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Royals

31.03.2020

So könnten Meghan und Harry ihr neues Leben finanzieren

Prinz Harry und Herzogin Meghan verabschieden sich.
Bild: Dominic Lipinski, dpa

Plus Meghan und Harry lösen sich vom britischen Königshaus - und müssen jetzt für sich selbst sorgen. Drei Möglichkeiten, wie das Paar Geld verdienen könnte.

Es ist keineswegs so, dass der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan nicht ausreichend "Goodbye" gesagt hätten. Der Herzog und die Herzogin von Sussex hangelten sich vielmehr bei ihrer mehrtägigen Abschiedstour durch Großbritannien Anfang März von einem "letzten" Termin zum nächsten. Von diesem Mittwoch an beginnt für die beiden nun aber endgültig ein neues Leben: Harry und Meghan sind, auf eigenen Wunsch, keine Vollzeitroyals mehr. Sie verzichten auf die Anrede "Königliche Hoheit". Sie nehmen keine offiziellen Aufgaben mehr für das Königshaus wahr. Stattdessen wollen sie frei von der Krone und "finanziell unabhängig" leben – nur wie?

Für Meghan und Harry stehen hohe Kosten an, US-Regierung soll nicht helfen

Mit dem Wegfall etlicher Privilegien entstehen ihnen auch hohe Kosten. Wer, zum Beispiel, bezahlt künftig für die Sicherheit des Paares? Nachdem bekannt wurde, dass Harry und Meghan mit Sohn Archie von Kanada nach Los Angeles gezogen sein sollen – ein Boulevardblatt nannte das "Megxit 2" –, hieß es in einer Stellungnahme der beiden: Man wolle die US-Regierung nicht um Hilfe bei der Finanzierung der Sicherheitskräfte bitten.

Prinz Harry und Herzogin Meghan am 19. Mai 2018 nach ihrer Trauung.
Bild: Ben Stansall/PA Wire/dpa

Geld mit der eigenen Marke verdienen

Wie sie Geld verdienen könnten?

So könnten Meghan und Harry ihr neues Leben finanzieren

Möglichkeit eins – als ihre eigene Marke. Medien berichten, dass Harry und Meghan noch in dieser Woche auf Instagram ihre neue Marke vorstellen wollen. Ihre bisherige, "Sussex Royal", dürfen sie nicht mehr verwenden. Wobei Königshaus-Experte William Hanson schon im Januar darauf hinwies, dass es ihnen weniger um den Verkauf von T-Shirts, Socken oder Tassen gehe. "Ihnen geht es vermutlich mehr um bestimmte Anliegen, als dass sie von kommerziellen Interessen getrieben sind", sagte er.

Meghan könnte wieder als Schauspielerin arbeiten

Möglichkeit zwei – Hollywood. Ex-Schauspielerin Meghan ("Suits") könnte wieder ihrem Beruf nachgehen. Medienberichten zufolge wohnt das Paar in der Nähe Hollywoods, jenem Stadtteil von Los Angeles (ihrem Geburtsort), der ein weltweites Zentrum der Filmindustrie ist. Meghan hat bereits eine Sprecher-Rolle in der neuen Disney-Doku "Elephants" übernommen. Der Beginn ihres Comebacks?

Der Glamourfaktor kann auch ohne royalen Zusatz Einnahmen bringen

Möglichkeit drei – Glamourfaktor. Das Paar verwische die Linien zwischen "royal" und "prominent", schimpften britische Kolumnisten vor einiger Zeit und wiesen darauf hin, dass der Steuerzahler den Großteil der Ausgaben für die Sussexes begleiche. Aber lassen sich mit dieser Verbindung nicht Einnahmen generieren? Dazu muss man nur auf ihre Abschiedstour blicken. Einmal erschienen sie mit Hollywood-Strahlen auf einer Preisverleihung. Dann wieder glänzte Meghan in roter Abendrobe, Harry in Ausgeh-Uniform. Und bei ihrem wirklich allerletzten Auftritt in der Westminster Abbey in London, da saßen sie pflichtbewusst die nicht zu übersehenden Spannungen zwischen ihnen und dem Rest der royalen Familie auf ihren Kirchenplätzen aus. Sie im Dreiviertelkleid mit Cape und Hut, er mit einem bemühten Lächeln. Die schönen Fotos zierten tagelang den Boulevard.

Spekuliert wurde auch schon, dass sich Harry und Meghan den früheren US-Präsidenten Barack Obama und dessen Frau Michelle zum Vorbild genommen hätten. Die Obamas verdienen mit Vorträgen, Buch-Deals und Filmen viel Geld.

So könnten Meghan und Harry ihr neues Leben finanzieren
16 Bilder
Vom Party-Prinz mit Nacktfoto-Skandal zum Familienglück mit Meghan

Das Problem für die beiden, zumindest in Großbritannien: Im Königreich steigt derzeit die Zahl der Corona-Toten täglich rasant, das Land ist im "Lockdown". Wortmeldungen der Sussexes über die eigene Zukunft stoßen den Briten da mehr als auf. Harry und Meghan seien "ziemlich irrelevant", meint Königshaus-Expertin Penny Juno. Fürs Erste würden sie wahrscheinlich zu einer fernen Erinnerung werden. "Es ist sehr traurig."

Briten hoffen, Harry und Meghan könnten das Königshaus retten

Dabei sollte alles anders werden. Die Briten freuten sich, als der charmante Rotschopf, ehemals Party- und Problemprinz, mit Meghan Markle endlich seine Liebe fand. Man schwenkte Fähnchen, als das Paar Traumhochzeit feierte und war entzückt, als die beiden Eltern wurden. Hier präsentierte sich die moderne Seite der mitunter verstaubten, traditionsverliebten Monarchie. Harry und Meghan würden, so die Hoffnung, das Königshaus in ein neues Zeitalter führen, gar retten.

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