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James Franco

04.10.2019

Sexuelle Nötigung: Franco wehrt sich gegen Vorwürfe

James Franco erschien 2018 bei der Golden-Globe-Verleihung - wie viele andere Stars auch - mit einem "Time's Up"-Anstecker, um Solidarität mit der #MeToo-Bewegung zu bekunden.
Bild: Jordan Strauss/Invision, dpa (Archiv)

Zwei seiner ehemaligen Schauspiel-Schülerinnen werfen James Franco sexuelle Nötigung und falsche Versprechen vor. Der 41-Jährige wehrt sich dagegen.

US-Schauspieler und Regisseur James Franco (41) hat sich erneut gegen Vorwürfe der sexuellen Nötigung zur Wehr gesetzt. Solche Vorwürfe seien schon früher aufgetaucht und widerlegt worden, wurde Francos Anwalt vom Hollywood Reporter zitiert.

Frauen werfen Franco unter anderem sexuelle Nötigung vor

Zwei frühere Schülerinnen von Francos Schauspielschule hatten den Hollywood-Star ("Milk", "Spider-Man") verklagt. Die beiden Frauen Sarah Tither-Kaplan und Toni Gaal reichten die Klage am Donnerstag vor Gericht in Los Angeles ein. Das geht aus der Klageschrift auf der Webseite ihrer Anwälte hervor. 

Die Frauen werfen Franco und seinen Geschäftspartnern unter anderem Diskriminierung, sexuelle Nötigung, Einschüchterungen und falsche Versprechen vor. In Kursen hätten sie Schülerinnen etwa dazu gedrängt, nackt vorzusprechen. Die Schule hätte junge, unerfahrene Frauen beruflich und sexuell ausgenützt.

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Franco: "Wenn ich etwas falsch gemacht habe, werde ich es wieder gut machen"

Franco werde sich dagegen wehren und zudem Entschädigung für diese "verleumderische Klage" fordern, kündigte der Anwalt dazu an. Die Schauspielschule ist inzwischen geschlossen. Die Anwälte der beiden Klägerinnen bitten weitere möglicherweise betroffene Frauen, die Kurse an der Schauspielschule belegt haben, mit ihnen in Kontakt zu treten.

Tither-Kaplan war eine von fünf Frauen, die Franco bereits 2018 in einem Artikel in der Los Angeles Times sexuelle Belästigung vorwarfen. Der Schauspieler hatte damals die Vorwürfe in einem Interview in einer Talkshow zurückgewiesen. Sollte er etwas falsch gemacht haben, wolle er es aber wiedergutmachen, erklärte Franco. Kurz zuvor war er bei der Golden-Globe-Verleihung - wie viele andere Stars auch - mit einem "Time's Up"-Anstecker erschienen, um Solidarität mit der #MeToo-Bewegung zu zeigen, die sexuelle Übergriffe anprangert.  (dpa)

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