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Update am Morgen: Sechs um 6: Ersetzt Omikron-Infektion die Booster-Impfung?

Update am Morgen

Sechs um 6: Ersetzt Omikron-Infektion die Booster-Impfung?

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    Ersetzt Omikron-Infektion die Booster-Impfung?
    Ersetzt Omikron-Infektion die Booster-Impfung? Foto: Sven Simon, dpa

    Bringt uns Omikron endlich auf den Weg aus dieser unsäglichen Pandemie? Expertinnen und Experten sehen Grund zum Optimismus. Die fortschreitende Immunisierung der Bevölkerung könne dafür sorgen, dass Deutschland Mitte / Ende Februar den Scheitelpunkt erreicht, glaubt das Robert Koch-Institut. Doch wie viele Opfer wird es bis dahin geben? Carsten Watzl befürchtet: noch viel zu viele. Omikron sei sicherlich für Geimpfte ungefährlicher, sagt der Immunologe im Gespräch mit Michael Pohl. Nichtgeimpfte hätten aber nach wie vor ein hohes Risiko einer schweren Erkrankung. Und davon gibt es hierzulande vergleichsweise viele. Im Interview spricht sich Watzl dafür aus, eine Infektion mit Omikron rechtlich einer Booster-Impfung gleichzusetzen. Außerdem sagt er, wie viele Impfungen überhaupt sinnvoll wären, welcher Effekt bei Lockerungen eintreten könnte und was für Kinder gefährlicher sei: Impfung oder Omikron.

    Zum Artikel: Immunologe Watzl erklärt, wie viele Booster-Impfungen sinnvoll sind

    Der anhaltende, eisige Winter in Moskau – hier der Rote Platz mit der weltberühmten Basilius-Kathedrale – beschäftigt viele Bewohnerinnen und Bewohner der russischen Hauptstadt deutlich stärker als ein drohender Krieg mit der Ukraine. Vor allem Russen mit geringem Einkommen, etwa Angestellte des Winterdienstes, sorgen sich mehr um ihre private Situation als um die politische.
    Der anhaltende, eisige Winter in Moskau – hier der Rote Platz mit der weltberühmten Basilius-Kathedrale – beschäftigt viele Bewohnerinnen und Bewohner der russischen Hauptstadt deutlich stärker als ein drohender Krieg mit der Ukraine. Vor allem Russen mit geringem Einkommen, etwa Angestellte des Winterdienstes, sorgen sich mehr um ihre private Situation als um die politische. Foto: Itar-Tass, Imago Images

    In Europa wächst die Angst vor einer Eskalation in der Ukraine. Macht Wladimir Putin ernst und lässt seine Soldaten einmarschieren? Deutschland müsste sich spätestens dann entscheiden, wie es einem Angriff gegen einen befreundeten Staat begegnet. Bisher hat Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) zugesagt, Schutzhelme an die Partner schicken zu wollen. Auf ukrainischer Seite quittierte man dies mit Unglauben und Enttäuschung. Währenddessen lautet die Erzählung in Russland anders als in vielen Teilen der Welt: Von wegen, die Aggression ginge vom eigenen Machthaber aus. Das Staatsfernsehen berichtet stattdessen von ukrainischen Neonazis, die Russland angreifen wollten. Viele glauben das, schreibt unser Korrespondent Jan Schmidt, der in seiner Reportage aus Moskau aber auch einige zitiert, denen die Kriegsgefahr schlicht egal sei.

    Zum Artikel: Menschen in Moskau über Ukraine-Krise: Krieg? Ach, hören Sie mir auf!

