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15.02.2018

Brexit: Sanfte Töne von Boris Johnson

Boris Johnson

Außenminister ruft zu Versöhnung auf

Es dürfte Zufall gewesen sein, dass Boris Johnson ausgerechnet am Valentinstag seine große Brexit-Rede hielt. Trotzdem passte es zum 14. Februar, dass der britische Außenminister ein Zeichen der Versöhnung an seine europafreundlichen Gegner aussandte. Der Brexit gebe „Anlass zur Hoffnung, nicht zu Furcht“, sagte der lautstärkste Befürworter des EU-Austritts. Gleichzeitig warnte er vor dem Versuch, den Brexit zu stoppen und damit das Votum vom 23. Juni 2016 zu missachten. „Das wäre ein katastrophaler Fehler, der zu dauerhaften und unauslöschlichen Gefühlen des Verrats führen würde.“

Die Regierung von Premierministerin Theresa May startet mit Johnsons Rede die Kampagne „Der Weg zum Brexit“. Nun soll es mehr Details über ihren Kurs geben. Erst vergangene Woche hatte Brüssels Chefunterhändler Michel Barnier eine rasche Stellungnahme angemahnt. Wie will das Königreich seine Beziehungen zur EU künftig gestalten? Konkrete Ideen breitete auch Boris Johnson gestern nicht aus. Lösungen für schwierige Fragen, wie etwa die Zukunft der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland aussehen könnte, blieb er schuldig. Vielleicht erfährt Kanzlerin Merkel etwas mehr. Ab morgen ist May in Berlin zu Gast.

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