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Insekten
13.05.2024

Hornisse, Bremse und Co.: Welcher Insektenstich tut am meisten weh?

Vorsicht auch nach dem Stich: Wenn sich Insekten auf der Haut bemerkbar machen, hat das immer Folgen.
Foto: Andrea Warnecke, dpa (Symbolbild)

Insektenstiche gehören zu den Erfahrungen, die der Mensch in seinem Leben nicht unbedingt braucht. Manchmal lassen sie sich aber nicht verhindern. Welcher Stich ist aber der schmerzhafteste?

Eigentlich wollen ja beide nicht wirklich, dass es so weit kommt. Weder Mensch noch Tier. Doch manchmal weiß sich das kleine Insekt gegen den bedrohlich wirkenden, weil viel größeren Zweibeiner nicht anders zu helfen und versenkt seinen Stachel in dessen Haut.

Das bleibt in der Regel für beide Seiten nicht ohne Folgen. Auch wenn Insektenstich eben nicht gleich Insektenstich ist. Dieser Artikel geht der Frage nach, welcher Insektenstich der schmerzhafteste ist.

Insekten im Vergleich: Welcher Insektenstich ist der schmerzhafteste?

Ein Ranking über die verschiedenen Insektenstiche hat die Initiative Insektengift aufgestellt, wobei sieben Insekten verglichen wurden. Demnach verpassen Hornissen den schmerzhaftesten Stich unter diesen Tieren. Diese bekamen in dieser Kategorie fünf von fünf Punkten aufgebrummt. Knapp dahinter landen gleichauf Bienen, Wespen, Hummeln und Bremsen mit jeweils vier Punkten. Auf drei Punkte kommen die Stechfliegen, Mücken müssen sich mit einem Punkt begnügen.

Die sieben Tiere wurden dabei auch in drei anderen Kategorien verglichen. Hinsichtlich der Schwellung erreichen alle, mit Ausnahme der Mücken, vier Punkte – die kleinen Blutsauger erhalten hier zwei Punkte. Bei der Frage nach der Rötung liegen die Bremsen mit vier Punkten an der Spitze, alle übrigen Insekten kommen auf drei Punkte.

Größere Unterschiede machen die Insekten-Experten beim Juckreiz aus. Hier holen die Mücken die vollen fünf Punkte, Bremsen und Stechfliegen sausen mit vier Punkten davon und Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen sahnen allesamt zwei Punkte ab.

Insektenstiche: Welche Unterschiede gibt es zwischen den Tieren noch?

Die vom Pharmaunternehmen ALK Abello, das mit Arzneimitteln und Medizinprodukten handelt, betriebene Seite verweist darauf, dass Wespen aggressiver sind als Bienen, Hummeln oder Hornissen. Ein Wespenstich sei im Vergleich zu einem Bienenstich daran zu erkennen, dass erstere ihren Stachel wieder zurückziehen und dieser deshalb nicht an der Stichstelle verbleibt.

Dagegen stirbt die Biene nach dem Stich, weil sie diesen nach dem Einsatz in der Stichstelle verliert. Diese Insekten würden zumeist nur dann zustechen, wenn sie sich in ihrem natürlichen Lebensraum gestört fühlen. Als Beispiel wird Barfußlaufen auf Wiesen genannt.

Auch bei Hummeln ist demnach die Gefahr eines Stichs beim Barfußlaufen am größten. Als Warnung, bevor sie zur Tat schreiten, würden sie das mittlere Bein heben oder dem Angreifer den Hinterleib entgegenstrecken. Opfer werden vor allem Personen, die berufsbedingt näheren Kontakt zu den Insekten haben, etwa Züchter oder Arbeiter auf Obstplantagen.

Bei Hornissen ist die Gefahr eines Stichs demnach eher gering, weil es sich um friedliche Tiere handelt. Stechen sie aber doch mal zu, sei dies nicht gefährlicher als ein Wespenstich. Nur eben schmerzhafter, wie weiter oben erklärt.

Mücken würden nicht nur zur Verteidigung stechen, sondern auch, um an menschliches Blut heranzukommen und damit ihre Eier zu ernähren. Anzutreffen sind sie vor allem in feuchten Gegenden und in Wassernähe.

Bremsen beißen demnach regelrechte Löcher in die Haut. Sie halten sich vor allem im Frühling und Sommer in der Nähe von Wasser und Weiden auf, gerade an Badeseen werden sie zum Problem.

Insektenstiche: Wie gefährlich sind sie für Allergiker?

