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Südafrika
30.04.2019

Grubenunglück: Rund 1800 Bergarbeiter sitzen in Mine fest

Erst im Februar 2018 waren 900 Bergarbeiter in einer südafrikanischen Mine von Sibanye Stillwater eingeschlossen gewesen. Nun sitzen wieder 1800 Menschen fest.
Foto: AP (dpa)

In Südafrika sitzen 1800 Bergleute unter Tage fest. Die Minenbetreiber hoffen, die Kumpel schnell befreien zu können.

Nach einem Unfall in einer Platin-Mine in Südafrika sitzen rund 1800 Bergarbeiter unter Tage fest. Sollte das Problem nicht kurzfristig behoben werden können, gebe es noch die Möglichkeit, die Arbeiter über eine angrenzende Mine zu befreien, erklärte ein Sprecher des Bergbauunternehmens Sibanye Stillwater am Dienstagnachmittag. Der Betreiber hoffte demnach, die Kumpel der Frühschicht noch am Abend wieder aus der Mine in der Nähe der Stadt Rustenburg nordwestlich von Johannesburg holen zu können. 

Schienen stürzen bei Grubenunglück in Schacht - 1800 Bergleute sitzen fest

In der Mine waren demnach am Mittag Schienen in den Aufzugschacht gestürzt, der die Arbeiter in die Stollen bringt. Der Schacht werde nun auf Schäden geprüft, erklärte Sprecher James Wellsted. Niemand sei verletzt worden.

Das Unternehmen wollte die Arbeiter jedoch zunächst nicht über die angrenzende Mine bergen, da sie unter Tage Wasser haben und in den vorgesehenen Buchten warten können, wie der Sprecher erklärte. "Hoffentlich sind die Arbeiter in ein paar Stunden wieder raus", sagte Wellsted. (dpa)

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