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Krisen-Management in Corona-Zeiten: Die Methode Merkel

Kommentar Von Michael Stifter
10.04.2020

Nur nicht zu viel versprechen – warum die oft kritisierte Strategie wie gemacht ist für eine Krise, in der es um mehr geht als Börsenkurse.

Angela Merkels große Schwäche ist zugleich eine ihrer größten Stärken. In ihrer langen Kanzlerschaft musste sie Deutschland durch immer neue Krisen steuern. Und jedes Mal warfen ihr die Kritiker vor, zu lange abzuwarten, ihre Politik nicht genug zu erklären. Merkels Motiv war stets dasselbe. Sie will nichts versprechen, was sie nicht halten kann, keinen Fehler machen, der nicht korrigierbar ist. Das mag man Führungsschwäche nennen. Doch für die Coronakrise, in der Wissenschaftler und Politiker weltweit notgedrungen nur auf Sicht fahren, scheint die Methode Merkel wie gemacht.

„Meine Rolle ist, das zu sagen, was ist. Das heißt aber nicht, dass ich über das, was wird, nicht Tag und Nacht nachdenke“, sagt die Kanzlerin, als sie am Donnerstag in Berlin vor die Journalisten tritt. Es ist ein Satz, der für ihre Verhältnisse ziemlich pathetisch wirkt – und zeigt, wie schwer die Verantwortung in diesen Tagen auf den Regierenden lastet. Es geht für die Krisenmanagerin diesmal nicht „nur“ um Geld, nicht um Rettungsschirme und Börsenkurse, es geht um Menschenleben.

Der Druck auf Angela Merkel wird weiter steigen

Merkel enttäuscht die Sehnsucht, dass in Deutschland schon bald wieder so etwas wie ein normaler Alltag stattfinden kann. „Es wird Geduld brauchen“ , sagt sie und bedankt sich, dass „so viele Bürgerinnen und Bürger diesen Weg mitmachen und damit anderen Menschen helfen“. Doch auch die Kanzlerin weiß, dass diese Geduld endlich ist. Sie spürt das ja selbst in der eigenen Partei. Mit Armin Laschet und Friedrich Merz stoßen gleich zwei Vielleicht-Kanzlerkandidaten die Debatte über einen schrittweisen Abbau der Beschränkungen an. „Es kann ein Verfahren sein mit Versuch und Irrtum, dass man also möglicherweise lockert, aber dann nach einigen Tagen, wenn die Infektionszahlen wieder sehr stark ansteigen, diese Lockerung auch wieder zurücknimmt,“ schlägt Merz in einem Interview mit der Bild vor. Und angesichts der dramatischen wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Herunterfahrens einer ganzen Gesellschaft wird der Druck auf Merkel weiter steigen.

Doch sie widersteht auch an diesem Tag der Versuchung, der Bevölkerung zu viel Hoffnung zu machen. „Was ich nicht möchte, ist, dass wir einen so großen Schritt gehen bei den Lockerungen der jetzt sehr harten Bestimmungen, der uns dann wieder völlig zurückwirft“, warnt die Kanzlerin und fügt hinzu: „Das hört sich so an, als wäre das irgendwie eine Formel, nach der wir vorgehen können. Wir wissen das nicht. Und jedes Mal sind Menschen betroffen. Jedes Mal sterben wieder Menschen.“ In dieser Krise geht es um mehr als Börsenkurse.

Über alle Entwicklungen rund um die Corona-Krise informieren wir Sie in unserem Live-Blog.

Wie verändert sich die Arbeit von Journalisten in Zeiten des Coronavirus? In einer neuen Folge unseres Podcasts geben wir einen Einblick.

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Die Diskussion ist geschlossen.

12.04.2020

Frau Merkel lag mit ihrer Einschätzung zur Verdopplungszeit Ende März stark daneben, was die devote Presse weitgehend ignoriert.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article206895285/Coronavirus-So-weit-ist-Deutschland-von-Merkels-Zielvorgabe-entfernt.html

>> Erst wenn sich die Zahl der Corona-Infizierten nur noch alle zehn Tage verdoppelt, will Bundeskanzlerin Angela Merkel über eine Lockerung der Auflagen nachdenken. <<

Wir sind aktuell lt. SPON bei 18 Tagen und müssen realistisch eher zu den 30 Tagen des bei Medienschaffenden wenig beliebten Kanzler Kurz und seinem Österreich kommen.

