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  3. Suchtbericht: Cannabis-Konsum in Deutschland steigt

Cannabis-Legalisierung
24.04.2024

Neuer Suchtbericht: Mehr Deutsche kiffen – und suchen Hilfe

Der Cannabis-Konsum hat in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland zugenommen. Das geht aus dem "Jahrbuch Sucht" 2024 hervor.
Foto: Hannes P. Albert, dpa (Symbolbild)

Der Cannabis-Konsum hat in Deutschland in den vergangenen Jahren zugenommen. Experten fordern mehr Prävention, auch angesichts des neuen Cannabis-Gesetzes.

Der Cannabis-Konsum in Deutschland steigt – wohl nicht erst seit der Cannabis-Teillegalisierung, die Anfang April in Kraft getreten ist. Wie die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) in ihrem am Mittwoch erschienenen Suchtbericht aufzeigt, hat der Trend zum Cannabis-Konsum in den vergangenen 30 Jahren stetig zugenommen. 

Laut dem "Jahrbuch Sucht" hat 2021 jeder zehnte Deutsche zwischen 18 und 59 Jahren angegeben, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens einmal gekifft zu haben. Vor rund 12 Jahren, 2012, war es bloß jeder zwanzigste. Aus dem Bericht geht auch hervor, dass Männer häufiger als Frauen Cannabis konsumieren. 

Cannabis-Konsum in Deutschland steigt: Mehr Anfragen bei der Suchthilfe

Mit der generellen Zunahme habe jedoch auch der problematische Cannabis-Konsum zugenommen. Immer mehr Menschen haben sich mit Problemen im Zusammenhang mit Kiffen an die ambulante Suchthilfe gewandt. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl laut dem Suchtbericht verdreifacht. Was eine stationäre Behandlung angeht, hat sich die Zahl sogar verzehnfacht. 

Video: augsburg.tv

Nach Problemen mit Alkohol sind Probleme nach dem Kiffen der zweithäufigste Grund für Menschen in Deutschland, ein Suchthilfeangebot aufzusuchen. Während 2001 noch rund 3700 Menschen sich an eine Suchthilfestelle wandten, waren es seit dem Jahr 2013 rund 25.0000 jährlich. 

Cannabis-Legalisierung: Experten fordern mehr Prävention

Expertinnen und Experten fordern deshalb und besonders seit Inkrafttreten des Cannabis-Gesetzes, dass die Prävention in Deutschland gestärkt wird. Peter Raiser, Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, sagte, dass es zwar "gute Angebote zur Prävention des problematischen Cannabis-Konsums" gebe, es jedoch dringend erforderlich sei, diese "deutlich auszubauen und weiterzuentwickeln". Vor allem, was das neue Cannabis-Gesetz angehe, "darf bei der Finanzierung der Suchtberatung nicht gespart werden". 

Das Cannabis-Gesetz ist am 1. April 2024 in Kraft getreten. Der Besitz, privater Anbau und Konsum bestimmter Mengen Cannabis sind seitdem erlaubt. Das Jahrbuch der DHS erscheint einmal jährlich und bündelt Zahlen und Studien zu sucht- und drogenbezogenen Themen. (mit dpa)