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USA
24.09.2016

Mann erschießt fünf Menschen in US-Einkaufszentrum

In einem Einkaufszentrum in Burlington in den USA wurden drei Menschen getötet.
Foto: Sgt. Mark Francis, dpa

Ein Angreifer erschießt in Burlington im US-Bundesstaat Washington vier Frauen und einen Mann, ein weiterer wurde verletzt. Gesucht wird ein mit einem Gewehr bewaffneter Mann.

Nach dem Angriff in einem Einkaufszentrum in den USA ist die Zahl der Toten auf fünf gestiegen. Der Täter hatte in der Cascade Mall in Burlington im Bundesstaat Washington am Freitag vier Frauen erschossen und einen Mann lebensgefährlich verletzt. Der Verletzte wurde in kritischem Zustand in ein Krankenhaus geflogen. "Er hat die Nacht nicht überlebt", bestätigte Polizistin Heather Axtman der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Eine weitere Person war Medienberichten zufolge leicht verletzt worden.

Polizei sucht nach Schießerei in den USA nach Täter

Die Polizei sucht noch nach dem Täter, der am Freitagabend drei Menschen in einem Einkaufszentrum in den USA erschossen hat.
Foto: Washington State Partol

Der mutmaßliche Täter habe den Tatort vor dem Eintreffen der Beamten verlassen und sei auf der Flucht, hieß es. Die Polizei veröffentlichte ein Fahndungsbild, auf dem ein junger Mann mit einem Gewehr zu sehen ist. Der Katastrophenschutz von Skagit County betonte, es werde nach einem einzelnen Schützen gesucht.

Der lokale Fernsehsender Kiro 7 berichtete, das Einkaufszentrum sei zur Tatzeit voller Menschen gewesen. Polizei und Rettungsteams befanden sich im Großeinsatz. Das Motiv des Täters war zunächst unklar. Burlington liegt rund 100 Kilometer nördlich von Seattle.

Dem TV-Sender Komo News berichteten Augenzeugen, der Schütze sei in der Mall in das Kaufhaus Macy's eingedrungen und habe dort das Feuer eröffnet. Nach dem Angriff wurde die Cascade Mall geräumt, Sanitäter und Ärzte kümmerten sich um die Verletzten.

"Ich habe einen Schuss gehört, dann sah ich zwei oder drei Leute wegrennen - und dann kam ein Schuss nach dem anderen", berichtete Armando Patino, der in einem Mobilfunkladen arbeitet, dem Sender. "Manche wussten nicht, wohin sie gehen sollten. Ich habe sie dann einfach in den Laden geholt, dort haben wir in den hinteren Räumen dann gewartet, bis man uns sagte, dass wir die Mall verlassen sollen."

"Eine Trägodie hat Washington heute getroffen", schrieb Gouverneur Jay Inslee auf Twitter. "Mit unseren Herzen sind wir in Burlington", teilte er weiter mit - auch Inslee sprach zunächst von vier Toten.

Auch nach drei Stunden keine komplette Entwarnung in Einkaufszentrum in Burlington

Das FBI in Seattle teilte mit, es unterstütze die Ermittlungen. Es gebe keine Informationen, die weitere geplante Angriffe im Bundesstaat Washington nahelegten. US-Reportern zufolge waren auch Hubschrauber im Einsatz. Die Menschen wurden mit Bussen in Sicherheit gebracht - an einer Kirche konnten sie ihre Familien treffen.

Auch rund drei Stunden nach dem Vorfall gab es für das Einkaufszentrum noch keine komplette Entwarnung, wie Polizeisprecher Mark Francis auf Twitter schrieb. "Viele verschlossene Türen und Räume mussten geöffnet werden." Das Areal sei insgesamt rund 40 000 Quadratmeter groß. dpa, afp

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Die Diskussion ist geschlossen.

24.09.2016

Kein Mitleid mit den USA, jeder muß, darf eine Waffe haben und das ist das Ergebnis. Nur weiter so.

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24.09.2016

Hat man jemals davon gehört, dass der amerikanische Waffenwahn eine solche Tat verhindert oder schnell beendet hat, weil ein stolzer Waffenbesitzer den Täter gestoppt hat? Ich kann mich nicht erinnern. Trotzdem glaubt die Mehrheit der Amerikaner an mehr Sicherheit durch mehr Waffen. Es werden noch viele sterben, bevor sich etwas ändert.

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24.09.2016

Galuben Sie wirklich wenn die USA ein ähnliches Waffengesetz wie Deutschland hätte, daß dann dort weniger passieren würde? Never. Checken Sie mal wie leicht man auch in Deutschland an Waffen kommt.

We eine will - der bekommt sie.

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24.09.2016

"Galuben Sie wirklich wenn die USA ein ähnliches Waffengesetz wie Deutschland hätte, daß dann dort weniger passieren würde?"

Es würde mit aller Wahrscheinlichkeit weniger Tote und Schwerverletzte durch Waffengewalt geben.

Vergleichen Sie doch, wie viele Waffen in Deutschland pro Einwohner gehandelt werden und wie viele Waffen es in der USA pro Einwohner sind.

Es ist leider nicht die Vernunft, welche dafür sorgt, dass weniger Waffen verkauft werden, sondern der enorme Waffenlobbyismus sorgt dafür, dass Waffen günstig überall zu kaufen sind.

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25.09.2016

Da haben Sie wohl recht, aber die Amis lernen es nicht und wollen es auch nicht lernen. Die Rechnung ist eigentlich ganz einfach: Weniger Schußwaffen, weniger Menschen, die dadurch sterben.

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24.09.2016

Wie wir mittlerweile wissen, spielt der Unterschied von legal oder illegal für Sie ja keine Rolle. Soll das die Alternative für Deutschland sein? Lieber nicht.

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