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  3. Zuckerkrankheit Symptome: Woran merkt man, dass man Diabetes hat?

Diabetes
27.02.2024

Woran merkt man, dass man Diabetes hat?

Bevor der Arzt eine Diabetes-Diagnose stellt, können Betroffene bei sich selbst auch schon Symptome bemerken.
Foto: Bernd Weissbrod, dpa (Symbolfoto)

Diabetes ist in Deutschland weit verbreitet. Woran merkt man aber eigentlich, dass man an der Zuckerkrankheit erkrankt ist?

Diabetes ist in Deutschland so etwas wie eine Volkskrankheit. Dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) zufolge leiden rund 7,2 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 79 Jahren an der Zuckerkrankheit, medizinisch korrekt Diabetes mellitus genannt. Dabei handelt es sich bei Diabetes nicht um eine einzige Krankheit sondern viel mehr um einen Überbegriff für verschiedene Stoffwechsel-Erkrankungen. Die Hauptformen sind Typ-1- und Typ-2-Diabetes, wobei letzterer mit etwa 90 bis 95 Prozent unter Diabetikerinnen und Diabetikern am häufigsten vorkommt. Aber woran merkt man aber eigentlich, dass man Diabetes hat?

Kurz erklärt: Was sind Typ-1-Diabetes und Typ-2-Diabetes?

Jede Form von Diabetes führt laut dem BMG zu erhöhten Blutzuckerwerten. Die Gründe sind aber verschieden. Während bei Typ-1-Diabetes ein absoluter Mangel an Insulin besteht - aus diesem Grund wird die Form auch als insulinabhängiger Diabetes mellitus bezeichnet -, ist bei Typ-2-Diabetes die Insulinwirkung vermindert.

Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, tritt häufig schon im Kindes- und Jugendalter auf und ist bisher nicht heilbar. Betroffene müssen ihr ganzes Leben lang Insulin spritzen, da der Körper durch ein absolutes Versagen der Zellen in der Bauchspeicheldrüse das Hormon nicht mehr selbst produzieren kann.

Video: ProSieben

Typ-2-Diabetes hingegen entsteht durch eine verminderte Empfindlichkeit der Körperzellen für Insulin - die Rede ist von der sogenannten Insulinresistenz. Für den erhöhten Bedarf kann die Bauchspeicheldrüse dem BMG zufolge nicht mehr ausreichend Insulin produzieren. Ein ungesunder Lebensstil gilt neben einer erblichen Veranlagung als wichtigster Verursacher eines Typ-2-Diabetes. Dabei setzt die Erkrankung meist schleichend ein. Betroffene müssen nicht zwingend Insulin spritzen, zunächst beinhaltet die Therapie meist eine konsequente Lebensstiländerung mit regelmäßiger Bewegung, einer angepassten Ernährung sowie einem normalen Körpergewicht. Während Typ-2-Diabetes früher auch als Altersdiabetes bezeichnet wurde, erkrankten in den letzten Jahren auch zunehmend junge Erwachsene und sogar Jugendliche.

Übrigens: Es gibt auch einen Typ-3-Diabetes. Dieser beschreibt aber nicht nur eine Form von Diabetes, sondern umfasst eine Vielzahl von von Diabetesformen, die sich von Typ-1- und Typ-2-Diabetes unterscheiden.

Symptome: Woran merkt man, dass man Diabetes hat?

Geht es um die typischen Symptome, muss laut dem Diabetesinformationsportal diabinfo zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes unterschieden werden. Dass man einen Typ-1-Diabetes hat, kann man nämlich im Vergleich zu Typ 2 sehr schnell bemerken. Diabinfo zufolge entwickeln sich die Anzeichen innerhalb weniger Wochen oder sogar Tagen.

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Daran merken Betroffene, dass sie einen Typ-1-Diabetes haben:

  • starkes Durstgefühl
  • häufiges Wasserlassen
  • Gewichtsabnahme
  • Muskelschwäche
  • Müdigkeit und Abgeschlagenheit

Der Deutschen Diabetes Hilfe zufolge können auch eine Leistungsminderung sowie Schwindel auf einen Typ-1-Diabetes hinweisen. Wird diese Form der Stoffwechselerkrankung nicht erkannt, kann es zu einer diabetischen Ketoazidose kommen. Dabei handelt es sich laut diabinfo um einen akuten Notfall, der so schnell wie möglich im Krankenhaus behandelt werden muss. Auch eine bevorstehende Ketoazidose kann man aber an bestimmten Symptomen erkennen:

  • starke Übelkeit
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • vertiefte Atmung
  • süßlicher, nach verdorbenem Obst (Aceton) riechender Atem oder Urin
  • Sehstörungen
  • Mundtrockenheit
  • Müdigkeit
  • Benommenheit
  • Verwirrtheit
  • trockene Haut
  • Bewusstseinsverlust bis hin zum Koma

Typ-2-Diabetes tritt diabinfo zufolge in der Regel erst nach dem 40. Lebensjahr und eher schleichend auf. Trotzdem kann man auch diese Form der Stoffwechselerkrankung an bestimmten Symptomen erkennen:

  • gesteigerter Durst
  • häufiges Wasserlassen
  • Müdigkeit
  • Schwächegefühl
  • Antriebsarmut
  • Leistungs- oder Konzentrationsschwäche
  • Vergesslichkeit
  • Niedergeschlagenheit bis hin zur Depression
  • Sehstörungen
  • häufige Infekte
  • schlecht heilende Wunden
  • trockene Haut

Der Deutschen Diabetes Hilfe zufolge liegen bei der Diagnose eines Typ-2-Diabetes durch eine Ärztin oder einen Arzt häufig schon Folgeerkrankungen vor, da diese Diabetes-Form aufgrund fehlender Symptome im Schnitt erst acht bis zehn Jahre nach dem Krankheitsausbruch diagnostiziert wird. Außerdem seien klassische Symptome wie ein ausgeprägtes Durstgefühl oder häufiges Wasserlassen eher selten. Wer einzelne oder mehrere Diabetes-Typ-2-Symptome bei sich feststellt, sollte daher medizinischen Rat einholen.