühlt hatte, wurde noch ins Krankenhaus gebracht - dort starb Arnold Schmidt aber. Bei "Aktenzeichen XY" erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf den Täter, der so beschrieben wird: 40 bis 50 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, kräftig gebaut, auffallend dunkler Teint und dicke Augenbrauen. Er war komplett schwarz gekleidet und trug eine dunkle Wollmütze. Es ist eine Belohnung von 40.000 Euro ausgesetzt.

Kripo Aachen: Wer ist der Mörder von Alexandra Belhaj?

Noch ein Mord, bei dem es sich um einen alten Cold Case handelt: Alexandra Belhaj war drogenabhängig und arbeitete gelegentlich als Prostituierte. Am 3. Juni 2008 wurde die 24-Jährige zum letzten Mal am Düsseldorfer Hauptbahnhof gesehen. Danach galt sie sechs Tage lang als vermisst, bevor ihre Leiche in einem Maisfeld gefunden wurde.

Die Obduktion ergab, dass die Frau durch massive Gewalteinwirkung auf den Kopf gestorben war. Ihre Sachen wurden wohl hastig auf einem Feldweg in Randerath im Kreis Heinsberg entsorgt. Darunter befand sich auch ein Zettel, der nicht vor ihr geschrieben war. Dieser wird bei "Aktenzeichen XY" genauso gezeigt wie ein auffälliger Ohrring, der dem Opfer fehlte. Für den entscheidenden Hinweis ist eine Belohnung von 1500 Euro ausgesetzt.

Polizei Potsdam: Wer kennt Betrügerin "Maria"?

In Potsdam legte eine Betrügerin im Dezember 2019 einen älteren Mann herein. Sie nannte sich Maria und behauptete, zuerst 50.000 und später noch einmal 15.000 Euro für die Operation einer Tochter zu benötigen. Sie erhielt das Geld von dem Mann und verschwand damit. Das Opfer erstattete Anzeige und half dabei, ein Phantombild zu erstellen.

Nach dem Erscheinen des Phantombilds erstattete ein weiterer Mann Anzeige. Im April 2019 habe eine Frau mit derselben Masche versucht, an sein Geld zu kommen. Die Ehefrau des Mannes habe das aber durchschaut, weswegen er der Betrügerin kein Geld zahlte. Beide Tatorte liegen in der Nähe. Bei "Aktenzeichen XY" fragt die Polizei, ob es weitere Opfer gibt - und bittet um Hinweise, um "Maria" zu überführen.

Sendetermin: Nächste Folge von "Aktenzeichen XY"

"Aktenzeichen XY" läuft einmal im Monat an einem Mittwoch im ZDF. Die nächste Folge 559 ist am 14. Oktober 2020 zu sehen.

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