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Forschung

30.08.2017

Sonar stört Wale massiv

Tiere meiden Unterwasserlärm

Sonare von Schiffen oder Hubschraubern verändern das Tauchverhalten von Cuvier-Schnabelwalen und stören bei der Futtersuche. Das schreiben US-amerikanische Forscher im Fachmagazin Royal Society Open Science. Sie hatten 16 Tiere vor der südkalifornischen Küste mit Sendern ausgestattet und beobachtet, wie die Wale auf Sonargeräusche militärischer Übungen reagieren. So verlängerten sich alle Phasen der Tauchzyklen, wenn die Tiere den Schallimpulsen ausgesetzt waren. Die Wale blieben länger in der Tieftauchphase, durchschnittlich 90 statt 60 Minuten. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Tiere in größere Tiefen tauchen, um dem Lärm der Schallwellen zu entkommen. Die Intervalle zwischen den tiefen Tauchgängen, bei denen die Wale Futter suchen, wurden größer. Warum die Wale oft stranden, wenn sie mit Sonar konfrontiert sind, konnten die Forscher aber nicht klären. (dpa)

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