Söder ist daher gut beraten, seine Maßnahmen weiter mit dem südlichen Nachbarn zu harmonisieren!

12.04.2020

"Frau Merkel lag mit ihrer Einschätzung zur Verdopplungszeit Ende März stark daneben, was die devote Presse weitgehend ignoriert."

Wussten Sie Ende März bereits, was überhaupt unter Verdopplungszeit zu verstehen ist? Ich glaube mich zu entsinnen, dass dem nicht so war.
Merkel ist Physikerin. Auch die hellseherischen Fähigkeiten sind im Gegensatz zu Ihnen bei ihr etwas unterentwickelt.
Im Übrigen ist nach dem RKI der für eine Lockerung der Maßnahmen viel entscheidendere Wert die Reproduktionszahl.

"Söder ist daher gut beraten, seine Maßnahmen weiter mit dem südlichen Nachbarn zu harmonisieren!"

Immerhin verdanken wir der relativ langen Reaktionszeit des Kurz-Kanzlers einige Tausend infizierte Deutsche und Bayern die wenig rühmliche Spitzenposition im deutschen Ländervergleich.

12.04.2020

Richtig, ich habe damals nicht glauben können, dass man bei 10 Tagen Verdopplungszeit ernsthaft über eine Lockerung der Maßnahmen sprechen will. Das hat nichts mit hellsehen zu tun, sondern mit Mathematik.

Und bei 10 Tagen Verdopplungszeit werden halt aus 10.000 Infizierten (hatten wir bereits am 18. März erreicht) in zwei Monaten 640.000 Infizierte!

(Grundsätzlich gehört in die Rechnung auch rein, dass die Genesenen und die hierfür erforderliche durchschnittliche Zeit berücksichtigt wird. In der öffentlichen Darstellung fehlt einfach die Kurve mit der Differenz von aktiven Erkrankten zu Genesenen.)

12.04.2020

@ PETER P.

"Richtig, ich habe damals nicht glauben können, dass man bei 10 Tagen Verdopplungszeit ernsthaft über eine Lockerung der Maßnahmen sprechen will."

Sie versuchen sich wieder mal mit ziemlicher Bauernschläue rauszuwinden. Hier der Artikel und darunter unser Disput:

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Im-Kampf-gegen-das-Coronavirus-ist-Geduld-im-Augenblick-alles-id57140256.html?comment=44485216#id_comment_44485216

13.04.2020

Inhaltlich mal wieder nichts bei Ihnen Herr Kr. ;-)

12.04.2020

Die Kritik an Merkel kommt in aller Regel sehr pauschal, wenig konkret und ziemlich unverbindlich daher.
Sie gewänne an Substanz, würde bzw. könnte mal einer erklären, wie anders nach seiner Meinung in dieser Situation zu entscheiden, zu argumentieren wäre. Oder wenigstens den geneigten Leser nicht im Unklaren darüber ließe, welchen aus der Reihe der potenziellen Amtsnachfolger er gern an Merkels Stelle sähe.
Meine Meinung: Mögen die Herren noch geraume Zeit, natürlich mit dem gebotenen Sicherheitsabstand, in der Warteschlange bleiben.

12.04.2020

(edit/mod) Artikel. Hat nur wenig mit der Realität zu tun. Diese Bundesregierung hat zu Anfang die Pandemie verpennt. Um keine Grenzschließungen (wegen der AFD?) durchführen zu müssen, hat man bis zum Schluss gewartet. Da musste erst die Bild titeln und den Irrsinn aufzeigen.

https://www.bild.de/bild-plus/politik/inland/politik-inland/corona-irrsinn-an-deutschen-flughaefen-das-vollversagen-bei-der-einreise-69434538,view=conversionToLogin.bild.html

Zu Einreisebeschränkungen aus Hochrisiko Gebieten hat es Monate gedauert. Zu Anfang wurden Schutzausrüstungen nach China verschenkt. Nicht mal die Krankenhäuser verfügen über ausreichende Masken. Auch das RKI hat die Pandemie herunter gespielt, als in China schon tausende infiziert waren. Politisch so gewollt?
Es geht weiter mit vielen Medikamenten, die bei uns nicht vorrätig sind, und die Patientenversorgung hochgradig gefährdet ist, uneinheitliche Regelungen in den Bundesländern, mangelhafte Erhebung von repräsentativen Infektionen, unnötige Schließungen vieler Läden (Aldi verkauft Baumarkt Artikel und Kleidung). Chaos bei der Soforthilfe und den Kreditvergaben. Europa steht vor dem Aus, dank der spaltenden Euro Politik. Ach die Liste ist so endlos groß.
So "Murkselt" man weiter, ohne auch nur annähernd einen Plan von irgendwas zu haben. Es gibt eigentlich kein Politikfeld, welches nicht mit "Staatsversagen" gepflastert ist.

