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München

30.10.2017

Vater von Amoklauf-Opfer verursacht Eklat in Gerichtsprozess

Der Angeklagte Philipp K. mit seinen Anwälten vor Gericht: Philipp K. soll dem Münchner Amokläufer David S. die Tatwaffe vom Typ Glock 17 verkauft haben.
Bild: Sven Hoppe, dpa

Im Prozess gegen den mutmaßlichen Waffenverkäufer des Amokläufers von München hat der Vater eines der Todesopfer einen Eklat verursacht. Er schrie den Angeklagten an.

Im Prozess gegen den mutmaßlichen Waffenverkäufer des Amokläufers von München hat der Vater eines der Todesopfer einen Eklat verursacht. Während der Verhandlung am Montag vor dem Landgericht München stand der Mann auf, schlug mit der Faust gegen eine Trennwand und rief in Richtung des Angeklagten Philipp K.: "Du sollst nie rauskommen!" Richter Frank Zimmer verwies den Nebenkläger, der bereits auf dem Weg zum Ausgang war, des Saals.

Vater von Münchner Amoklauf-Opfer verursacht Eklat vor Gericht

Der Sohn des Mannes gehört zu den neun Menschen, die der Amokläufer David S. am 22. Juli 2016 im Olympia-Einkaufszentrum erschoss, bevor er sich selbst tötete.

Der in Untersuchungshaft sitzende Angeklagte K. soll S. die Tatwaffe vom Typ Glock 17 verkauft haben. Er ist wegen fahrlässiger Tötung in neun Fällen und illegalen Waffenhandels auch in weiteren Fällen angeklagt. Zum Prozessauftakt hatte er ein Geständnis abgelegt. dpa

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