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Spenden für Ukraine
26.04.2022

Spenden: So können Sie den Menschen in der Ukraine helfen

Menschen versammeln sich am Bahnhof in Lwiw im Westen der Ukraine, um einen Zug zu nehmen und die Ukraine in die Nachbarländer zu verlassen. Im Land wird jede Hilfe benötigt.
Foto: Mykola Tys, dpa (Symbolbild)

In der Ukraine wird jede Hilfe benötigt. Ob Sach- oder Geldspenden: Auch Einzelpersonen können helfen. Spendenmöglichkeiten für die Ukraine im Überblick.

In der Ukraine herrscht Krieg. Die Regierung hat bereits die internationale Gemeinschaft um Unterstützung gebeten. Im Internet gaben unter dem Hashtag #StandWithUkraine Tausende ihre Solidarität kund, viele Städte und Gemeinden haben den ukrainischen Menschen ihre Unterstützung zugesichert. Doch auch Einzelpersonen können helfen. Hier finden Sie einen Überblick, wie Sie Menschen vor Ort unterstützen können.

Video: dpa

Hilfe für die Ukraine: Spenden an Aktionsbündnisse

Die beiden Bündnisse "Bündnis Entwicklung Hilft" und "Aktion Deutschland Hilft" rufen mit einem Konto gemeinsam zu Spenden auf. "Bündnis Entwicklung Hilft" ist ein Zusammenschluss mehrerer Hilfsorganisationen, darunter Brot für die Welt, Christoffel-Blindenmission, DAHW, Kindernothilfe, medico international, Misereor, und Welthungerhilfe.

"Aktion Deutschland Hilft" ist ein Zusammenschluss von 23 deutschen Hilfsorganisationen, darunter der Arbeiter-Samariter-Bund, AWO International, CARE Deutschland und der Malteser Hilfsdienst. Auch das Deutsche Medikamentenhilfswerk action medeor ist Teil des Bündnisses und hat bereits damit begonnen, erste Hilfslieferungen für medizinische Einrichtungen in der Ukraine zusammenzustellen und liefert etwa Verbandsmaterial.

Der Großteil der Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ ist durch eigene Länderbüros und lokale Partner bereits seit Jahren in der Ukraine mit Hilfsprogrammen vertreten. Auch der Ukrainische Verein in Augsburg hat ein Spendenkonto für die humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung eingerichtet.

Video: dpa

Hilfe für die Ukraine: Ukrainische Organisationen

Hilfe für die Ukraine: Internationale Organisationen

  • Mission Lifeline organisiert einen Konvoi für Flüchtlinge an der slowakisch-ukrainischen Grenze.
  • Caritas leistet Hilfsarbeit in der Ukraine.
  • Diakonie leistet Katastrophen- und Krisenhilfe in der Ukraine.
  • Libereco hat eine humanitäre Sofort-Hilfe für die betroffenen Gebiete gestartet.
  • Unicef hilft ukrainischen Kindern.
  • Ärzte ohne Grenzen bietet ambulante Sprechstunden und psychologische Gespräche an.
  • Safe the Children leistet Hilfe für Kinder in der Ukraine.
  • Kolping International hat einen Nothilfefonds eingerichtet und kümmert sich um die Versorgung der Geflüchteten.

Unterkunft für Menschen aus der Ukraine anbieten

  • Ukrainischer Verein Augsburg e.V.: Über ein Anmeldeformular können sich Personen melden, die eine Unterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine anbieten wollen.
  • Elinor-Netzwerk: Auch hier können Menschen Übernachtungsplätze für Menschen aus der Ukraine anbieten.
  • Civilfleet-Support: Vermittelt auf seiner "LeaveNoOneBehind"-Plattform ebenfalls zwischen Menschen, die eine Unterkunft bereitstellen wollen, und Menschen, die auf der Flucht sind.
Video: dpa

Hilfe für die Ukraine: Was kann man noch tun?

