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Russland

14.01.2019

Vier Tote bei Gasexplosion in russischem Wohnhaus

Blick auf die Trümmer eines Wohnhauses, das durch eine Gasexplosion zerstört wurde. Mindestens eine Frau kam ums Leben. Sieben Menschen seien gerettet worden.
Bild: Tass, dpa

Nur gut zwei Wochen liegen zwischen zwei schweren Gasunglücken in Russland. Diesmal starben vier Menschen. Was die Regierung verbessern möchte.

Bei der Gasexplosion in einem Wohnhaus im Süden Russlands sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Rettungskräfte entdeckten am Dienstag die Leichen von drei Vermissten unter den Trümmern, wie russische Medien berichteten. Das Schicksal eines Mädchen war am Abend noch unklar.

Am Vortag konnte eine Frau nur noch tot aus dem teilweise zerstörten Wohnhaus in der Stadt Schachty geborgen werden. Ihr Mann und ihr Kind kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Insgesamt wurden sieben Menschen aus den vier zerstörten Wohnungen gerettet.

Zweite Gasexplosion in wenigen Wochen: 39 Menschen in Sibirien gestorben

Bei der Explosion stürzten Teile des Gebäudes ein. Die Rettungskräfte gestalten sich nach Angaben der Behörden als schwierig, weil Teile der umliegenden Wohnungen einstürzten drohten. Das Unglück in Schachty, etwa 900 Kilometer südlich von Moskau, wurde nach ersten Ermittlungen durch ein Gasleck ausgelöst.

Erst am Silvestertag hatte eine Gasexplosion in der Stadt Magnitogorsk in Sibirien einen Teil eines großen Plattenbaus zum Einsturz gebracht. Dabei waren 39 Menschen getötet worden.

Explosion in Schachty: Auslöser sind schadhafte Leitungen

Die Explosion in Schachty, etwa 900 Kilometer südlich von Moskau, wurde nach ersten Ermittlungen durch ein Gasleck ausgelöst. Zerstört wurden vier Wohnungen in der achten und in der obersten neunten Etage des Hauses. Die Suchmannschaften setzten in der Höhe 20 Mann mit Bergsteigerausrüstung ein. 

Gasexplosionen sind in Russland nicht selten. Auslöser sind oft schadhafte Leitungen oder aber Fahrlässigkeit. Die Sicherheit des Leitungssystems müsse verbessert werden, sagte Regierungschef Dmitri Medwedew bei einer Sitzung mit seinen Stellvertretern in Moskau. (dpa)

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