Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Selenskyj berichtet von weiteren schweren Gefechten in der Ostukraine
  1. Startseite
  2. Panorama
  3. Waldbrände Frankreich aktuell: Feuerwehr bekommt Hilfe aus Europa

Waldbrände in Frankreich
12.08.2022

Vom Atlantik bis Straßburg: Wo brennt es aktuell in Frankreich?

In Frankreich kämpfen Feuerwehrleute gegen Waldbrände – hier in Landiras.
Foto: Uncredited/Service Communication-Protocole SDIS 33/AP, dpa (Archivbild)

In Frankreich sind in den Monaten Juli und August vielerorts Waldbrände ausgebrochen. Besonders brisant ist die Lage an der Atlantikküste. Ein Überblick.

Seit Wochen breitet sich in Europa vielerorts Waldbrände aus. Im Frankreich waren die Temperaturen im Zuge der jüngsten Hitzewelle auf bis zu 40 Grad gestiegen, die Hitzewelle hält seitdem größtenteils an, Niederschläge gibt es kaum. In einigen Städten des Landes wurden die höchsten Temperaturen aller Zeiten gemessen. So beispielsweise in Brest an der Atlantikküste. Der neue Rekord liegt mit 39,3 Grad. Das führte in den letzten Wochen zu einigen Waldbränden. Bei der aktuellen Trockenheit kann schon ein Zigarettenstummel oder eine weggeworfene Glasscherbe einen Flächenbrand auslösen. Dementsprechend ernst war die Lage in vielen Regionen, wenngleich sich die Lage mittlerweile ein wenig entspannt hat. Ein Überblick.

Waldbrände in Frankreich: Einsatzkräfte verletzt

Bei den Waldbränden in Frankreich sind aktuell hunderte Feuerwehrleute im Einsatz. Bei einem Feuer im südostfranzösischen Département Gard wurden nach Angaben der Feuerwehr neun Einsatzkräfte verletzt, einer von ihnen schwer. Er wurde mit Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht. Im Südosten des Landes zerstörte ein Feuer laut der Tagesschau 370 Hektar Wald- und Buschland. Insgesamt 670 Feuerleute hätten gegen die Flammen gekämpft.

Frankreich: Waldbrände am Atlantik

Brisant war die Lage vor allem an der Atlantikküste. Hier kämpfen Feuerwehren gegen die Flammen. Lange wüteten zwei große Waldbrände südlich von Bordeaux. Mittlerweile habe sich die Lage aber stabilisiert. Die Brände breiten sich nicht weiter aus. Es wurden mehr als 35.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

Nach etwa zwei Wochen sind die  heftigen Waldbrände an der französischen Atlantikküste südlich von Bordeaux wieder aufgeflammt. 6000 Menschen mussten laut der Deutschen Presseagentur ihre Wohnungen verlassen. 6000 Hektar Fläche seien zerstört worden. Die Richtung spanische Grenze führende Autobahn A63 wurde in beide Richtungen zwischen Bordeaux und Bayonne gesperrt.

Die Lage scheint sich auch in Regionen wie Gironde langsam zu beruhigen, doch Entwarnung gibt es noch keine. Die Lage habe sich "stabilisiert, auch wenn das Feuer noch nicht unter Kontrolle ist", teilte die Präfektur Gironde mit. Das dürfte auch für benachbarte Regionen gelten. Die Waldbrände können immer wieder stärker werden und es können neue entstehen.

In der Bretagne verbrannten mehr als 1700 Hektar bei einem großen Waldbrand bei Brasparts. Hunderte Menschen wurden vor dem Feuer in Sicherheit gebracht.

Lesen Sie dazu auch

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Twitter International Company Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt für Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereits währenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Macron besucht Waldbrandgebiet am Atlantik

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat mittlerweile das Waldbrandgebiet an der Atlantikküste im südlichen Frankreich besucht. Südlich von Bordeaux sorgen bei Landiras und La-Teste-de-Buch nun schon zwei verheerende Waldbrände. Mittlerweile sollen rund 20.600 Hektar Land durch die Flammen zerstört worden sein. Es wurden in etwa 36.750 Menschen evakuiert. Macron erklärte, dass die Einsatzkräfte das Feuer bei La-Teste-de-Buch nach und nach in den Griff bekommen würden. Bis sich die Lage stabilisiere, werde es aber noch mehrere Wochen dauern.

