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"Heilige Drei Könige"

06.01.2020

Wo ist "Heilige Drei Könige" 2020 ein Feiertag? Das Fest am 6.1.: Namen, Tradition, Geschichte, Sternsinger

"Heilige Drei Könige" 2020 ist nur in drei Bundesländern ein Feiertag. In den Wochen zuvor und heute am 6.1.20 kommen auch die Sternsinger. Infos zu "Heilige Drei Könige": hier.
Bild: Bernd von Jutrczenka/Archiv, dpa (Archiv)

Heute am 6.1.20 wird "Heilige Drei Könige" 2020 gefeiert. Wo ist der Tag ein gesetzlicher Feiertag? Alles zu Bedeutung, Geschichte sowie Namen der Könige: hier.

Heute am 6.1.20 ist es wieder soweit: Viele Christen feiern "Heilige Drei Könige" 2020, einige Bundesländer geben sogar frei. Aber was feiern wir an "Heilig Drei König" überhaupt? Alle Infos rund um Namen, Bräuche, Bedeutung finden Sie hier. Außerdem: Wo ist der Tag ein gesetzlicher Feiertag?

Datum: Wann findet "Heilige Drei Könige" 2020 statt?

Der Feiertag "Heilige Drei Könige" findet in jedem Jahr an einem anderen Wochentag statt. Das Datum dafür bleibt aber immer gleich: der 6. Januar. 2020 fällt der Termin auf einen Montag.

Gesetzlicher Feiertag: Welche Bundesländer feiern heute "Heilige Drei Könige" 2020?

Nur in drei Bundesländern ist "Heilige Drei Könige" ein gesetzlicher Feiertag: Die Menschen in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt haben frei.

Wo ist "Heilige Drei Könige" 2020 ein Feiertag? Das Fest am 6.1.: Namen, Tradition, Geschichte, Sternsinger

Geschichte, Namen und Tradition zu "Heilige Drei Könige" 2020 am 6.1.

Anlass für die Feierlichkeiten ist eine bekannte Erzählung aus der Bibel. Demnach folgen die Heiligen Drei Könige - auch Weise aus dem Morgenland oder "Sterndeuter" genannt - dem Stern von Bethlehem. Dieser führt sie in einen einfachen Stall, in dem das Jesuskind geboren wurde.

Allerdings: Ob es sich wirklich um drei Könige handelt, ist unklar. Im Neuen Testament der Bibel gibt es dazu keine Angabe. Die Legende von den Dreien entstand erst später. Die Namen Caspar, Melchior und Balthasar tauchen erstmals in Legenden aus dem 6. Jahrhundert auf.

In der katholischen Kirche heißt der Dreikönigstag "Epiphanie", was "Erscheinung des Herrn" bedeutet. Dabei stehen drei kirchliche Segnungen im Mittelpunkt: Die Wasserweihe als Erinnerung an die Taufe Jesu, die Segnung des Weihrauches zur Erinnerung an die Opfergaben der drei Weisen und die Weihe und Ausräucherung der Häuser.

Die drei Weisen werden auch Könige genannt, weil sie wohl Fürsten im Morgenland waren oder aus königlichem Geschlecht stammten. Heute glaubt man zu wissen, dass es sich um drei hochgelehrte Magier gehandelt hat, die einem seltenen Stern gefolgt sind und dabei in Bethlehem landeten. Sie führten "königliche Geschenke", nämlich Gold, Weihrauch und Myrrhe mit sich und wurden so zu "Königen".

Sternsinger kommen heute am 6.1.20: Was bedeutet die Abkürzung C+M+B?

In Süddeutschland war es einst Brauch, am Vorabend des Dreikönigstages – es ist die letzte der geheimnisvollen Raunächte – Haus und Stall mit Weihrauch auszuräuchern. Mit dem an Dreikönig geweihten Wasser wurden und werden auch heute noch in vielen Familien die Räume besprengt; mit der geweihten Kreide werden an die Türen im Haus und Hof die drei Buchstaben C+M+B und die Jahreszahl geschrieben. Die Anfangsbuchstaben C+M+B beziehen sich nach kirchlicher Auslegung aber nicht auf die drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Sie drücken vielmehr den lateinischen Segensspruch aus: Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus.

Aus den „Heiligen Drei Königen“ sind in unserer Zeit die Sternsinger hervorgegangen. Dabei schlüpfen Kinder und Jugendliche in orientalische Gewänder und ziehen als „Heilige Drei Könige“ von Haus zu Haus. Sie singen, beten und erbitten den Segen für das Haus und dessen Bewohner. Begleitet werden die drei Könige dabei von einem Sternträger. Die Sternsinger sammeln jeweils in einer landesweiten Aktion für caritative Zwecke. 2017 steht die Unterstützung der Region Turkena in Kenia im Mittelpunkt, wo vor allem die Kinder stark unter den Folgen des Klimawandels zu leiden haben.

Das Datum in der katholischen Kirche: der 6. Januar. Ebenso ist der Termin in der evangelischen Kirche datiert. Die orthodoxe Kirche feiert den Tag hingegen am 25. Dezember - gleichzeitig mit dem 1. Weihnachtsfeiertag. (AZ)

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