In der britischen Königsfamilie sind offene Worte selten – erst recht, wenn es um private oder emotionale Themen geht. Umso bemerkenswerter ist die neue Botschaft von Prinzessin Kate. Die 43-Jährige wandte sich in einem Brief an die Maternal Mental Health Alliance (MMHA) und spricht darin so direkt über die psychischen Belastungen von Müttern, dass der Text in Großbritannien sofort für große Aufmerksamkeit sorgte.
So ehrlich wie nie: Prinzessin Kates Botschaft an alle Mütter sorgt für Gänsehaut
Auslöser ist die neue Fotoausstellung „This is also Motherhood“ der MMHA, deren Schirmherrin Kate seit 2022 ist. Die MMHA veröffentlichte den Brief der Prinzessin auf Instagram – und machte damit sichtbar, wie klar sie die psychischen Belastungen vieler Frauen nach der Geburt eines Kindes benennt. Im Original schreibt Kate, die Ausstellung zeige „die oft unsichtbaren Realitäten psychischer Gesundheit während der Schwangerschaft und darüber hinaus“.
Für einen Brief eines Mitglieds der Königsfamilie ist diese Wortwahl ungewöhnlich deutlich – und genau das fällt den britischen Medien und auch den Royal-Fans auf. Kate beschreibt die porträtierten Frauen als „außergewöhnlich“ und hebt ihren Mut hervor, offen über ihre psychischen Belastungen zu sprechen.
Diese direkte Würdigung ist selten, denn üblicherweise formuliert die königliche Familie sehr zurückhaltend, insbesondere, wenn es um emotionalere Themen geht. Dass Kate hier explizit von „Verletzlichkeit und Stärke“ spricht, markiert einen Ton, der sich von klassischen Statements deutlich unterscheidet.
„Jede Eltern-Geschichte zählt“ – Prinzessin Kate ungewohnt offen
Der stärkste Moment ihres Briefs – und der Satz, der in britischen Medien sofort zitiert wurde – lautet: „Jede Eltern-Geschichte zählt.“ Dazu ergänzte die Ehefrau von Prinz William, dass jede Stimme helfen könne „eine Gesellschaft aufzubauen, in der Liebe, Hoffnung und Mitgefühl im Mittelpunkt stehen.“ Dass dieser Satz nun durch die sozialen Netzwerke geht, liegt nicht nur an der Botschaft selbst – sondern auch daran, dass eine hochrangige Royal klar benennt, was viele Mütter erleben, aber selten öffentlich sagen: dass psychische Belastungen während der Schwangerschaft und früher Elternschaft alltäglicher sind, als man glaubt.
Kates Botschaft wird auch deshalb aufmerksam verfolgt, weil die Prinzessin von Wales nach ihrer eigenen Krebsdiagnose und der Behandlung besonders im Fokus steht. Seit ihrer Videobotschaft im Frühjahr 2024, in der sie ihre Erkrankung öffentlich machte, betrachten viele ihre Worte zu familiären und gesundheitlichen Themen mit neuer Sensibilität. Als Mutter von Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (10) und Prinz Louis (7) spricht sie nun über Belastungen, die viele Eltern kennen – und ihre Unterstützung für die MMHA wirkt vor diesem Hintergrund noch bedeutsamer.
Übrigens: Während sich William und Kate derzeit auf ihre öffentlichen Auftritte konzentrieren, befindet sich Williams Onkel Andrew mitten im medialen Kreuzfeuer. Wegen seiner Rolle im Epstein-Skandal hat König Charles III. bei Andrew hart durchgegriffen und ihm alle Titel entzogen. Er und seine Ex-Frau, Sarah Ferguson, müssen zudem aus ihrem Anwesen ausziehen. Als wäre das nicht genug, dürfte Andrews Nachname in Zukunft gegen seinen Wunsch abgeändert werden – zudem muss er sich voraussichtlich vor den anderen Familienmitgliedern verbeugen.
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