    Einer, dem der Konflikt in der Ukraine alles andere als egal sei kann, ist Olaf Scholz. Der SPD-Kanzler steckt allerdings in einem Dilemma: Seine Partei ringt nach wie vor mit sich selbst um den richtigen Umgang mit Russland. Das schwächt nicht nur die Position des Regierungschefs in der Welt, sondern auch die Deutschlands. Binnen weniger Tage absolviert Scholz nun gleich drei brisante Reisen. Erst trifft er in Washington auf Joe Biden. Der US-Präsident ist genervt von der passiven Rolle Deutschlands in der Ukraine-Frage. Anschließend bricht Scholz auf gen Ukraine. Was wird er den Menschen dort zusagen, die so viel mehr von uns erwarten als 5000 Helme? Und: Welche Auswirkungen hat sein Verhalten in den USA und in der Ukraine auf seine Reise nach Russland? Scholz' Aufgabe sei klar, analysiert Bernhard Junginger: Er müsse die lädierten Beziehungen zum wichtigsten Partner, den USA, kitten. "Erst wenn das gelingt, kann er eine eigene Ostpolitik entwickeln."

    Zum Artikel: Zwischen Washington und Moskau muss Scholz klare Kante zeigen

    Wie geht es weiter an den Schulen Bayerns? Immer mehr Schülerinnen und Schüler sind in Quarantäne – sei es wegen einer eigenen Erkrankung, sei es als Kontaktperson. Seit wenigen Tagen können Schulleiterinnen und Schulleiter bei Corona-Ausbrüchen sogar ganze Klassen nach Hause schicken. All das hat massive Auswirkungen auf den Schulbetrieb und bringt Herausforderungen für Kinder, Eltern und Lehrkräfte mit sich. Wieso er trotz allem an Präsenzunterricht und gleich bleibendem Prüfungsniveau festhalten möchte und welche Szenarien er für Schulen erarbeitet, hat Kultusminister Michael Piazolo meiner Kollegin Gisela Rauch verraten.

    Zum Artikel: Kultusminister Piazolo: "Wir wollen faire Prüfungsbedingungen für alle"

    Regisseur Roland Emmerich plant einen Film über den Klimawandel.
    Regisseur Roland Emmerich plant einen Film über den Klimawandel. Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

    Apokalyptische Schilderungen sind Roland Emmerichs Metier. "Godzilla", "The Day After Tomorrow", "Independence Day": Wenn sich einer mit dem nahenden Untergang der Zivilisation auskennt, dann der Regisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor. Vor Jahrzehnten schon ist der Deutsche in die USA umgezogen, schätzte stets die inspirierende Atmosphäre seiner Wahlheimat. Doch langsam sind selbst ihm, dem Geschichten für seine Drehbücher kaum krass genug sein können, die Zustände in den USA zu ... krass. Er fürchtet, "dass uns der Untergang bevorsteht", sagt er im Interview mit Rüdiger Sturm – und außerdem, was die Pandemie für die Filmbranche bedeutet und wieso er die Fortsetzung von "Independence Day" als einen großen Fehler ansieht.

    Zum Artikel: Roland Emmerich über Sorge vor Krieg: "Man muss richtig Angst haben"

    Ich hatte Ihnen zugesagt, dass der 1. FC Köln in diesem Newsletter keine Rolle mehr spielen wird. Diese Zusage breche ich bereits nach einer Woche. Ich habe allerdings gute Gründe dafür: Der Geißbock-Verein hat nun mal einen der prägendsten Köpfe in dieser sonst so weichgespülten Fußball-Bundesliga als Trainer. Aktuell ist Steffen Baumgart an Corona erkrankt (Gute Besserung, falls Sie das hier lesen!). Das hält den für seine Schiebermütze wie für sein emotionales Duracell-Hasen-Wesen bekannten Coach allerdings nicht davon ab, bei Spielen seines Teams wirklich alles zu geben. Seine Familie hat dankenswerterweise auf Film gebannt, wie der Trainer im heimischen Wohnzimmer zum (Geiß-)Bock mutierte, als sein FC gegen den SC Freiburg gewann. Eine wichtige Rolle spielte auch der Hund der Familie – aber lesen und sehen Sie am besten selbst:

    Zum Artikel: Die Couch als Coachingzone: Kölns Trainer Baumgart brüllt den Fernseher an

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