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Verkehr

09.04.2015

Wer im Auto zu laut Musik hört, muss bezahlen

Wer wegen zu lauter Musik einen Rettungswagen blockiert, muss Strafe zahlen.
Bild: Symbolbild, Jens Kalaene (dpa)

Wenn im Auto die Musik zu laut aufgedreht ist, kann das teuer werden. Zumindest wenn man einen Unfall baut oder einen Rettungswagen blockiert. Es hat aber auch andere Folgen.

Wummernde Bässe, das Radio richtig laut aufgedreht und das Lieblingslied lautstark mitsingen. All das geht fast nirgends besser als im Auto. Aber: Wer zu laut Musik hört, dem könnte ein Bußgeld drohen.

Wer wegen Lärm einen Rettungswagen blockiert muss zahlen

Zumindest dann, wenn er dadruch einen Rettungswagen übersieht oder blockiert. Davor warnten nun der TÜV Rheinland. "Grundsätzlich darf der Lärmpegel im Auto nur so laut sein, dass der Fahrer Umgebungsgeräusche wie Hupen oder die Martinshörner von Polizei und Feuerwehr noch wahrnehmen kann", sagt Hans-Ulrich Sander von der Prüfstelle. Überhört der Autofahrer einen Einsatzwagen, sei das eine Ordnungswidrigkeit, und die Polizei kann ein Bußgeld verhängen.

Noch teurer kann es werden, wenn durch den Lärm ein Unfall verursacht wird. Sander rät auch prinzipiell, im Auto auf zu laute Musik und insbesondere auf das Tragen von Kopfhörern zu verzichten. Das sei nicht nur für den Verkehr gefährlich, sondern auch für das Gehör, sagt der Experte. AZ

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