Gerade auf lokaler Ebene werden viele seriöse Hilfsangebote organisiert. So sammeln vielerorts Vereine Sach- und Geldspenden für betroffene Gebiete. Benötigt wird dabei hauptsächlich die Grundversorgung: Hygieneartikel, Decken, Schlafsäcke, Kleidung, Konserven, Getränkedosen und medizinische Notfallausrüstung.

Lesen Sie dazu auch

Auch die Informationsflut bietet Notwendigkeit zur Hilfe: Derzeit kommt es minütlich zu neuen Meldungen zur Lage in der Ukraine. Unter den Meldungen sind auch einige Falschmeldungen. Informieren Sie sich daher bei seriösen Quellen, um falsche Nachrichten zu der Lage nicht weiter zu verbreiten. Eine weitere Möglichkeit, um Anteilnahme und Solidarität zu zeigen ist es, auf Demonstrationen und Kundgebungen teilzunehmen. Dazu wird meist in sozialen Netzwerken aufgerufen. Einen Überblick, wann und wo Demonstrationen stattfinden, gibt es auf www.standwithukraine.live.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

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27.02.2022

Deutschland und alle anderen Nato-Staaten müssen Waffen liefern in die Ukraine, um die Ukraine vor dem Verbrecher im Kreml zu
schützen, so wie die Ukraine es verlangt. Wagenknecht, Gysi, Mützenich, Schweswig und alle anderen Putinversteher abwählen
bei den nächsten Wahlen ! Scholz zeigt keine Führungsstärke, sonst hätte er SWIFT nicht so lange blockieren dürfen. Unabhängig
von russischem Gas und Öl werden wir, indem wir - wie die Engländer und Franzosen - Atomkraftwerke nicht abschalten, sondern
neue, sichere bauen. Dies wird aber mit den Grünen nicht gehen, deshalb wieder GroKo ohne Baerbock, Habeck und ohne die FDP
mit dem Blender Lindner.

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27.02.2022

Ich schließe mich an, wäre aber für eine rein unionsgeführte Regierung, was natürlich kaum zu verwirklichen sein dürfte. Von Putinverstehern, Klima"aktivisten" und Realitätsverweigern habe ich jedenfalls jetzt schon die Nase voll.

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28.02.2022

Wer Waffen liefert wird automatisch Kriegsteilnehmer, nicht in personeller aber in materieller Hinsicht.

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28.02.2022

In Grunde genommen könnte man z.B. das frisch abgeschaltete Kernkraftwerk Gundremmingen grundlegend renovieren und innerhalb angemessener Zeit wieder in Betrieb nehmen. Selbst bei einem Neubau könnte man einen Teil der alten Infrastruktur nutzen. Aber in Deutschland erstickt jede Initiative in der Bürokratie.
Mit den Waffen für die Ukraine muss man aufpassen, dass die letzendlich nicht im Donass eingesetzt werden um eine Abspaltung gewaltsam zu verhindern, so wie in den letzten 8 Jahren. Da hat der Westen großzügig weggeschaut und Putin damit erst einen Vorwand gegeben die Ukraine zu überfallen.
Es wird vergessen, dass Putin und seine Befehlsempfänger den Frieden destablisieren, nicht Russland. Die Sanktionen bestrafen aber die einfache Bevölkerung auf beiden Seiten der Konfliktlinie.

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28.02.2022

@Wolfgang B.
Dann ist Russland schon aktuell vielfacher Kriegsteilnehmer. Aus Russland kommen 23 % der weltweiten Waffenexporte.
Nach ihrer Logik wäre auch Russland bereits seit 2014 Kriegsteilnehmer in der Ukraine. Wobei das inoffziell nciht nur materiell sondern auch personell damals schon gilt / galt.

Die Ukraine ist ein unabhängiges Land. Die Ukrainer dürfen sich daher eigentlich selber bestimmen mit wem sie befreundet sind. Der Einmarsch Russlands ist eine Angriff auf die Unabhängigkeit der Ukraine. Jemand der angegriffen wird zu helfen, ist legitim.


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