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Blutbad in Sikh-Tempel

07.08.2012

Vorsitzender der Gemeinde stellte sich Todesschützen entgegen

Der Vorsitzende der Sikh-Gemeinde hat sich dem Attentäter in den Weg gestellt und so Frauen und Kinder gerettet.
Bild: MIRA OBERMAN afp

Neue Details zum Blutbad in Wisconsin: Der Vorsitzende der Sikh-Gemeinde hat sich dem Todesschützen von Wisconsin in den Weg gestellt und so Frauen und Kinder gerettet.

Wie Augenzeugen berichteten, griff sich der 65-jährige  Sadwant Singh  Kaleka die einzige Waffe im Gotteshaus, ein stumpfes Zeremonienmesser. Damit stellt er sich dem Schützen Wade Michael Page, einem ehemaligen US-Soldaten,  in den Weg. Doch dieser schoss ihn mit seiner  Neun-Millimeter-Pistole gnadenlos nieder.

Doch Kaleka gelang es damit, den Todeschützen aufzuhalten, sodass sich Frauen und Kinder in Sicherheit bringen konnten. Die Mitglieder der Gemeinde erinnern sich an Sadwant Singh Kaleka als einen ausgeglichenen Mann, der sich niemals aus der Ruhe bringen ließ und nicht nachtragend war. (AZ/afp)

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