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Tatort aus Münster
26.09.2016

Pressestimmen zum Tatort "Feierstunde": Spaß trotz Logikfehlern

Boerne schwebt in Lebensgefahr: Können seine Assistentin Silke Haller und Kommissar Frank Thiel im Schutzanzug rechtzeitig helfen?
Foto: Wolfgang Ennenbach, WDR

Rachegefühle, Mord, Krankheit: Diese Themen spielen beim Tatort "Feierstunde" aus Münster eine Rolle. Wie der Krimi in den Pressestimmen bewertet wird.

Der Wissenschaftler und Professor Harald Götz will sich an Professor Boerne rächen und ihn am liebsten ermorden. So sagt er es auch seiner Psychotherapeutin. Boerne dagegen heimst Fördermittel für ein Forschungsprojekt ein, während Götz alleine im Labor nach einem Medikament für seine ALS-kranke Frau sucht. Sie wird aber erschossen im Rollstuhl aufgefunden. Für Kommissar Thiel steht fest: Götz ist dringend tatverdächtig. Und dann schwebt plötzlich Boerne in Lebensgefahr.

"Auch wenn das einer der besseren Münster-Tatorte in jüngster Vergangenheit war, auch dieser hat ein großes Problem: Die Handlung ist zu sehr darauf ausgerichtet, möglichst viel Pontenzial für kleine Witzchen zu lassen, die Figuren entwickeln sich seit dem ersten Fall aus dem Jahr 2002 nicht wirklich weiter. Spannung und Humor gleichzeitig hochzuhalten - das klappt auch diesmal nicht so richtig in Münster." RP Online

"Der neue WDR-Tatort aus Münster spielt ein bisschen „24“, jene Serie, in der schwerwiegende, aber auch wirre Gefahren für die Stadtgesellschaft / Weltgemeinschaft unter Hochdruck abgewendet werden müssen. Und in der man wirklich keinem trauen darf. Zugleich soll „Feierstunde“ aber offenbar auch ein echter Münster-Tatort sein, also gewitzt. So ergibt sich ein Widerspruch aus den eingestreuten Späßchen und der Bedrohung, welche womöglich von jener in einer bescheidenen Gaststätte festgehaltenen Menschengruppe ausgeht, die verseucht und ansteckend sein könnte." Frankfurter Rundschau

Pressestimmen: Tatort "Feierstunde" bewahrt Münsteraner Humor

"Der gute alte Münster-Tatort ist zurück - Boerne und Thiel machen endlich wieder Spaß. Der Tatort "Feierstunde" ist gut, richtig gut. Und das, obwohl Professor Boerne (Jan Josef Liefers) mal wieder in Lebensgefahr schwebt. Doch dieses Mal haben die Münster-Macher den Dreh raus: Man fragt sich nämlich wirklich während eines großen Teil des Films, ob es das beliebsteste Tatort-Duo vielleicht bald nicht mehr geben könnte." tz

"Münster kann auch Kammerspiel. In "Feierstunde" ist die Handlung nachrangig, vornehmlich geht es um das, was in den Akteuren vorgeht. Um ein Sich-nicht-verstanden-Fühlen, um Ruhm, Ehre, Rachegefühle und die Frage, was mehr wiegt - der Tod eines Einzelnen oder die Verbreitung einer Seuche." Süddeutsche Zeitung

"Ein rachsüchtiger Geiselnehmer, zarte Freundschaftsbande und viel Humor: Mit "Feierabend" beweist der "Tatort" aus Münster, dass er zu Recht der beliebteste Ableger der Krimireihe ist. "Feierabend" bietet weniger Klamauk als sonst, bewahrt sich aber den typischen Münsteraner Humor. Da stören die Logikfehler in der Handlung nur ein bisschen." stern

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