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Soziales

26.02.2018

Chef der Essener Tafel wegen Aufnahmestopp für Migranten unter Druck

Fahrzeuge der Essener Tafel sind in der Nacht zum Sonntag mit Parolen beschmiert worden.
Bild: Roland Weihrauch, dpa

Weil der Chef der Essener Tafel keine bedürftigen Migranten mehr aufnehmen möchte, wird er heftig kritisiert. Weshalb er dennoch hinter der Entscheidung steht.

Der Chef der Essener Tafel, Jörg Sartor, droht mit Rücktritt. Nachdem bekannt wurde, dass die Essener Bedürftigenhilfe vorübergehend keine Migranten mehr mit Lebensmittelspenden versorgen möchte, steht Sartor öffentlich unter Druck. „Es hat mir hier immer Spaß gemacht. Aber ich habe keinen Bock mehr. Ich bin kurz davor, hinzuschmeißen“, sagt der Vorsitzende des Essener Tafelvereins gegenüber Bild. „Wenn mich die Leute doof finden, ist das so. Es ist aber eine Schweinerei, unsere Leute so zu diffamieren.“

Aktionen gegen Essener Tafel wohl aus dem linken Milieu

In der Nacht zum Sonntag hatten Unbekannte die Türen der sozialen Einrichtung sowie mehrere Fahrzeuge der Tafel mit den Parolen „Fck Nazis“ und „Nazis“ beschmiert. Ein Sprecher der Essener Polizei erklärte, im Internet habe es im linken Spektrum Aufrufe zu Aktionen gegen die Tafel gegeben.

Die Entscheidung des Tafel-Chefs, vorübergehend nur noch Bedürftige mit deutschem Pass aufzunehmen, hatte für empörte Reaktionen geführt. Bundessozialministerin Katarina Barley (SPD) erklärte, eine Gruppe von Menschen pauschal auszuschließen, fördere Vorurteile und Ausgrenzung.

Der Grünen-Politiker Kai Gehring sagte, es widerspreche den Grundsätzen der Tafeln in Deutschland, die Essensvergabe an die Staatsangehörigkeit zu koppeln. Auch der Dachverband der Tafeln distanzierte sich vom Essener Aufnahmestopp für Migranten. Jochen Brühl, Vorsitzender des Dachverbands, sagte: „Den Essener Weg können wir nicht nachvollziehen. Für Tafeln zählt die Bedürftigkeit, nicht die Herkunft.“

Essener Tafel-Chef: Drei Viertel der Tafel-Nutzer seien Migranten

Tafel-Chef Jörg hält dennoch weiter an seiner Entscheidung fest. In den vergangenen zwei Jahren hätten sich ältere Tafel-Nutzerinnen sowie alleinerziehende Mütter von fremdsprachigen Männern in der Warteschlange abgeschreckt gefühlt, rechtfertigt Sartor. Der Anteil der Migranten unter den Nutzern der Tafel liege bei etwa drei Vierteln. Die Tafel wolle den Aufnahmestopp wieder aufheben, wenn das Verhältnis ausgeglichener sei.

Auch in Augsburg haben viele der Bedürftigen bei der Tafel keinen deutschen Pass. Peter Gutjahr, Zweiter Vorsitzender der Augsburger Tafel, schätzt, dass etwa die Hälfte der rund 5000 Bedürftigen, die wöchentlich mit Lebensmittelspenden versorgt werden, Migranten sind.

