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77-Jähriger erschießt Räuber

15.12.2010

Sittensen: Polizei findet Masken und Waffe der Täter

Kriminaltechniker der Polizei Rotenburg mit vermutlicher Tatwaffe der Räuber, die in Tatortnähe gefunden wurde
Bild: Polizeiinspektion Rotenburg

In Sittensen, wo ein 77-jähriger Rentner einen Räuber erschoss, hat die Polizei jetzt die Maskierung und eine Waffe gefunden. Aller Wahrscheinlichkeit nach stammen sie von den geflüchteten vier Komplizen.

In Sittensen, wo ein 77-jähriger Rentner einen Räuber erschossen hat, hat die Polizei jetzt die Maskierung und eine Waffe gefunden. Aller Wahrscheinlichkeit nach stammen sie von den geflüchteten vier Komplizen.

In einem Graben in der Nähe des Tatortes fanden die Fahnder eine Tüte. Darin befanden sich eine Softair-Pistole und mehrere Kleidungsstücke zum Maskieren.

Die Polizeibeamten gehen davon aus, dass die Täter mit ihrem Fahrzeug in Panik vom Tatort geflüchtet sind. Die Tüte haben sie wohl nach kurzer Strecke aus dem Fahrzeug geworfen, da sie mit einer Polizeikontrolle rechnen mussten. Die Ermittler hoffen nun darauf, dass Finger- und DNA-Spuren an der Waffe und der Maskierung zu den Tätern führen.

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Waffe und Maskierung gefunden

Vermutlich ist die gefundene Softair-Pistole die Waffe, mit der die Räuber den 77-jährigen Rentner bedroht hatten. Wie der Mann erklärte, hatten die Maskierten eine Waffe von hinten an seinen Kopf gehalten.

Der erschossene 16-jährige mutmaßliche Täter ist inzwischen obduziert, seine Identität steht fest. Die Obduktion in der Hamburger Gerichtsmedizin am Dienstagabend ergab, dass der 16-Jährige an einem Schuss in den Rücken starb.

Der Jugendliche aus Neumünster ist bei der Polizei als Intensivtäter bekannt. Ihm wurden bereits Einbrüche, Diebstähle, Körperverletzungen und Raub zur Last gelegt. Bei der Polizei galt er als bewaffnet und gewalttätig.

Bei der Polizeiinspektion in Rotenburg wurde am Dienstag eine zehnköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet, die von Kriminaltechnikern unterstützt wird.

Am Montagabend war es zu dem Raubüberfall auf den 77-Jährigen gekommen. Auf dem Weg zu seinem Hundezwinger wurde der Rentner von fünf maskierten Tätern in sein Haus gedrängt. Dort forderten sie Geld. Als sie den Tresor des Mannes öffneten, ging der Alarm los.

Im darauf folgenden Tumult konnte der Rentner, der als Jäger Schusswaffen besitzt, eine Pistole ergreifen. Er schoss und traf dabei einen der Täter tödlich. Die anderen vier flüchteten. AZ

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