Brandstiftung im Westen von Frankreich - Fläche fast so groß wie Stuttgart

Rund um die Brände im westfranzösischen Département Gironde wird mittlerweile wegen Brandstiftung ermittelt. Bei den Ermittlungen in Landiras habe sich ein entsprechender Verdacht bereits erhärtet. Das teilte die Staatsanwaltschaft von Bordeaux mit. Auch in der Nacht zum Mittwoch breiteten die Flammen sich weiter aus, allerdings lediglich um 300 Hektar, wie die für die Gironde zuständige Präfektur mitteilte. Insgesamt verbrannten bei Landiras und Teste-de-Buch südlich von Bordeaux 20.600 Hektar Land. Das ist etwas weniger als die Fläche des Stadtgebiets von Stuttgart.

Video: dpa

Großbrand in Straßburg: Entwarnung für die Ortenau

Im südlichen Hafengebiet ist in der vergangenen Woche ein Großbrand in einem Recyclingbetrieb ausgebrochen. Die Straßburger Präfektur gab bereits erste Entwarnung und versicherte, dass keine gefährlichen Substanzen in Brand geraten sind. Die Feuerwehr war mit rund 100 Einsatzkräften und 37 Fahrzeugen vor Ort.

Ob es eine Betroffenheit der Ortenau, dem Gebiet auf der deutschen Rheinseite gibt, war zunächst unklar. Es wurde mittlerweile aber Entwarnung gegeben.

In der Region Grand Est wurden wegen der Luftverschmutzung, die durch Sonne und Hitze entsteht, Einschränkungen im Autoverkehr erlassen. Die Region zieht sich von den Vogessen über das Elsass, die Ardennen, Lothringen bis hin zur Champagne.

Waldbrände in Frankreich von Landiras bis Montpellier

Allein bei den Waldbränden in Landiras und Teste-de-Buch waren laut Angaben der Präfektur in etwa 1.000 Feuerwehrleute im Einsatz. Auf Videos sind auch Feuer in der Nähe der berühmten Düne von Pilat zu sehen, welche für die Öffentlichkeit gesperrt wurde.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Twitter International Company Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten, auch in Staaten außerhalb der EU mit einem niedrigeren Datenschutz Niveau, worin Sie ausdrücklich einwilligen. Die Einwilligung gilt für Ihren aktuellen Seitenbesuch, kann aber bereits währenddessen von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung

Das Dorf Cazaux musste unterdessen evakuiert werden. Das gilt auch für Gemeinden in der Nähe. Südlich von Avignon warnte der Zivilschutz im Rhonetal vor einer Brandgefahr. Der Mistral fegte in der Region am Wochenende über trockene Gebiete.

Auch im Süden Frankreichs kämpfen hunderte Feuerwehrleute gegen Waldbrände. Das gilt vor allem um die Region um Montpellier. Am Wochenende waren mehrere Löschflugzeuge und Hubschrauber zur Unterstützung im Einsatz. Ein Feuerwehrmann verletzte sich auf dem Campingplatz von Grau du Roi, wo rund 60 Bungalows zerstört wurden. Die Urlauber blieben dabei allesamt unversehrt.

Video: dpa Exklusiv

Frankreich: Warnstufe Rot an der Atlantikküste

Météo France verhängte in der letzten Woche nahezu für die komplette Atlantikküste des Landes die Warnstufe Rot, die höchste Stufe. Nur Département Pyrénées-Atlantiques, der südlichste Zipfel der französischen Küstenlinie, kam mit der Warnstufe Orange davon. Das Wochenende brachte aber nun etwas mildere Temperaturen nach Frankreich.

Im Kampf gegen Waldbrände: Frankreich erhält europäische Hilfe

Frankreich erhält im Kampf gegen die heftigen Waldbrände an der Atlantikküste europäische Unterstützung. Die EU-Kommission hat über den europäischen Katastrophenschutzmechanismus vier Feuerwehrflugzeuge nach Frankreich entsandt, die bislang in Griechenland und Spanien stationiert waren.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um die Umfrage von Civey anzuzeigen

Hier kann mit Ihrer Einwilligung ein externer Inhalt angezeigt werden, der den redaktionellen Text ergänzt. Indem Sie den Inhalt über „Akzeptieren und anzeigen“ aktivieren, kann die Civey GmbH Informationen auf Ihrem Gerät speichern oder abrufen und Ihre personenbezogenen Daten erheben und verarbeiten. Die Einwilligung kann jederzeit von Ihnen über den Schieberegler wieder entzogen werden. Datenschutzerklärung