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Sprengstoff
30.09.2016

Bekennerschreiben zu Anschlägen von Dresden war Fälschung

Eine zersplitterte Scheibe am Congress Center Dresden. Dort findet am Tag der Deutschen Einheit der Empfang des Bundespräsidenten statt.
Foto: Arno Burgi (dpa)

Vor der Tür einer Moschee und auf der Terrasse des Kongresszentrums waren am Montagabend Sprengsätze explodiert.

Ein nach den Sprengstoffanschlägen in Dresden im Internet verbreitetes Bekennerschreiben ist nach Einschätzung der Behörden gefälscht. "Nach derzeitigem Erkenntnisstand handelt es sich um ein Fake", sagte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft, Wolfgang Klein, am Freitag in Dresden. Dies habe die Auswertung des Schreibens anhand von Formulierungen und Wortwahl ergeben. Wer dahinter stecke, sei nicht bekannt. Zuvor hatte die ARD berichtet. 

Das Schreiben, in dem vermeintlich Linke die Verantwortung für die Anschläge auf eine Dresdner Moschee und das Kongresszentrum übernahmen, hatte kurz vor der zentralen Feier zur Deutschen Einheit in Dresden für Verwirrung gesorgt. Die Antifa hatte es umgehend als Fälschung bezeichnet; die Internetplattform "linksunten", auf der es veröffentlich worden war, hatte es nach kurzer Zeit gelöscht.

Vor der Tür der Moschee und auf der Terrasse des Kongresszentrums waren am Montagabend Sprengsätze explodiert. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen dazu laufen laut Klein weiter auf Hochtouren. dpa

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