Newsticker

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann schließt erneute Grenzkontrollen nicht aus
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. "Züri brännt": So wird der neue Zürich-Tatort heute

Tatort heute

18.10.2020

"Züri brännt": So wird der neue Zürich-Tatort heute

Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) sind das neue Tatort-Team in Zürich. "Züri brännt" ist ihr erster Fall.
Bild: Sava Hlavacek, ARD Degeto/SRF

Der neue Schweizer Tatort kommt aus Zürich. Isabelle Grandjean und Tessa Ott ermitteln mal mehr, mal weniger harmonisch. Lohnt sich "Züri brännt"?

  • "Züri brännt" heißt der neue Schweizer Tatort aus Zürich, der heute am Sonntag (18.10.2020, 20.15 Uhr) im Ersten läuft.
  • Der erste Fall des neuen Tatort-Duos Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) führt ins Zürich der 80er Jahre, eine Zeit der Jugendrevolte.
  • In unserem Tatort-Schnellcheck bekommen Sie alle Infos zu den Kommissaren, Handlung, Kritik und Darstellern.

Handlung: Der Zürich-Tatort heute am Sonntag im Schnellcheck

An ihrem ersten Arbeitstag wird die Profilerin Tessa Ott (Carol Schuler) gleich ins kalte Wasser geworfen: Beim Zürichsee wurde eine Brandleiche mit Kopfschusswunde gefunden. Am Tatort wird Ott von ihrer neuen Kollegin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) frostig begrüßt - die Kommissarin ist sich sicher, dass die unerfahrene Ott die Stelle nur dank Vitamin B bekommen hat.

So unterschiedlich die beiden Frauen sind, so ideal ergänzen sie sich in den Mordermittlungen. Und die sind hochkomplex. So scheint es fast unmöglich zu sein, die Identität der Brandleiche herauszufinden. Deren buddhistisches Rückentattoo und das Kärtchen einer Psychotherapie in der Tasche bringen die Ermittlerinnen doch einen Schritt weiter und führen sie zurück in das bewegte Zürich der 1980er Jahre. In die Zeit der Opernhauskrawalle, als es harte Fronten zwischen Polizei und der Jugendbewegung gab. Und was vor 40 Jahren geschah, hatte jetzt mörderische Konsequenzen.

Am Tatort: Kommissarin Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher).
Bild: Sava Hlavacek, ARD Degeto/SRF

Kritik: Lohnt es sich, bei "Tatort: "Züri brännt" heute einzuschalten?

Sie können sich nicht leiden, die neuen Schweizer Tatort-Kommissarinnen. "Sie oder ich!" brüllt eine dem Chef schon zu. Dann raufen sie sich zwar zusammen, vorerst, einfach machen es die beiden den Tatort-Fans aber nicht. Keine witzigen Dialoge, keine liebenswerten Marotten. Man muss sehen, wie sich dieses neue Duo entwicklelt.

Die Autoren Stefan Brunner und Lorenz Langenegger haben der in Berlin lebenden Schweizer Regisseurin Viviane Andereggen kein Material für rasante Schnitte oder spannende Szenen ins Drehbuch geschrieben. Grandjean wirkt über weite Strecken verklemmt, Ott nassforsch. Womöglich tun sich in den nächsten Folgen noch Abgründe auf, die noch nicht zu ahnen sind. Der zweite Tatort aus Zürich ist jedenfalls schon im Kasten.

Lesen Sie dazu auch die Pressestimmen: "Starker Einstand": Die Kritik zum Zürich-Tatort heute

Sind sich nicht immer einig: Die beiden Tatort-Kommissarinnen Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler).
Bild: Sava Hlavacek, ARD Degeto/SRF

Schauspieler: Das sind die Darsteller im Zürich-Tatort heute

  • Tessa Ott: Carol Schuler
  • Isabelle Grandjean: Anna Pieri Zuercher
  • Anita Wegenast: Rachel Braunschweig
  • Noah Löwenherz: Aaron Arens
  • Peter Herzog: Roland Koch
  • Charlie Locher: Peter Jecklin
  • Milan Mandic: Igor Kovac
  • Eva Baumann/Ava Koch: Julia Buchmann
  • Barbara Dietschi: Karin Pfammatter
  • Simon Untersander: Michael Goldberg

Tatort: Vorschau, Stream und ganze Folgen in der ARD-Mediathek

Das Erste zeigt alle Tatort-Folgen parallel zur TV-Ausstrahlung am Sonntag auch als Live-Stream in der ARD-Mediathek (zur Mediathek). Die Folgen sind dort im Anschluss sechs Monate lang abrufbar - aus Jugendschutzgründen allerdings nur zwischen 20 und 6 Uhr.

Kommissare: Grandjean und Ott sind das Tatort-Team in Zürich

Zürich ist der jüngste Tatort-Schauplatz. Die Stadt ist mit etwa 400.000 Einwohnern die größte des Landes. Bevor Zürich vom SRF ausgewählt wurde, waren Bern (1990 bis 2002) und Luzern (2011 bis 2019) Schweizer Tatort-Städte. Die neuen Ermittler heißen Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) und feierten mit dem Fall "Züri brännt" im Oktober 2020 ihre Premiere.

Kommissarin Isabelle Grandjean stammt aus einfachen Verhältnissen in der französischsprachigen Provinz. Sie hat sich alles hart erkämpft: die Polizeiausbildung, das Fernstudium in Jura, den Einsatz am Strafgerichtshof in Den Haag. Und nun den Posten in Zürich. Dort wird sie schon als Nachfolgerin des Chefs gehandelt. Dass ihr Glauben an eine gerechte Welt in Den Haag erschüttert wird, macht ihren Gerechtigkeitssinn nur umso stärker. Sie ist ein Profi, perfektionistisch und charmant.

Tessa Ott ist dagegen Spross einer einflussreichen Familie und tritt mit einem Selbstbewusstsein auf, das in solchen Kreisen schon an der Wiege vermittelt wird. Sie kennt in ihrer Heimatstadt jeden Winkel und alle Persönlichkeiten. Dabei hat sie sich eigentlich schon früh von dieser Welt, in der das Geld und die Macht regieren, gelöst. Nach dem Studium entdeckt sie bei einem Praktikum ihre Begabung fürs Profiling. So landet sie über Umwege bei der Polizei, weil sie glaubt, dass sie dort wirklich etwas verändern kann - wenngleich auch Zweifel an der Berufung bleiben.

Der Tatort lockt Sonntag für Sonntag Millionen vor den Fernseher. Aber wer ermittelt eigentlich wo? Diese  Kommissare bzw. Teams sind derzeit im TV-Einsatz.
22 Bilder
Tatort-Kommissare: Wer ermittelt wo?
Bild: Sava Hlavacek, ARD Degeto/SRF

Sendetermine: Das sind die kommenden Tatort-Folgen am Sonntag

  • 18. Oktober: "Tatort: Züri brännt" (Zürich)
  • 25. Oktober: "Tatort: Krank" (Wien)
  • 01. November: "Tatort: Der Welten Lohn" (Stuttgart)
  • 08. November: "Tatort: Limbus" (Münster)
  • 15. November: "Tatort: Parasomnia" (Dresden)
  • 22. November: "Tatort: Die Ferien des Monsieur Murot" (Wiesbaden)

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren