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18.07.2010

Will Smith und Familie in Berlin erwartet

Will Smith und Familie in Berlin erwartet
Bild: DPA

Los Angeles/New York (dpa) - Will Smith (42) und Jada Pinkett Smith (38) sind ein ungewöhnliches Paar. Der Filmstar ("Hancock") zählt nicht zuletzt durch seine Länge von 1,88 Metern zu Hollywoods Größten, seine Frau (1,50 m) reicht ihm selbst in Stöckelschuhen kaum an die Schulter.

Er ist der Denker, sagt Jada, sie sorge für Spontaneität. Er wuchs gutbürgerlich auf, sie als Produkt einer High-School-Affäre. Die zwölf Ehejahre haben ihrer Liebe keinen Abbruch getan, plauderte Mrs. Smith in Oprah Winfreys Talkshow aus. Wo der eine auftritt, ist der andere nicht fern. Nun ziehen die Smiths auch ihre Kinder mit ins Rampenlicht. Ihr Sohn Jaden (12) ist das "Karate Kid" in dem von den Smiths produzierten Remake des Kultfilms aus den 80ern.

Zur Deutschlandpremiere am Montag reist die ganze Familie an, neben dem Hauptdarsteller Jaden und seinen Eltern auch der jüngste Spross der Familie, die neunjährige Willow. Selbstverständlich sind Mama und Papa Smith zugegen, wenn ihr Knirps mit seinem Filmpartner, Kung-Fu-Meister Jackie Chan, in Berlin eine Pressekonferenz gibt. In "Karate Kid" trainiert Chan den jungen Amerikaner Dre (Jaden), damit sich dieser in seiner neuen Heimat China gegen eine Meute kampfsporterfahrener Mitschüler behaupten kann.

Nicht, dass Jaden ein Neuling im Filmbusiness wäre. Schon mit vier Jahren stand er vor der Kamera. Als Achtjähriger wurde er für seine Nebenrolle als Sohn eines alleinerziehenden Vaters (Will Smith) in "Das Streben nach Glück" (2006) bei den MTV Movie Awards als vielversprechendster Newcomer gekrönt. Auch Schwester Willow verdient sich erste Lorbeeren: Sie gibt ihr TV-Debüt bei "True Jackson, VP", einer Hitserie des US-Kindersenders Nickelodeon.

Will Smith und Familie in Berlin erwartet

Außer dem Schauspieltalent, das die Smiths ihren Kindern in die Wiege legten, schärften sie ihnen Ehrgeiz und Disziplin ein. Kung-Fu-Star Chan schwärmte kürzlich auf seiner Internetseite, wie "tief beeindruckt" er von Jaden sei. "Er stellt meinen eigenen Sohn in den Schatten", schrieb Chan. Was "die besten Lehrer der Welt" seinem Sohn nicht beibringen konnten, habe Jaden in zwei Monaten gelernt: "Er ist ein echtes Talent."

Will Smith war als Rapper und Star der TV-Serie "Der Prinz von Bel-Air" (1990 bis 1996) bekanntgeworden. Er mauserte sich zum "kassenträchtigsten Filmstar des Jahres 2008". Zur gleichen Zeit (Juni 2007 bis Juni 2008) verdiente er nach Angaben des Magazins "Forbes" mehr als alle seine Hollywoodkollegen. Als erster Filmstar der USA startete er in acht Streifen hintereinander auf Platz eins der Charts und liftete jeden über die 100-Millionen-Dollar-Hürde.

Derweil war auch Jada Smith in mehr als 20 Kinorollen zu sehen, darunter neben Eddie Murphy in der Komödie "The Nutty Professor". Die exotische Schönheit ist Sängerin und Songwriter einer Metal Rock Band, hat eine Produktionsfirma, kreiert Designerkleidung und zieht außer Jaden und Willow ihren Stiefsohn Trey aus Wills erster Ehe groß. Die beiden Jüngeren werden zu Hause unterrichtet.

Die Smiths unterhalten eine nach ihnen benannte Stiftung, mit der sie gefährdete Jugendliche fördern, die - wie einst Jada Pinkett - in ärmlichsten Stadtvierteln heranwachsen. Sie setzen sich für an Lupus (eine Autoimmunerkrankung) leidende Patienten ein, finanzieren Schulen; auch ihre Kinder engagieren sich in wohltätigen Projekten. Jaden und Willow sind Ehrenbotschafter für Jugendliche in Afrika, die unter Aids leiden.

Den Vorwurf, der Scientologen-Sekte anzugehören, weisen die Smiths zurück. Sie hießen einige Lehren gut, seien aber keine Mitglieder. Ihre Spendenliste von 2007 scheint das zu bestätigen. Laut FoxNews verteilte die Familie damals 1,3 Millionen Dollar unter christlichen Gemeinden, einer (moslemischen) Moschee, einer Gedächtnisstätte in Israel und Scientologen-Organisationen.

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