Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem PLUS-Paket zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Oberhaus des russischen Parlaments ratifiziert Annexion ukrainischer Gebiete
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. London: In der Downing Street 10 gehen Premierminister, aber Kater Larry bleibt

London
16.08.2022

In der Downing Street 10 gehen Premierminister, aber Kater Larry bleibt

Ganz entspannt: Kater Larry sitzt vor der Tür der Downing Street 10.
Foto: Victoria Jones, PA Wire/dpa

Bald verabschiedet sich Boris Johnson aus Londons Downing Street 10. Dort lebt Kater Larry. Er hat schon einigen Regierungschefs gedient – oder sie ihm?

Karrieren von Premierministerinnen und -ministern enden in Großbritannien selten rühmlich. Viele Regierungschefs wurden erst gefeiert und schließlich mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt. Wenn Boris Johnson Anfang September die Downing Street 10 verlässt, zieht neben seiner Familie auch sein Hund Dilyn aus, ein beliebter, aber frecher Kromfohrländer, der dafür bekannt ist, die sündhaft teure Inneneinrichtung anzuknabbern.

Das ist Larry, „oberster Mäusejäger des Kabinetts“, vor seinem Dienst- und Wohnsitz in London.
Foto: Aaron Chown, dpa

Bleiben darf hingegen Kater Larry, 15, der seit mehr als zehn Jahren am Regierungssitz wohnt und – wenn der Johnson-Nachfolger oder die -Nachfolgerin erst mal da ist – drei Premierminister hat kommen und drei gehen sehen. Die braun-weiß getigerte Katze mit den grünen Augen trägt den Titel „Oberster Mäusejäger des Kabinetts“ und gilt als ständiger Bewohner der Residenz als Symbol der Stabilität in Zeiten politischer Umwälzungen.

Kater Larry ist ein Liebling der britischen Presse

In die Downing Street eingezogen ist der Kater, dem vom Wachpersonal sogar die schwarz lackierte Türe des Regierungssitzes aufgehalten wird, unter dem konservativen Premierminister James Cameron im Jahr 2011. Seitdem wurde er zu einem Star in den sozialen Medien und einem Liebling der britischen Presse. Ihm zu Ehren wurde am Regierungssitz sogar eine für berühmte Persönlichkeiten der Zeitgeschichte vorbehaltene blaue Plakette angebracht.

Über die Katze wurde zudem ein Buch geschrieben, sie besitzt eine eigene Homepage und einen inoffiziellen Twitter-Account, dem knapp 647.000 Menschen folgen. Zum Vergleich: Der Kandidatin für das Amt des Premierministers, Außenministerin Liz Truss, folgen auf Twitter nur rund 280.000, ihrem Konkurrenten, dem früheren Finanzminister Rishi Sunak, gut 580.000 Nutzerinnen und Nutzer.

Der anonyme Betreiber von Larrys satirischem Twitter-Account nutzt diese Reichweite. So drohte Larry im Juli an, selbst das Handtuch zu schmeißen, falls Johnson nicht endlich zurücktrete. Vergangene Woche veröffentlichte er ein Foto, das das Tier vor einer Abfalltonne zeigt. Sein Kommentar: Er bewache den Mülleimer, aus dem Sunak und Truss ihre Pläne ziehen. Viele Britinnen und Briten bezeichnen den flauschigen Kater scherzhaft als den aktuell besten Kandidaten für das Amt.

Lesen Sie dazu auch

Bekommt Larry einen Labrador Retriever als Mitbewohner?

Larry ist jedoch nicht die erste Katze, die in der Downing Street residiert. Schon seit den 1920er-Jahren gab es offiziellen Quellen zufolge ein Budget für einen Streuner, der unter anderem Mäuse fangen sollte. Zwischen 2007 und 2008 übernahm die Katze Sybil diese Aufgabe. Danach folgten Jahre ohne Kater, in denen Ratten mehrere große Pressekonferenzen störten. Larry sollte Abhilfe schaffen und tut das seitdem auch.

Falls Sunak neuer Premierminister wird, müsste sich der Kater an einen neuen Mitbewohner gewöhnen. Der 42-Jährige besitzt einen Labrador Retriever. Von Vorteil wäre, dass Larry den Hund schon kennt. Schließlich wohnte Nova zu Zeiten, als Sunak noch Schatzkanzler, also Finanzminister war, schon einmal in der Downing Street. Nova gilt überdies als manierlicher als Dilyn.

Die Katze mit der längsten bekannten Amtszeit in der Downing Street war übrigens Kater Wilberforce. Er diente zwischen 1973 und 1986 vier Premierministern: Edward Heath, Harold Wilson, Jim Callaghan und Margaret Thatcher. Angesichts der politisch turbulenten Zeiten auf der Insel ist nicht ausgeschlossen, dass Larry diesen Rekord brechen wird.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.