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Atomstreit

26.04.2015

Atomverhandlungen mit dem Iran werden in New York fortgesetzt

Iranische Atomwissenschaftler im Kernkraftwerk Isfahan - in New York wird weiterverhandelt, wie der Iran künftig um Uran umgehen darf.
Bild: Stringer (dpa)

Die Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm werden nach Angaben aus Teheran kommende Woche in New York fortgesetzt.

Die Gespräche zwischen dem Iran, den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland seien am Mittwoch am Rande der UN-Konferenz für atomare Abrüstung auf Vizeaußenminister- und Expertenebene geplant, meldete die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna am Sonntag. 

Iran darf Atomkraft zivil nutzen

Auch der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif nimmt demnach an der Konferenz teil. In New York werde Sarif auch seinen amerikanischen Amtskollegen John Kerry treffen und den weiteren Fortgang der Verhandlungen besprechen, so Irna. Im gleichen Zusammenhang sei ein Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini geplant.

Bei den Verhandlungen geht es um den Entwurf für das bis Ende Juni geplante Abkommen in dem zwölfjährigen Atomstreit. Nach Angaben der iranischen Seite geht die Arbeit an dem Entwurf gut, aber langsam voran. Das Abkommen soll dem Iran die zivile Nutzung von Atomkraft ermöglichen, aber jeden Weg zu Atomwaffen versperren. Anfang April hatten sich alle Beteiligten in Lausanne auf Eckpunkte verständigt. dpa

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