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Berlin
30.10.2022

An Dino-Befestigung geklebt und Gemälde beworfen: Polizei rückt zweimal aus

Zwei Klimaaktivistinnen mit einem Banner "Was, wenn die Regierung das nicht im Griff hat?" haben sich im Berliner Museum für Naturkunde an den Haltestangen eines Dinosauriers festgeklebt.
Foto: Paul Zinken, dpa

Im Berliner Naturkundemuseum klebten sich Klimaaktivistinnen an Stangen unter einem Dinosaurierskelett. In der Alten Nationalgalerie wird ein Gemälde beworfen.

Die Berliner Polizei ist am Sonntag zu gleich zwei Störaktionen in Museen gerufen worden. Im Museum für Naturkunde klebten sich zwei Klimaaktivistinnen an den Haltestangen eines Dinosaurierskeletts fest. Der Sicherheitsdienst habe am Sonntagnachmittag die Polizei alarmiert, sagte eine Sprecherin der Berliner Polizei.

Im Museum seien dann zwei Frauen im Alter von 34 und 42 Jahren vorgefunden worden. Sie seien von den Stangen gelöst und in Polizeigewahrsam genommen worden.

Zwei Aktivistinnen halten vor dem Dinosaurierskelett ein Banner

Bilder zeigten zwei Frauen mit orangefarbenen Westen und einem Banner, auf dem stand: "Was, wenn die Regierung das nicht im Griff hat?" Die Protestgruppe "Letzte Generation" teilte zu der Aktion mit: "So wie den Dinosauriern damals drohen uns Klimaveränderungen, denen wir nicht standhalten können. Wenn wir uns nicht mit dem Aussterben bedroht sehen wollen, müssen wir jetzt handeln."

Auch in der Alten Nationalgalerie löste eine Aktion einen Polizeieinsatz aus, der Hintergrund war hier zunächst unklar. Eine Einzelperson habe im Impressionistensaal das verglaste Gemälde "Clown" von Henri de Toulouse-Lautrec und die dortige Wandbespannung mit einer Kunstblutflüssigkeit beworfen und sich an die Wand neben das Gemälde geklebt, teilte ein Sprecher der Staatlichen Museen mit. "Zuvor hatte sie Flugblätter im Saal verteilt."

Hintergrund von Aktion in Nationalgalerie unklar

Die Sicherheitskräfte hätten den Vorfall zügig der Polizei gemeldet, die die Person rasch von der Wand gelöst und in Gewahrsam genommen habe. Andere Menschen oder Werke seien nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. "Über den tatsächlichen Schaden können zu diesem Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden; das betreffende Werk wird nun in der hauseigenen Restaurierungswerkstatt untersucht." Zuvor hatte die B.Z. über den Fall berichtet.

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"Ich bin erschüttert über diesen weiteren sinnlosen Angriff auf die Kunst, der in diesem Fall offenbar keiner klimapolitisch aktiven Gruppe zuzuordnen ist", teilte der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, am Sonntagabend mit. Nach jetzigem Kenntnisstand sei das Werk glücklicherweise nicht schwer beschädigt, allerdings sei erheblicher Schaden im Ausstellungsraum entstanden. "Farbe und Klebstoff müssen von der stoffbespannten Wand entfernt werden", teilte Parzinger mit.

"Den Aufsichten vor Ort möchte ich meinen Dank aussprechen dafür, dass sie so professionell reagiert haben und die Situation rasch im Griff hatten. Wir werden weiterhin alles dafür tun, die Kunst in unseren Sammlungen zu schützen und gleichzeitig mit möglichst wenig Barrieren zugänglich zu halten. Das ist unsere Aufgabe." Die Polizei machte zum möglichen Hintergrund der Aktion am Sonntagabend zunächst keine Angaben. Die Alte Nationalgalerie, die montags geschlossen hat, soll nach jetzigem Stand wie üblich am Dienstag wieder öffnen.

In beiden Fällen wurden Anzeigen und Strafanträge wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung gestellt.

In den vergangenen Wochen machen Aktivisten vermehrt mit Aktionen auf sich aufmerksam

Vor einer Woche hatten Aktivisten im Potsdamer Museum Barberini eine Flüssigkeit auf das mit Schutzglas versehene Gemälde "Getreideschober" von Claude Monet geschüttet. Die Gruppe "Letzte Generation" bekannte sich damals zu der Tat und sprach von einer Attacke mit Kartoffelbrei.

Klimaaktivisten haben das Gemälde "Getreideschober" (1890) von Claude Monet im Potsdamer Museum Barberini mit Kartoffelbrei beworfen.
Foto: uncredited, AP/dpa

Am Donnerstag wurden in Den Haag drei Aktivisten nach einer Attacke auf das Gemälde "Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge" von Johannes Vermeer festgenommen. (dpa)

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Die Diskussion ist geschlossen.

31.10.2022

Warum kann man diese Leute nicht einfach kleben lassen? Irgendwann wollen sie selbst gehen aufgrund menschlicher Bedürfnisse oder der Kleber löst sich durch Transpiration. Bis dahin einfach ignorieren und keine Bühne bieten. Dann braucht es weder Presse noch Polizei. Ggf. einfach einen Paravent aufstellen um diese Personen, damit sie Privatsphäre haben.

31.10.2022

Das sehe ich genauso. Einfach mal kleben lassen. Da können sie dann ihre Message stunden- oder tagelang an die Besucher bringen.