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09.11.2007

Was ist die Fremdenlegion?

Die Fremdenlegion besteht aus Freiwilligen aus über 152 Nationen, dieals Zeitsoldaten Dienst in den französischen Streitkräften leisten undgehört damit zum französischen Heer.

Die Fremdenlegion besteht aus Freiwilligen aus über 152 Nationen, die als Zeitsoldaten Dienst in den französischen Streitkräften leisten und gehört damit zum französischen Heer.

Die französische Fremdenlegion wurde am 10. März 1831 durch einen Erlass von König Louis-Philippe gegründet, um vor allem die afrikanischenKolonien Frankreichs abzusichern. Sie untersteht seit ihrer Gründung dem jeweiligen französischen Staatsoberhaupt, also dem Staatspräsidenten.

Die Truppe umfasste früher bis zu 35.000 Mann, heute hat sie eine Stärke von rund 7.700 Mann. Seit ihrem Bestehen sind über 36.000 Männer für die Legion gefallen, laut einer Ansprache von Colonel Morellon an einem der jährlichen Ehrentage der Legion haben bis Ende der 1980er Jahre mehr als 600.000 Mann aus aller Welt in der Légion Étrangère gedient.

Heute wird die Fremdenlegion weltweit dort eingesetzt, wo der französische Staat seine Interessen militärisch wahrt oder verteidigt, sei es mit UN-Mandat, unter NATO-Oberbefehl, mit EU-Mandat, oder um als souveräner Staat französische Staatsbürger aus Gefahr zu retten oder historischen Verpflichtungen nachzukommen.

Ständige Haupteinsatzgebiete finden sich heute in Kourou (Objektschutz am Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana) sowie in Dschibuti am Horn von Afrika. Heutzutage werden Legionäre nicht mehr wie früher ausschließlich in Kriegen, sondern überwiegend zur Kriegsverhinderung im Rahmen von UN- oder NATO-Missionen (z.B. in Bosnien, Kosovo, Afghanistan), zur Friedenschaffung und -erhaltung, zur Rettung gefährdeter Menschen, zu humanitärer Hilfe, zur Wiederherstellung von Infrastruktur und zur Katastrophenhilfe eingesetzt. Daneben stehen sie für riskante Spezialeinsätze wie Dschungel-, Gebäude-, Nacht- und Antiterrorkampf und Geiselbefreiungen bereit.

Grundsätzlich wird heute jedem Legionär eine neue Identität zugewiesen, die vor Anfragen und Auskunftsersuchen schützt. Dieses sogenannte Anonymat beinhaltet einen neuen Vor- und Familiennamen, neue Elternnamen, einen neuen Geburtsort, ein neues Geburtsdatum und wird auch im Dienstausweis des Legionärs eingetragen. Spätestens mit dem Austritt aus der Fremdenlegion erlischt diese falsche Identität.

In den Anfängen der Legion wurde die Identität des Bewerbers nicht oder nur oberflächlich geprüft. Heute werden Bewerber eingehend sicherheitsüberprüft und mehrere Wochen lang medizinisch und psychologisch untersucht.

Nach französischem Recht dürfen diensttaugliche Männer jeglicher Nationalität im Alter von 17 bis 40 Jahren angeworben und rekrutiert werden, um sie an jedem Ort der Welt einzusetzen. Die meisten Mannschaftsdienstgrade sind heute Personen aus Osteuropa. In Deutschland ist eine Anwerbung für die Fremdenlegion strafbar.

Die kürzeste Verpflichtungszeit in der Fremdenlegion beträgt fünf Jahre. Nach drei Jahren Dienstzeit können Fremdenlegionäre die französische Staatsbürgerschaft erwerben

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