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Todesflug AF-447: Wo war eigentlich der Pilot, als das Flugzeug abstürzte?

Todesflug AF-447

Wo war eigentlich der Pilot, als das Flugzeug abstürzte?

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    Einer der beiden Flugschreiber des Airbus 330 Air France AF 447. dpa
    Einer der beiden Flugschreiber des Airbus 330 Air France AF 447. dpa

    Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" und beruft sich dabei auf Ermittlerkreise. Erst Anfang April dieses Jahres waren das Wrack des Airbus in 4000 Metern Tiefe entdeckt  und Flug- und Datenschreiber geborgen worden. Nun gibt es wohl erste Details über die Gespräche, die an Bord geführt wurden. Demnach sei Pilot Marc Dubois nicht im Cockpit gewesen, als das Unglück seinen Lauf nahm. Auf den Aufnahmen jedenfalls soll zu hören sein, wie der 58-Jährige ins Cockpit stürzt. "Er hat den beiden Kopiloten noch Anweisungen zugerufen, um den Flieger zu retten", zitiert das Magazin einen Experten aus dem Umfeld der Ermittlungen.

    Die Blackbox räumte eine weitere Vermutung aus. Ursprünglich waren Experten davon ausgegangen, dass die Crew von Flug AF 447 ihre Maschine direkt in ein Unwettergebiet gelenkt hatte. Doch die Flugbahn, die via Blackbox gespeichert wurde, zeige, wie die Besatzung versucht habe, einen möglichst glimpflichen Weg durch die Gewitterfront zu wählen. Eiskristalle aus diesem Unwettergebiet verstopften den Informationen des Spiegels zufolge dann aber die Geschwindigkeitsmesser.

    Die Daten der abgestürzten Maschine, die von Rio de Janeiro nach Paris unterwegs war sollte, werden derzeit in Frankreich ausgewertet. Ende Juni soll es die Ergebnisse geben, die das Rätsel um die Air-France-Katastophe lösen. 

    "Der Datenschreiber verzeichnet kurz nach dem Ausfall der Geschwindigkeitsanzeigen ein steiles Hochziehen der Maschine", sagte ein Experte dem Blatt. Das könnte einen Strömungsabriss und damit den Absturz verursacht haben. Ob der Pilot dafür verantwortlich war oder ob die Steuerungscomputer des Airbus eingegriffen haben, sei unklar. Der Hersteller Airbus wollte sich laut "Spiegel" unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen nicht dazu äußern.Er hatte bereits vorher klar gestellt, dass es an dem Airbus keine technische Mängel gab. dpa

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