Zu Problemen führe das in Augsburg aber nicht. Die Entscheidung der Essener Tafel hält Gutjahr für „unmöglich“. Die Staatsangehörigkeit dürfe kein Kriterium für die Tafel sein. Gutjahr: „Ob jemand Lebensmittelspenden bei der Tafel bekommt, sollte allein davon abhängen, ob derjenige auch tatsächlich bedürftig ist.“ (mit dpa)

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.02.2018

Mir ist völlig schleierhaft, warum man solche Sachen in Deutschland nicht einfach sachlich angehen kann. Migranten bekommen in Deutschland Schutz, eine Unterkunft, genügend zu essen und Taschengeld. Aus welchem Grund sollen sie sich noch bei den Tafeln anmelden dürfen? Warum sie es machen ist klar: Gehen sie mal zur Post an die Western Union-Geldtransfer-Schalter. Da stehen die Migranten Schlange und transferieren Geld in ihre Heimatländer. Ist auch verständlich, würden wir wahrscheinlich genauso machen.

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27.02.2018

"Migranten bekommen in Deutschland Schutz, eine Unterkunft, genügend zu essen und Taschengeld. Aus welchem Grund sollen sie sich noch bei den Tafeln anmelden dürfen?"

Ganz einfach zu beantworten, denn alle anderen dürfen sich doch auch anmelden an der Tafel, obwohl genau berechnet wird, dass Grundsicherung sowie Hartz IV zum Leben ausreichen. Sie werden doch nicht das Gegenteil behaupten wollen.

Fakt ist, dass es weder da noch bei Flüchtlingen zum Leben ausreicht, nur Sie gönnen den Flüchtlingen nicht mal abgelaufene Lebensmittel und das ist krass.

Sind Flüchtlinge etwa für Sie Menschen zweiter Klasse?

Im Übrigen hat noch keine Tafel, auch nicht in Essen Ihre krude Sichtweise geteilt.

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27.02.2018

Während die Flüchtlinge alles zum Leben bekommen, plus Taschengeld, was fast die Hälfte des Hartz 4 Satzes ist, nur der Hartz 4ler muß damit seinen gesamten Lebensunterhalt bestreiten. Das hat mit gönnen nichts zu tun, sondern mit Gerechtigkeit.

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28.02.2018

nur der Hartz 4ler muß damit seinen gesamten Lebensunterhalt bestreiten

So ganz stimmt das wieder mal nicht.

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28.02.2018

"Fakt ist, dass es weder da noch bei Flüchtlingen zum Leben ausreicht, nur Sie gönnen den Flüchtlingen nicht mal abgelaufene Lebensmittel und das ist krass"

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Was reden sie denn da schon wieder für einen Unsinn?

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"Sind Flüchtlinge etwa für Sie Menschen zweiter Klasse?"

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Flüchtlinge sind nicht Menschen zweiter Klasse sondern Gäste auf Zeit. Und da darf ich als Gastgeber schon Regeln aufstellen. Ist auch so in fast jedem Land auf der Welt, ausser Deutschland!

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28.02.2018

"Sachlich angehen"
Sie werden doch nicht im Ernst glauben, dass Ihre Sichtweise nur anhnähernd sachlich wäre.

"Aus welchem Grund sollen sie sich noch bei den Tafeln anmelden dürfen?"
Aus dem gleichen Grund wie allen anderen auch, warum verstehen Sie das nicht?
Im Übrigen könnten die Migranten auch Kinder haben und mit Hartz IV aufstocken.

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27.02.2018

Jetzt mischt sich auch noch Frau Merkel ein, die sich in den ganzen Jahren nicht einmal um solche Probleme gekümmert hat. Die bisherige Regierung hat große Mitschuld dran, dass es überhaupt Tafeln geben muss. Dieser Frau sind solche Dinge doch ständig wie Herr Achstaller immer so schön sagt: "am A... vorbeigegangen".

https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/merkel-kritisiert-tafel-54939826.bild.html

Freiwillige Helfer die sich Jahre engagiert haben werden jetzt als Nazis verunglimpft. Am besten man hört augenblichlich mit diesem Ehrenamt auf. Sollen sich doch Behörden um diese Dinge kümmern anstatt von ihrem Versagen in vielerlei Hinsicht abzulenken.