12.04.2020

"Diese Bundesregierung hat zu Anfang die Pandemie verpennt."
"Es gibt eigentlich kein Politikfeld, welches nicht mit "Staatsversagen" gepflastert ist."

Mit bewundernswertem Scharfsinn und keinerlei Zweifel zulassend beklagen Sie, Frau Nicola L., die chaotischen Zustände, die falschen Entscheidungen beim Umgang mit der Pandemie in Deutschland und benennen die wahrhaft Schuldigen - im allgemeinen der Staat und im besonderen Frau Merkel.


Am 4. 4. 2020 erklärten Sie den staunenden Lesern:

"Es ist einfach nur lächerlich, wie immer wieder versucht wird, das Heil in einem Super Staat zu suchen"

Gestatten Sie eine Frage: Wo würden Sie das "Heil" suchen? In einem Nachwächterstaat oder gleich in einer Anarchie?

Ich bin zwar in diesen Zeiten nicht stolz aber doch froh, ein Deutscher zu sein:

https://www.spiegel.de/politik/ausland/wie-donald-trump-die-usa-in-den-corona-kollaps-treibt-a-00000000-0002-0001-0000-000170435655

13.04.2020

@ GEORG KR. "Mit bewundernswertem Scharfsinn und keinerlei Zweifel zulassend beklagen Sie, Frau Nicola L., die chaotischen Zustände, die falschen Entscheidungen beim Umgang mit der Pandemie in Deutschland und benennen die wahrhaft Schuldigen - im allgemeinen der Staat und im besonderen Frau Merkel."

Ich höre zwar Ihren Zynismus heraus, der ja gerade durch das ganze Forum trieft, aber ja wenn der Bürger nicht kritisiert, scheint es niemand mehr zu tun. Sie scheinen es eher vorzuziehen, im Gleichschritt mit den Mächtigen zu gehen und deren Kritiker zu kritisieren. Für Anarchie sind eher die "1 Prozent Vernichter" zuständig. Ich ziehe Freiheit, Demokratie und Rechtsstaat Ihrem totalitären Staats-Denken vor.

13.04.2020

@ NICOLA L.

"Sie scheinen es eher vorzuziehen, im Gleichschritt mit den Mächtigen zu gehen und deren Kritiker zu kritisieren."

Sehen Sie, so was wollte ich schon lange mal hören.

Sie scheinen eher nach der Adenauerschen Devise "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern" zu argumentieren.
Dumm nur, dass Sie sich dabei immer öfter in Widersprüchen verheddern - und das nicht mal merken. "Murkseln" Sie ruhig so weiter.

13.04.2020

Nicola L., ich kann ja gut verstehen, dass es Sie hart trifft, dass bisher kaum ein anderes Land so gut durch diese Krise gekommen ist wie ausgerechnet unser Deutschland. Die erfolgreiche Finanzpolitik der Regierung Merkel der letzten Jahre erlaubt es, der Wirtschaft mit finanziellen Hilfen unter die Arme zu greifen wie nirgendwo sonst. Das deutsche Gesundheitssystem ist so stark, dass sogar jetzt im Höhepunkt der Krise ausländische Patienten versorgt werden können. Statt ein bisschen stolz auf unser Land zu sein, mäkeln Sie nur herum. Wir stehen erst am Anfang dieser Pandemie und es wird noch manche Herausforderung zu bestehen sein. Denken Sie lieber mal darüber nach, ob Sie auch etwas Konstruktives dazu beitragen können.

12.04.2020

(edit/mod)

11.04.2020

Angela Merkels Stärke ist die Schwäche aller restlichen Politiker.

13.04.2020

und das ist gut so ! das viele der Mitte links und links Politiker es nicht drauf haben sieht man ja bei der SPD und den Grünen !! überall wo sie regieren sind die Länder wirtschaftlich nicht gerade gut dargestellt , auch wenn die Zeitungen sie in den himmel loben !!