1. Startseite
  2. Politik
  3. AfD-Kandidat: Parteimitglieder mit Rechts-Vergangenheit kein Problem

Alternative für Deutschland

10.09.2014

AfD-Kandidat: Parteimitglieder mit Rechts-Vergangenheit kein Problem

Der Spitzenkandidat der «Alternative für Deutschland» (AfD) für die Landtagswahl in Brandenburg, Alexander Gauland, hält Mitglieder mit Rechtsaußen-Vergangenheit für unproblematisch.
Bild: Hannibal Hanschke, dpa

Der brandenburgische AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland hält Mitglieder mit Rechtsaußen-Vergangenheit für unproblematisch.

Er könne "niemandem die AfD-Mitgliedschaft verweigern, nur weil er für kurze Zeit Mitglied in einer rechten Partei war", sagte Gauland dem Internetportal "Handelsblatt Online" vom Mittwoch.

Gauland verwies in diesem Zusammenhang auf die Linkspartei: "Die Linkspartei besteht ja auch zu einem großen Teil aus Menschen, die sich einmal auf einem politischen Irrweg befanden." Insofern sehe er bei der AfD "keinen Handlungsbedarf".

Gauland schloss aus, dass sich seine Partei der rechtsextremen NPD annähern könnte, "Die NPD ist eine Partei, die geistig über Adolf Hitler nicht hinausgekommen ist, damit erübrigt sich jede Diskussion", sagte er. "Ich kann aber nicht verhindern, dass irgendein NPD-Mann auch einmal eine vernünftige Äußerung von sich gibt." Es könne nicht sein, "dass ich Positionen nur nicht vertrete, weil auch jemand von der NPD sie vertritt".

Gauland ist Vizevorsitzender der Bundes-AfD und Landeschef in Brandenburg. Bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen am Sonntag hat die eurokritische Partei laut Umfragen gute Chancen auf ein Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde. afp

Themen Folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Lesen Sie dazu auch
Die Spitzenkandidaten der Partei Alternative für Deutschland (AfD) für die Bundestagswahl, Alexander Gauland (r) und Alice Weidel. Foto: Bernd von Jutrczenka
Bundestagswahl 2017

Die AfD verfolgt eine Strategie der gezielten Provokationen

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden