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EU-Klimabericht
22.04.2024

2023 war Jahr der Extreme: Mehr Hitzewellen und mehr Hitzetote

2023 war laut dem EU-Klimabericht das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.
Foto: Timm Schamberger, dpa (Symbolbild)

2023 waren elf Monate überdurchschnittlich warm, die Zahl der Hitzetoten steigt seit Jahren. Hinzu kommen Waldbrände und Überschwemmungen.

Im vergangenen Jahr wurden so viele Tage mit enormer Hitze gemessen wie nie zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch die Zahl der Todesfälle aufgrund von Hitze ist stark gestiegen. Das geht aus Bericht zum "Zustand des europäischen Klimas 2023" des EU-Klimadienstes Copernicus und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hervor.

Zahl der Hitzewellen und Hitzetoten in Europa steigt laut Klimabericht

Elf Monate waren im Jahr 2023 überdurchschnittlich warm. Der September war laut dem Bericht sogar der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1940. Zudem sei ein Rekordwert an Tagen mit sogenanntem extremen Hitzestress registriert worden, also gefühlten Temperaturen von über 46 Grad. 

Demnach hat auch die Zahl der hitzebedingten Todesfälle in fast ganz Europa zugenommen, nämlich in 94 Prozent der Regionen. Die Folgen seien in den Städten besonders schlimm, erklärt WMO-Direktor Chris Hewitt. In den Sommern 2003, 2010 und 2022 starben jeweils zwischen 55.000 und 72.000 Menschen an den Folgen von Hitzewellen. In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Todesfälle aufgrund von Hitze um rund 30 Prozent gestiegen. Für 2023 liegt noch keine Schätzung vor. "Wir gehen davon aus, dass sich diese Zahl noch erhöht. Das ist eine der ganz großen Sorgen", so Hewitt.

Video: dpa

EU-Klimabericht 2023: Überschwemmungen, Dürren und Waldbrände

2023 sei ein "komplexes und vielschichtiges Jahr" gewesen, was die Klimagefahren in Europa angeht, so der Direktor des Copernicus Climate Change Service, Carlo Buontempo. "Wir wurden Zeuge von weitverbreiteten Überschwemmungen, aber auch von extremen Waldbränden mit hohen Temperaturen und schweren Dürren." Das habe nicht nur die natürlichen Ökosysteme belastet, sondern auch die Landwirtschaft, die Wasserwirtschaft und die öffentliche Gesundheit vor große Herausforderungen gestellt.

1,6 Millionen Menschen waren laut dem Bericht von Überflutungen betroffen, mehr als eine halbe Million Menschen von Stürmen. Die wetter- und klimabedingten Schäden werden auf mehr als zehn Milliarden Euro geschätzt. Es sei unwahrscheinlich, dass diese Zahlen in Zukunft kleiner werden, vermutet Buontempo.

Wissenschaftler erwarten auch 2024 überdurchschnittlich hohe Temperaturen

Europa erwärmt sich seit den 1980er-Jahren doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Der Temperaturrekord wurde am 11. August 2021 auf Sizilien gemessen, er liegt bei 48,8 Grad. Im vergangenen Jahr stieg die Temperatur dort auf 48,2 Grad. Die Rekorde setzen sich auch in diesem Jahr fort. Januar, Februar und März waren die wärmsten Monate seit Beginn der Aufzeichnungen. Wissenschaftler erwarten auch für die Sommermonate überdurchschnittlich hohe Temperaturen.