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Tatort-Kolumne
21.01.2023

Neuer Odenthal-„Tatort“: Jetzt kommt Lenas Tante!

Niki Odenthal mischt den „Tatort“ aus Ludwigshafen auf und macht ihrer Nichte das Ermitteln schwer. Ein ungewöhnlich witziger Odenthal-Krimi – leider nur anfangs.

Nanu, falsches Programm eingeschaltet? Ist das etwa eine neue Folge der irre komischen und irre erfolgreichen ZDF-„Friesland“-Krimireihe?

Geht gut los: in einem Krematoriumsofen nämlich, in dem eine Hand von innen den schon in Flammen stehenden Sargdeckel öffnet. Geht auch gut weiter. Sagt der Krematoriumsmitarbeiter zu Johanna Stern (Lisa Bitter): „Von der Wiege bis zur Bahre, Formulare, Formulare.“ Und der Arzt, der den Totenschein ausgestellt hat, meint zu der Ermittlerin: „Wenn ich jeden Patienten umbringen würde, der mich nervt, hätten wir uns schon viel früher kennengelernt.“ Stern findet schnell Gefallen nicht nur an seinem Humor.

Dieser „Tatort“ hat anfangs wenig von einem typisch-tristen Odenthal-Krimi im noch tristeren Ludwigshafen

Am besten ist der Dialog in Minute sieben: „Ludwigshafen! Wie hältst du das hier bloß aus?“ –„Ich werd der Stadt halt immer ähnlicher.“

So fragt die pensionierte Staatsanwältin Dr. Niki Odenthal (Ursula Werner) und so antwortet die Kriminalhauptkommissarin Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) in „Lenas Tante“ (ARD, Sonntag, 20.15 Uhr), und damit, klar, in einem „Tatort“. Der hat anfangs wenig von einem typisch-tristen Odenthal-Krimi im noch tristeren Ludwigshafen (sorry, es gibt nun mal wirklich schönere Städte!).

Man darf verraten: Gemeinsam – auch mit der eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlenden Johanna Stern (Lisa Bitter, rechts) – lösen Lena und ihre Tante Niki Odenthal (Ulrike Folkerts und Ursula Werner) den Fall.
Foto: Benoit Linder, SWR, ARD/dpa

Leider schwenkt er bald von schwarzhumorig-komödiantisch auf bedeutungsschwer um. Erst wird ein groß angelegter Pflegebetrug vermutet, weil der schließlich doch tote 96-jährige Sargdeckelöffner und Altenheimbewohner an einer Überdosis Insulin starb. Dann stellt sich heraus, dass die resolute Niki Odenthal, die Lena nach 13 Jahren endlich in der „finstersten Provinz“ (Niki Odenthal) besucht, eine bekannte Nazi-Jägerin war. Sie hatte Lena, diese erwähnt es nebenbei, als Zehnjährige bei sich aufgenommen, nachdem deren Mutter mit einem Fernfahrer nach Spanien abgehauen war. Was alles recht dick, zu dick, aufgetragen ist.

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Scheint ja gerade in „Tatort“-Mode zu sein, Verwandte der Ermittler wie aus dem Nichts auftauchen zu lassen

Ohnehin scheint gerade in „Tatort“-Mode zu sein, Verwandte der Ermittler wie aus dem Nichts auftauchen zu lassen. Nach Schenks Tochter und Fabers Vater also Lenas Tante. Ein Kniff, besonders bei diesen Langzeit-Kommissaren, um diese wieder interessanter zu machen. Mit einem Ruck, hier ist’s eher ein Ruckeln, sollen die lieben Verwandten deren Geschichte(n) voranbringen. Niki Odenthal jedenfalls mischt sich penetrant in Lenas Arbeit ein und verhält sich verdächtig, was ihr schwieriges Verhältnis vor weitere Schwierigkeiten stellt. Man darf verraten: Gemeinsam – auch mit der eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlenden Stern – lösen sie den Fall.

Der erreicht zwar nicht „Friesland“-Niveau, ist aber unterhaltsam. Über die etwas dröge Inszenierung von Tom Lass bei seinem „Tatort“-Regiedebüt tröstet die bis in die Nebenrollen hinein hervorragende Besetzung hinweg.

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