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Waldbrände
19.08.2019

Waldbrand auf Gran Canaria außer Kontrolle - mehrere Orte evakuiert

Auf Gran Canaria wütet ein Waldbrand.
Foto: Europa Press, dpa

Auf der spanischen Insel Gran Canaria tobt ein Waldbrand. Laut den Behörden ist dieser mittlerweile außer Kontrolle geraten. Tausende Menschen werden evakuiert.

Waldbrand auf der beliebten Urlaubsinsel Gran Canaria: Hunderte Einsatzkräfte kämpfen in der Nacht gegen die Flammen. Wie die Behörden am Montag mitteilten, sei der Brand aber nicht mehr unter Kontrolle.

Der Waldbrand bedrohe auf Gran Canaria vor allem Kiefernwälder im Nationalpark Tamadaba. Die bei Touristen beliebten Strände seien bisher nicht in Gefahr, es wurden aber schon ein Aussichtspunkt und ein Hotel geräumt.

Gran Canaria: Waldbrand breitet sich aus

Wie die Behörden am Montagvormittag mitteilten, betreffe der Waldbrand eine Fläche von mehr als 3400 Hektar Land - und breite sich aus. Manche Flammen seien bis zu 50 Meter hoch und nur schwer zu bekämpfen.

Durch das Feuer sind auch Anwohner aus mehreren Ortschaften in Gefahr. Mehr als 8000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen und wurden in Sicherheit gebracht. Wann sie zurückkehren können, ist noch völlig unklar.

Die Zahl der Einsatzkräfte soll am Montag noch einmal erhöht werden. Auch Hubschrauber und Flugzeuge sollen vermehrt eingesetzt werden, um den Waldbrand wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Waldbrand auf Gran Canaria: War es Brandstiftung?

Das Wetter auf Gran Canaria begünstigt den Waldbrand. Die Temperaturen liegen bei bis zu 30 Grad, während die Luftfeuchtigkeit sehr gering ist. Außerdem herrscht starker Wind, der die Flammen anfacht.

Der Grund für den Waldbrand steht noch nicht fest. Der Chef der Inselregierung, Antonio Morales, vermutet laut Medienberichten Brandstiftung. Ob das wirlich stimmt, müssen aber noch Ermittlungen ergeben. (AZ, dpa)

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