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Afghanistan-Konflikt: Vater trauert in Afghanistan: „Wäre gerne mit ihnen gestorben“

Afghanistan-Konflikt

Vater trauert in Afghanistan: „Wäre gerne mit ihnen gestorben“

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    Sohrab Mayel (rechts), sein Vater und sein Onkel im Krankenwagen mit den Särgen der Ehefrau und des Sohnes auf dem Weg zum Friedhof.
    Sohrab Mayel (rechts), sein Vater und sein Onkel im Krankenwagen mit den Särgen der Ehefrau und des Sohnes auf dem Weg zum Friedhof. Foto: Johanna-Maria Fritz

    Als Sohrab Mayel erfährt, dass der Bus, in dem sein zweijähriger Sohn und seine hochschwangere Frau saßen, explodiert ist, beginnt er zu laufen. Er rennt von seinem Büro bei der Afghan Telecom am Pashtunistan Square einige hundert Meter durch das verstopfte Zentrum Kabuls bis zu ihrem Arbeitsplatz im Bildungsministerium, wo er die beiden am Morgen abgesetzt hat. Dann nimmt er ein Taxi. Immer wieder wählt er ihre Nummer, vergeblich. Zuletzt rennt er wieder, bis zum „Garten der Frauen“, wo die Bombe hochgegangen ist. Der Bus brennt, ganz hinten, wo Khatra und Arsh Mayel stets saßen, ist das Fahrzeug total deformiert.

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