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Germanwings

16.04.2015

Über 500 Angehörige erwartet: Gottesdienst gedenkt Absturz-Opfern

150 Kerzen - 149 für die Opfer und eine für den Piloten - stehen auf einer Treppe vor dem Altar im Dom in Köln.
Bild: Rolf Vennenbernd/dpa

Etwa drei Wochen nach dem Germanwings-Absturz in den französischen Alpen findet am morgigen Freitag der Gedenkgottesdienst für die Opfer in Köln statt.

Im Kölner Dom nimmt Deutschland am morgigen Freitag Abschied von den Opfern des Germanwings-Absturzes vor einigen Wochen. Zum Gottesdienst und staatlichem Trauerakt werden über 500 Angehörige der 150 Menschen erwartet, die beim Absturz ums Leben kamen.

Über 500 Angehörige erwartet: Gottesdienst gedenkt Absturz-Opfern
46 Bilder
Germanwings-Airbus stürzt in Frankreich über den Alpen ab
Bild: Denis Bois

Die Bundesrepublik wird durch die Spitzenvertreter der Verfassungsorgane und des Landes Nordrhein-Westfalen vertreten. Verkehrsminiser Alain Vidalies aus Frankreich und der spanische Innenminister Jorge Fernández Díaz reisen ebenfalls zur Gedenkveranstaltung an. In ganz Deutschland wehen die Fahnen auf Halbmast.

Gedenkgottesdienst in Köln: Fahnen wehen auf Halbmast

Der Gottesdienst wird um 12 Uhr vom Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki und die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus geleitet. Beim staatlichen Trauerakt sprechen anschließend Bundespräsident Joachim Gauck und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) sowie die ausländischen Staatsvertreter. Außerdem nehmen Bundestagspräsident Norbert Lammert, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesratspräsident Volker Bouffier und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, an der Trauerfeier teil.

Abschied von den Absturz-Opfern im Kölner Dom

Insgesamt werden rund 1.400 Menschen im Kölner Dom erwartet. Helfer, Seelsorger, Vertreter von Germanwings und Lufthansa. Neben den Betroffenen können auch 250 Bürger an der Trauerfeier teilnehme. Die Gedenkfeier wird auch auf Großbildleinwänden vor dem Kölner Dom und in einer benachbarten Kirche übertragen. Die ARD und weitere Sender übertragen die Gedenkveranstaltung live in Fernsehen, Radio und Internet.

Am 24. März war der Airbus A320 der Fluggesellschaft Germanwings auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den französischen Alpen abgestürzt. Alle 144 Passagiere und sechs Crewmitglieder kamen dabei ums Leben. Der Copilot der Maschine führte den Absturz nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler absichtlich herbei, um sich das Leben zu nehmen. AZ/epd

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