Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Putin schwört Russen im Ukraine-Krieg auf "langen Prozess" ein
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. USA: Behörden: Bis zu 180 Milliarden Dollar Schaden durch "Harvey"

USA
04.09.2017

Behörden: Bis zu 180 Milliarden Dollar Schaden durch "Harvey"

Texas kämpft weiter mit den Folgen des Tropensturms "Harvey". Die Schäden, die er angerichtet hat, gehen in die Milliarden.
Foto: Gerald Herbert, dpa

Der Wiederaufbau im überfluteten Osttexas wird vielleicht noch viel teurer als ohnehin schon befürchtet. Und: Die Hurrikan-Saison ist noch lange nicht zu Ende. Was macht "Irma"?

Die Schadensprognosen für die durch den Sturm "Harvey" verwüsteten Gebiete in Texas werden immer düsterer. Der Gouverneur des US-Staates, Greg Abbott, schätzte die Kosten für den Wiederaufbau am Sonntag auf bis zu 180 Milliarden Dollar (152 Milliarden Euro). Zugleich gilt das Augenmerk immer stärker dem Hurrikan "Irma", der sich im Atlantik zusammengebraut hat. 

Zwar war auch am Sonntag noch völlig unklar, ob der Sturm - am Sonntag ein Hurrikan der drittstärksten von fünf Stufen - überhaupt die US-Küste ansteuern wird. Mehr Klarheit werde es erst in einigen Tagen geben, betonte das Hurrikan-Zentrum in Miami. Zugleich wurde aber gewarnt, dass Einwohner in üblicherweise besonders hurrikangefährdeten Gebieten vorbereitet sein sollten. Das sind die Bundesstaaten am Golf von Mexiko, darunter Texas, Florida und die US-Ostküste.     

"Harvey" verwüstet größeres Gebiet als "Katrina" 2005

Abbott betonte in Fernsehinterviews, dass die von "Harvey" betroffenen Gebiete und die Zahl der betroffenen Menschen weitaus größer seien als seinerzeit bei "Katrina". Dieser Hurrikan hatte Ende August 2005 an der US-Küste am Golf von Mexiko verheerende Schäden angerichtet, New Orleans wurde fast völlig überflutet. Insgesamt starben damals bis zu 1800 Menschen. Die von "Katrina" verursachten Kosten bezifferte Abbott auf 120 Milliarden Dollar.

"Harvey" war am 25. August auf die osttexanische Küste getroffen und hatte weite Gebiete unter Wasser gesetzt. Mittlerweile weichen die Fluten. Dadurch wird das Ausmaß der Verwüstungen immer deutlicher. Die texanische Behörde für öffentliche Sicherheit gab die Zahl der beschädigten Häuser am Sonntag mit mindestens 200.000 an, fast 13.000 seien völlig zerstört. Mehrere Tausend Menschen sind weiter in Notunterkünften untergebracht. 

Besonders schlimm ist die Lage noch in der südosttexanischen Stadt Beaumont: Die knapp 120.000 Einwohner haben weiter kein fließendes Trinkwasser und sind auf Hilfe von außen angewiesen. 

Lesen Sie dazu auch

Hurrikan "Irma" steuert auf die Karibik zu

Zugleich gibt es aber auch Anzeichen für ein Wiederaufleben der gebeutelten Regionen. So versuchten etwa in Houston am Wochenende viele Menschen, wieder in ihre alte Routine zurückzukehren, Kinderspielplätze und Restaurants waren bevölkert, und auch das städtische Baseball-Team, die Houston Astros, absolvierte gleich zwei Heimspiele - und gewann beide.

"Irma" steuert derweil auf die Karibik zu. Der Sturm könnte nach Vorhersagen am Dienstagabend oder Mittwoch (Ortszeit) über Teile der kleinen Antillen hinwegfegen und möglicherweise am Freitag die Bahamas erreichen. Meteorologen rechnen damit, dass er auf seinem Weg weiter erstarken könnte - vielleicht vorübergehend sogar zu einem Hurrikan der Stufe 5. 

Wirbelsturm „Harvey“ hat die Millionenmetropole Houston im US-Bundesstaat Texas ins Flutchaos gestürzt.
14 Bilder
Wirbelsturm „Harvey“ stürzt Texas ins Flutchaos
Foto: Charlie Riedel, dpa

Eine etwaige Ankunft auf dem US-Festland wäre am nächsten Wochenende oder dem folgenden Montag zu erwarten. Bisher gilt es aber als durchaus möglich, dass "Irma" vorher nordöstlich in den offenen Atlantik abdreht. 

In den Monaten August bis Oktober werden stets die meisten Hurrikans registriert. Häufig entwickeln sich in diesem Zeitraum potenziell gefährliche Stürme, ohne dass sich Befürchtungen dann jedoch bewahrheiten. Nach "Harvey" sind jedoch Ängste gestiegen, dass die USA gleich zwei Mal ganz kurz hintereinander direkt von einem Hurrikan getroffen werden könnten. dpa

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.