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  3. Vitamin D-Mangel im Winter: Solarium als Alternative zur Sonne?

Gesundheit
05.12.2023

Vitamin D im Winter: Ist Solarium eine Alternative zur Sonne?

Kann ein Solarium-Besuch im Winter die Stimmung heben und den Vitamin-D-Speicher auffüllen?
Foto: Armin Weigel, dpa

In der dunklen Jahreszeit geht manch einer oder eine häufiger ins Solarium, um die Stimmung zu heben und den Vitamin-D-Speicher aufzufüllen. Bringt das was?

Und schon sind wir wieder mittendrin in der dunklen Jahreszeit, die die Stimmung trübt und herunterzieht. Selbst der Glanz der vielen weihnachtlichen Lichterketten kann das fehlende Sonnenlicht nicht immer wettmachen. So manch einen zieht es in Herbst und Winter umso häufiger ins Solarium, um die Laune aufzuhellen und Vitamin D – das normalerweise durch Sonnenlicht entsteht – zu tanken. Mit beiden Argumenten werben auch die Betreiber der Sonnenbänke. Doch kann das wirklich helfen?

Uwe Schwichtenberg vom Berufsverband der Deutschen Dermatologen sagt ganz klar: "Der Preis ist zu hoch." Das Solarium könne den Körper zwar theoretisch tatsächlich mit Vitamin D versorgen, doch das Risiko für Hautkrebs sei gleichzeitig zu groß. "Ich kann den Besuch im Solarium nicht empfehlen, das ist für die Gesundheit nicht sinnvoll", sagt Schwichtenberg.

Kann ein Besuch im Solarium den Vitamin-D-Speicher füllen?

Auch aus Sicht von Andreas Hahn, Leiter des Instituts für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung an der Leibniz Universität Hannover, ist das Solarium keine geeignete Methode, um den Winter mit genügend Vitamin D zu überstehen. Er erklärt, dass der Körper mithilfe von Sonnenlicht zwar selbst Vitamin D bilden kann. "Die Vitamin-D-Synthese ist allerdings nur in den Sommermonaten möglich, etwa von April bis Ende September. Im Winter ist der Sonneneinfall zu flach und reicht deshalb nicht aus", sagt Hahn. An sehr sonnigen Tagen im Sommer reiche es bereits, etwa 15 Minuten Gesicht und Arme der Sonne auszusetzen. Vorausgesetzt, man hat keinen Sonnenschutz aufgetragen. Im Winter ins Solarium zu gehen, sei keine Alternative. Denn zur Vitamin-D-Bildung benötige der Körper die UV-B-Strahlung. "Genau diese Strahlung wird im Solarium normalerweise herausgefiltert, da sie die Haut am meisten schädigt. Es bringt also einfach nichts", sagt Hahn. Die Nutzung von Solarien fördere zudem die Hautalterung. 

Stattdessen gebe es zwei Möglichkeiten, um mit genügend Vitamin D durch den Winter zu kommen. Zum einen kann man es über bestimmte Lebensmittel aufnehmen. Hering und Lachs seien etwa besonders reich an Vitamin D. "Mit einer durchschnittlichen Ernährung wird der Vitamin-D-Bedarf normalerweise jedoch nicht gedeckt", erklärt Hahn. So benötige ein Mensch im Durchschnitt etwa 20 Mikrogramm an Vitamin D pro Tag. Über die Ernährung nehme man üblicherweise zwei bis drei Mikrogramm auf. "Wer im Winter kein Vitamin D extra zu sich nimmt, etwa als Nahrungsergänzungsmittel, der deckt seinen Bedarf nicht", sagt Hahn. Er empfiehlt eine Einnahme von 800 bis 1000 internationalen Einheiten pro Tag. "Höhere Dosierungen sind nicht notwendig", sagt er. Eine Ausnahme seien Menschen, die wegen Erkrankungen einen besonders hohen Bedarf an Vitamin D haben. 

Solarium bei Vitamin D-Mangel: Arzt rät lieber zu Vitamin D-Tabletten

Auch Hautarzt Uwe Schwichtenberg empfiehlt, Vitamin D bei einem Mangel lieber in Tablettenform zu sich zu nehmen. "Das ist einfacher und günstiger als das Solarium", sagt er. Wer seine Stimmung aufhellen möchte, könne sich zudem eine Tageslichtlampe aufstellen. Solche seien etwa in den dunklen Regionen Skandinaviens weitverbreitet, um den Tagesrhythmus zu simulieren. Diese speziellen Lampen kämen ohne schädliche UV-Strahlung aus.

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Foto: Felix Kästle, dpa (Symbolbild)

Wie Ernährungsprofessor Andreas Hahn erklärt, ist Vitamin D an einer Reihe von Körperfunktionen beteiligt. Ein langfristiger Vitamin-D-Mangel könne sich negativ auf die Knochen auswirken. "Der Körper versucht immer, den Kalziumspiegel im Blut aufrechtzuerhalten. Und ohne Vitamin D ist das Kalzium aus der Nahrung nicht verwertbar. Der Organismus holt sich das Kalzium dann woanders – nämlich aus den Knochen", erklärt Hahn. Das könne sich auf die Knochendichte auswirken und so etwa das Osteoporose-Risiko erhöhen. 

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