Auch hierauf liefert die Initiative Insektengift eine Antwort. Zumindest die verhältnismäßig größte Gefahr geht demnach von Wespen aus. Denn die Wespengiftallergie umfasse zwei Drittel aller Insektengiftallergien. Auf Platz zwei lande die Bienengiftallergie, die knapp ein Fünftel aller Fälle ausmache. Die Reaktionen seien ähnlich, deshalb ist es zur Unterscheidung so wichtig, dass die Biene anders als die Wespe ihren Stachel nicht wieder herauszieht.

Bei Hummelstichen ist die Giftzusammensetzung demnach dem der Bienen ähnlich. Deshalb sind sie für Allergiker ähnlich gefährlich. Derweil lasse sich das Hornissengift mit dem der Wespe vergleichen – entsprechend ist auch hier Vorsicht geboten.

Bei Mückenstichen wird darauf hingewiesen, dass diese auch für Allergiker nicht lebensbedrohlich seien. Symptome seien starke Rötungen, Schwellungen und Quaddeln auf der Haut. In schweren Fällen können Kreislaufbeschwerden, Durchfall oder Erbrechen die Folge sein. Da Mücken Speichel in die Wunde bringen, während sie das Blut nach dem Stich durch den Rüssel saugen, gilt die Mückenstichallergie als Abwehrreaktion auf diesen Speichel.

Auch Bremsen sorgen mit ihrem eingespritzten Speichel für allergische Reaktionen. Dies können Schockzustände, Atemnot und Schwellungen sein, die sofort behandelt werden sollten. Selbst Nicht-Allergiker plagen sich nach einem Bremsenstich mit deutlichen Quaddeln, Schmerzen und starkem Juckreiz.

Die Apotheken-Umschau betont, dass der zurückgebliebene Stachel der Biene vorsichtig mit einer Pinzette aus der Haut entfernt werden sollte, da sich darin das Gift befinde. Allergiker sollten sofort einen Notarzt verständigen.

Hinsichtlich der Mücken wird vor den gefährlichen Krankheiten gewarnt, die diese Insekten übertragen. Da mittlerweile auch exotische Arten wie die asiatische Tigermücke und die asiatische Buschmücke in Deutschland gesichtet wurden, könnten auch hierzulande Tropenkrankheiten wie das West-Nil-Fieber auftreten. Vor Reisen wird ohnehin dazu geraten, beim Arzt oder Apotheker Tipps zum Mückenschutz einzuholen.

Bei Zecken, die im Gestrüpp, im Unterholz oder auf hohen Gräsern lauern, besteht demnach in der Regel keine Gefahr. Jedoch können sie auch Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragen. Das Tier sollte mit einer Pinzette vorsichtig entfernt werden, dies kann auch ein Arzt übernehmen.

Insektenstiche: Wie kann man ihnen vorbeugen?

Zahlreiche Tipps gibt die Initiative Insektengiftallergie von ALK Abello. Allergikern wird dazu geraten, im Freien feuchte Gebiete wie Seen und Bachufer zu meiden. Außerdem sollte möglichst lange und enge Kleidung getragen werden, dazu Schuhe, freie Körperstellen sollten mit einem Insektenschutz-Präparat behandelt werden.

Offene Speisen und Getränke besser abdecken, lautet ein weiterer Tipp. Statt direkt aus Flasche oder Getränkedose zu trinken, bietet sich ein Strohhalm an. Wichtig: nach dem Essen Hände waschen und Mund abwischen.

Nützlich sind auch spezielle Duftkerzen zur Insektenabwehr. Um beruhigt bei offenem Fenster schlafen zu können, empfiehlt sich ein Fliegengitter oder ein spezielles Moskitonetz über dem Bett.

Anziehend für Insekten sind Schweiß, aber auch stark duftende Parfums, Haarspray, Kosmetika oder Cremes. Zu beachten ist auch: An schwülheißen Tagen sind die kleinen Tiere besonders aggressiv.

Nach Möglichkeit sollte Abstand zu Blüten sowie zu überreifen Früchten und Fallobst gehalten werden. Zudem warnen die Experten davor, alte Äste oder Baumstümpfe zu bewegen, weil Wespen darin oft ihre Nester haben.

Befinden sich Bienen oder Wespen in der Nähe, sind hektische Bewegungen tabu, um sie nicht noch zusätzlich aufzuscheuchen. Hat sich ein Insekt auf einem Menschen niedergelassen, heißt es: abschütteln oder abstreifen, aber nicht abschlagen.