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Babesiose
14.05.2024

Zecken übertragen tödliche Krankheit: Hund vor Hundemalaria schützen

Einige Zeckenarten können die gefährliche Hundemalaria übertragen. Hunde sollten daher nach dem Spaziergang auf Zecken abgesucht werden.
Foto: Elsner, dpa (Symbolbild)

Hundemalaria wird von Zecken übertragen und kann für einen Hund tödlich sein. Was man zum Schutz vor der Krankheit tun kann und wie man sie erkennt, lesen Sie hier.

Zecken dürfte jede Hundehalterin und jeder Hundehalter schon einmal nach einem Spaziergang auf dem Hund gefunden haben. Krabbeln die Spinnentiere noch auf dem Fell des Hundes herum, sind sie leicht zu entfernen. Haben sie bereits zugebissen, ist meist spezielles Werkzeug nötig, etwa eine Zeckenzange.

Entfernt werden, sollten Zecken aber allemal, denn die blutsaugenden Parasiten sind nicht nur lästig, sie können auch Krankheiten übertragen, die zum Teil gefährlich bis tödlich verlaufen können. Zu diesen Krankheiten gehört auch die Babesiose, die auch als Hundemalaria oder Piroplasmose bezeichnet wird. Unbehandelt kann Hundemalaria tödlich sein. Alles was Sie über die Krankheit wissen müssen, lesen Sie hier.

Hundemalaria durch Zecken: Was ist Babesiose beim Hund?

Bis vor einigen Jahren galt die Babesiose noch als Mittelmeer- oder Reisekrankheit bei Hunden. Laut der ESCCAP-Vereinigung von Veterinärparasitologen - European Scientific Counsel Companion Animal Parasites - besteht mittlerweile aber auch in Deutschland das Risiko einer Infektion mit Hundemalaria. Doch was ist Babesiose eigentlich und was machen Babesien im Hundekörper?

ESCCAP zufolge handelt es sich bei den Erregern, den Babesien, um einzellige Parasiten, die im Hundekörper die roten Blutkörperchen befallen und zerstören. Im Krankheitsverlauf kommt es zu einer Blutarmut, einer sogenannten Anämie, beim Hund.

Übertragen wird Hundemalaria laut der Vereinigung durch den Biss von Schildzecken, zu denen auch die Buntzecke zählt. AniCura - eine Wissensdatenbank, die von einem Zusammenschluss von über 475 Tierkliniken und Tierarztpraxen, für Tierhalter zur Verfügung gestellt wird - zufolge wird Hundemalaria zudem von der Wiesenzecke übertragen. Besonders häufig würden diese im Frühling und im Herbst auftreten.

Hat eine infizierte Zecke einen Hund gebissen, dauert es laut AniCura etwa 12 bis 48 Stunden bis sich die Hundemalaria auf den Hund überträgt.

Hundemalaria und Symptome: Wie erkennt man Babesiose beim Hund?

Hat sich ein Hund mit Babesiose angesteckt, können die ersten Symptome laut ESCCAP bereits nach einem Tag oder erst nach bis zu drei Wochen auftreten. Dabei können die Beschwerden unterschiedlich stark ausfallen und die Erkrankung unterschiedlich verlaufen. Häufig sei jedoch die akute Form der Babesiose mit folgenden Symptomen beim Hund:

  • Fieber bis über 40 Grad Celsius
  • Appetitlosigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Mattigkeit
  • Wasseransammlungen
  • Konditionsverlust
  • Gelbfärbung der Schleimhäute
  • Einblutungen in Haut und Schleimhäute
  • Atemnot
  • Blutig gefärbter Urin

Im Krankheitsverlauf kann es bei Hundemalaria - insofern das zentrale Nervensystem betroffen ist - außerdem zu Lähmungserscheinungen, Bewegungsstörungen und epileptischen Anfällen, aber auch zu akutem Nierenversagen oder blutigem Durchfall kommen. Die akute Form der Hundemalaria endet laut ESCCAP nicht selten tödlich.

Nachweisen lässt sich die Krankheit anhand einer Blutuntersuchung beim Tierarzt. Außerdem gibt es für den Nachweis der Babesiose einen spezifischen PCR-Test - bekannt dürfte diese Test-Art vielen Menschen von Covid-19 sein.

Hundemalaria heilen: Wie wird Babesiose beim Hund behandelt?

Wird bei einem Hund Hundemalaria festgestellt, sollte diese laut AniCura möglichst schnell behandelt werden - einerseits um mögliche negative Folgen der Babesiose zu verhindern, aber auch um die Aussichten auf eine Heilung zu vergrößern.

Die Therapie richtet sich laut vetevo.de nach der Art der Babesien, der Form der Erkrankung und dem Schweregrad. Behandelt wird die Babesiose dann mit einem Imidocarb-Dipropionat, das dem Hund laut DocCheck intramuskulär oder subkutan gespritzt wird, oder einer Kombination aus einem Antiprotozoikum und einem Antihistaminikum.

AniCura zufolge können mit der Babesien-Behandlung nicht immer alle Parasiten abgetötet werden. Wurden in Folge der Hundemalaria bereits zu viele rote Blutkörperchen zerstört, kann daher eine Bluttransfusion nötig sein.

Laut ESCCAP handelt es sich bei Hundemalaria oder auch Babesiose um eine schwere Infektionskrankheit, deren Behandlung sich "häufig als schwierig und wenig erfolgreich" herausstellt. Daher rät die Vereinigung dazu Zeckenbisse möglichst zu vermeiden und Hunde so vor einer Infektion mit Babesien zu schützen.

Hund vor Zecken schützen: Wie kann man Hundemalaria vorbeugen?

Um einer Infektion mit Hundemalaria vorzubeugen, raten sowohl AniCura als auch ESCCAP zu einem guten Schutz vor Zecken. Dazu gibt es verschiedene Präparate etwa als Spot-on, Halsband oder in Tablettenform, die Zecken abtöten oder diese fernhalten. Außerdem sollte der Hund nach jedem Spaziergang nach Zecken abgesucht und diese gegebenenfalls entfernt werden - das gilt laut AniCura insbesondere im Frühling und Herbst zu den Zecken-Hochzeiten.

Da Zecken auch noch bei Temperaturen von bis zu vier Grad Celsius und Bodenfrost aktiv seien, rät ESCCAP zudem den Zeckenschutz rund ums Jahr aufrecht zu erhalten.

Hundemalaria: Können sich Menschen mit Babesiose beim Hund anstecken?

In Sachen Ansteckungsgefahr mit Hundemalaria gibt AniCura ganz klar Entwarnung. "Die Babesiose des Hundes ist derzeit nicht als ansteckend für den Menschen bekannt", heißt es seitens des Tierklinik- und Tierarztpraxen-Zusammenschluss.

Dennoch gibt es die Erkrankung auch beim Menschen. Dem Robert-Koch-Institut zufolge können Zecken neben FSME-Viren unter anderen auch Babesien auf den Menschen übertregen. Eine Babesiose-Erkrankung ist also auch beim Menschen möglich und auch Sie sollten sich vor Zecken schützen.