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  3. ALG 1: Arbeitslosengeld: Wie viel bekommt man mit Kindern?

ALG 1
17.05.2024

Arbeitslosengeld: Wie viel bekommt man mit Kindern?

Verliert ein Elternteil seine Arbeit, wird das Geld am Monatsende schnell knapp. Doch wie viel Geld bekommen Arbeitslose mit Kindern eigentlich?
Foto: Bernd Weißbrod, dpa (Symbolbild)

Gerade wenn Eltern ihre Arbeitsstelle verlieren, ist die Sorge um die finanzielle Stabilität der Familie groß. Beim Arbeitslosengeld werden allerdings auch Kinder berücksichtigt. Das wirkt sich auch auf die Höhe von ALG 1 aus.

Insbesondere Eltern sind darauf bedacht, ihren Kindern ein finanziell stabiles Umfeld bieten zu können. Verliert nun ein Elternteil seine Arbeit und muss sich erst einmal nach einem neuen Job umsehen, herrscht bei vielen Eltern Unsicherheit. Sie fragen sich "Mit welchen Beträgen können wir im Monat planen?" und ob das Geld reicht, um weiterhin alle Bedürfnisse der Familie zu erfüllen. Während einer Arbeitslosigkeit soll das Arbeitslosengeld 1 den Lebensunterhalt sichern, doch wie beeinflussen Kinder die Höhe der monatlichen Zahlungen? Wir erklären Ihnen, wie viel Arbeitslosengeld Sie erhalten können, wenn Kinder im Spiel sind und wie Sie die Höhe Ihres ALG 1 berechnen können. 

Werden Kinder beim Arbeitslosengeld berücksichtigt?

Die gute Nachricht für Eltern ist: Wer Kinder hat, kann mehr Arbeitslosengeld 1 erhalten, als Menschen ohne Nachwuchs. Laut der Bundesagentur für Arbeit wird das Arbeitslosengeld grundsätzlich auf Basis des durchschnittlichen Bruttoarbeitsentgelts der vergangenen 12 Monate berechnet. Dabei wird ein sogenanntes Leistungsentgeld ermittelt, dass dann als Grundlage für die Berechnung des ALG 1 dient. Kinder werden insofern bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes berücksichtigt, als dass das Arbeitsamt einen höheren Prozentsatz an Arbeitslose mit mindestens einem Kind auszahlt, als an Menschen ohne Kinder. 

Beispielrechnung: Wie hoch ist das Arbeitslosengeld mit Kindern?

Tatsächlich erhalten Arbeitslose mit Kindern 67 Prozent ihres Leistungsentgelts, während Arbeitslose ohne Kinder einen Satz von 60 Prozent bekommen. In diesem Zusammenhang ist wichtig, dass der erhöhte Satz laut Agentur für Arbeit nur Anwendung findet, wenn es sich um ein Kind "im Sinne des Steuerrechts" handelt. Dies bedeutet, dass für das Kind Kindergeld bezogen wird oder ein Anspruch auf Kindergeld besteht. Also auch bei Adoptivkindern, Pflegekindern, Stiefkindern und Enkelkindern, die im Haushalt leben. 

Wie hoch kann nun das Arbeitslosengeld ausfallen, wenn man Kinder hat? Wir haben für Sie eine Beispielrechnung angefertigt, an der Sie sich orientieren können. 

Annahmen:

  • Bruttoverdienst: etwa 5600 Euro
  • Steuerklasse II mit Kindern
  • Berechnung des Netto-Gehalts: Wir verwenden den Brutto-Netto-Rechner der Stiftung Warentest, um das entsprechende Netto-Gehalt zu ermitteln
  • Leistungssatz ALG 1: 67 Prozent mit Kindern
  • Abzüge: Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge

Zur Berechnung gehen Sie nun wie folgt vor: 

  • Ermittlung des Brutto-Gehalts:

    • Angenommenes Brutto-Gehalt: 5600 Euro (ungefährer Wert für 3500 Euro netto in Steuerklasse II mit Kindern)
  • Berechnung des Bemessungsentgelts pro Tag:

    • Brutto-Gehalt: 5600 Euro
    • Bemessungsentgelt pro Tag: 5600 Euro / 30 Tage = 186,67 Euro
  • Abzüge:

    • Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge (geschätzt):
      • Lohnsteuer: ca. 35 Euro pro Tag
      • Sozialversicherungsbeiträge: ca. 38 Euro pro Tag
    • Gesamtabzüge pro Tag: 35 Euro + 38 Euro = 73 Euro
  • Berechnung des Leistungsentgelts pro Tag:

    • Leistungsentgelt: 186,67 Euro - 73 Euro = 113,67 Euro
  • Berechnung des Arbeitslosengeldes pro Tag mit Kindern (67 Prozent):

    • Tagessatz: 113,67 Euro * 0.67 = 76,16 Euro
  • Berechnung des Arbeitslosengeldes pro Monat (30 Tage):

    • Monatssatz: 76,16 Euro * 30 Tage = 2284,80 Euro

Eine Person mit Kindern bekäme bei einem Netto-Gehalt von 3500 Euro also monatlich 2284,80 Euro Arbeitslosengeld ausgezahlt. Ohne Kinder würden 60 Prozent des Nettoentgelts berechnet werden. Damit läge die Person bei 2046 Euro Arbeitslosengeld 1 im Monat. Um Ihr potenzielles Arbeitslosengeld zu berechnen, können Sie auch den Rechner der Bundesagentur für Arbeit nutzen. 

Ein oder zwei Kinder - Macht es beim Arbeitslosengeld einen Unterschied?

Wer jetzt denkt, dass das Arbeitslosengeld 1 steigt, wenn man mehrere Kinder hat, der liegt falsch. Denn die 67 Prozent greifen pauschal dann, wenn Arbeitslose "mindestens ein Kind" haben. Eine Staffelung, wie es früher beispielsweise beim Kindergeld der Fall war, durch die Menschen mit mehreren Kindern mehr Arbeitslosengeld erhalten, ist so nicht vorgesehen. Das heißt, selbst Menschen, die zwei oder drei Kinder haben, werden bei Arbeitslosigkeit immer 67 Prozent ihres Leistungsentgelts erhalten und nicht mehr. 

Übrigens: Wie lange Sie Arbeitslosengeld 1 beziehen können, kann sich stark unterscheiden und ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Insbesondere das Alter spielt dabei eine große Rolle. So macht es einen Unterschied, ob Sie mit 58 Jahren oder 59 Jahren bekommen oder schon über 60 sind, wenn Sie ihre Arbeit verlieren.