Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Zehntausende Russen sind nach Teilmobilmachung bereits aus dem Land geflohen
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. UN-Bericht: Nahrungsmittelverschwendung führt zu Umweltschäden

UN-Bericht
11.09.2013

Nahrungsmittelverschwendung führt zu Umweltschäden

Laut einem UN-Bericht führt die Verschwendung von Nahrung zu großen Umweltschäden.
Foto: Frank May/Archiv (dpa)

Beim täglichen Einkauf ist den meisten Konsumenten nicht bewusst, wie viel Nahrung weltweit verschwendet wird. Millionen Tonnen Reis, Früchte und Gemüse kommen einfach in den Abfall.

Jedes Jahr landen weltweit rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel auf dem Müll. Diese massive Verschwendung sorgt nach einem Bericht der Vereinten Nationen nicht nur für enorme Wirtschaftseinbußen, sondern richtet auch riesige Umweltschäden an. Der Report "Folgen der Nahrungsmittelverschwendung: Auswirkungen auf die Naturressourcen" untersucht, welche Konsequenzen die Überproduktion für das Klima, die Bodennutzung, das Wasser und die Artenvielfalt hat. Er wurde am Mittwoch von der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) und dem UN-Umweltprogramm (Unep) in Rom und Nairobi präsentiert.

Schimmel auf Konfitüre mit mehr als 50 Prozent Zucker sollte großzügig abgehoben werden; bei weniger als 50 Prozent Zucker muss sie sofort weggeschmissen werden: Hier verteilen sich die Schimmelgiftpilze unsichtbar über das gesamte Lebensmittel. Falls der Zuckeranteil nicht nachvollziehbar ist, sollte man verschimmelte Konfitüre lieber entsorgen.
17 Bilder
So lange halten Lebensmittel wirklich
Foto: Franziska Koark, dpa

Ackerland wird genutzt, um Nahrung zu produzieren, die nicht gegessen wird

Demnach werden 28 Prozent des gesamten weltweiten Ackerlandes genutzt, um Nahrung zu produzieren, die nie gegessen wird. Die direkten finanziellen Einbußen (ohne Meeresfrüchte und Fisch einzuberechnen) beliefen sich jährlich auf 750 Milliarden Dollar (565 Milliarden Euro).

Die Produktion von Lebensmitteln, die später nicht verzehrt werden, verbrauche jährlich etwa 250 Kubikkilometer Wasser. Das entspricht dem fünffachen Volumen des Bodensees und ist dem Report zufolge dreimal mehr als pro Jahr durch die russische Wolga fließt. Zudem entstünden bei der Herstellung jährlich Treibhausgase, die der Wirkung von 3,3 Milliarden Tonnen Kohlendioxid entsprächen.

UN-Bericht: Lebensmittelverschwendung nicht vertretbar

"Wir alle - Landwirte und Fischer, Lebensmittelproduzenten und Supermärkte, lokale und nationale Regierungen sowie die Verbraucher - müssen in jedem Glied der menschlichen Nahrungsmittelkette etwas ändern, um Lebensmittelverschwendung in erster Linie zu vermeiden und andernfalls Nahrungsmittel wiederzuverwerten und zu recyceln", sagte FAO-Generaldirektor José Graziano da Silva.

Zusätzlich zu den Folgen für die Umwelt sei die Lebensmittelverschwendung auch moralisch nicht vertretbar: "Wir dürfen nicht erlauben, dass ein Drittel der Nahrungsmittel, die wir herstellen, auf dem Müll landen, wenn 870 Millionen Menschen gleichzeitig Hunger haben."

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner: Sind auf gutem Weg

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sieht Deutschland unter anderem mit der Kampagne "Zu gut für die Tonne", bereits auf einen guten Weg zur Abfallvermeidung. "Handel, Industrie, Kirchen, Verbände und Verbraucherinitiativen ziehen an einem Strang. Wenn andere Länder folgen, können wir das Ziel der Europäischen Kommission erreichen, die Menge der verwertbaren Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2020 um die Hälfte zu reduzieren."

Weltweit geschehen 54 Prozent der Nahrungsmittelverschwendung nach Angaben des UN-Reports bereits während der Produktion, der Nachernte und der Lagerung. 46 Prozent ereigneten sich bei der Weiterverarbeitung, der Auslieferung und dem Konsum. dpa/AZ

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.