Die Probleme mit bestimmten Gruppen an den Tafeln gibt es nicht nur in Essen. Es werden hierbei keine Armen gegeneinander aufgehetzt sondern einen respektvollen Umgang mit "Leidensgenossen" sollte man verlangen können.

Und diese Schmierfinken sind doch meist die , die für dieses Land selber noch keinen Finger krumm gemacht haben!

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27.02.2018

Die richtige Frage stellt Sahra Wagenknecht:

"Wie kann es sein, dass überhaupt in einem Land, was so reich ist wie Deutschland, ein Streit darüber entbrennen kann, wer Zugang zu abgelaufenen Lebensmitteln hat".

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Treffend auch Jakob Augstein:

"Doch eine Schande ist der Vorgang vor allem für Angela Merkel und die SPD. Merkel ist mit ihrer Flüchtlingspolitik gescheitert und die SPD mit ihrer Sozialpolitik."

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27.02.2018

Es gibt keinen Mangel an Nahrung, sondern nur einen Mangel an Anstand, Fairness und Fleiß.

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27.02.2018

Mangel an Anstand, Fairness und Fleiß.

Offenbar verdankt Deutschland seine Stellung als Exportweltmeister trotz Fehlens dieser Tugenden bei der einheimischen Bevölkerung vor allem dem Fleiß der Migranten. Wobei Anstand und Fairness in der Wirtschaft ja nicht besonders geschätzt werden. Und besonderer Fleiß sich auch selten für den Fleissigen selbst lohnt.

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27.02.2018

Offenbar verdankt Deutschland seine Stellung als Exportweltmeister trotz Fehlens dieser Tugenden bei der einheimischen Bevölkerung

Vielleicht sollten Sie sich mal von Ihrer Couch und Ihrem Rechner weg bewegen und am Bahnhof zu den Pendler Stoßzeiten beobachten wer sich morgens zwischen 5 und 8h bibbernd an die Bahnsteige stellt. Oder in München nach Feierabend ewig an den S-Bahnen warten muss. Vielleich auch in Donauwörth wenn hunderte MA von EC Aerospace schauen müssen dass sie im Zug überahaupt noch Platz finden. Und das bis Endalter 67!

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27.02.2018

Das manche aber auch gar kein Verständnis für Satire haben...

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27.02.2018

Es fragt sich nur, was tun Sie dagegen und was hat dies mit der Essener Tafel zu tun. Mit Unterstützung der AfD helfen Sie diesen Leuten am wenigsten.

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27.02.2018

Vielleicht sollten Sie sich mal von Ihrer Couch und Ihrem Rechner weg bewegen und am Bahnhof zu den Pendler Stoßzeiten beobachten wer sich morgens zwischen 5 und 8h bibbernd an die Bahnsteige stellt.

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Ganz ehrlich, das ist mir auch vollkommen egal, denn

1. drehe ich mich zwischen 5 und 8 noch einige Male in meinem Bett um. Es sei denn, das Verlangen überkommt mich, einige rechte Horrorclowns hier ein wenig zu ärgern und

2. kenne ich die Vorgänge an deutschen Bahnsteigen zwischen 5 und 8h aus jahrzehntelangem eigenen Erleben.

Übrigens: Den Mangel an Anstand, Fairness und Fleiß fand der Ihnen politisch nahestehende Peter P. erwähnenswert. Dass er damit nur Migranten meinte, war nicht eindeutig erkennbar.

Wer uns das Vergnügen verschaffte, bis 67 arbeiten zu dürfen und wem das immer noch nicht reicht, können Sie hier lesen:

https://www.welt.de/wirtschaft/article156195291/Noch-besser-als-die-Rente-mit-67-waere-die-Rente-67.html

Vielleicht dämmert Ihnen dann, dass die Befürworter der Rente mit 67+ gerade sog. Sachverständige wie der Raffelhüschen bei Ihren rechten Gesinnungsgenossen hoch angesehen sind. Sollten Sie zu den "Nutznießern" dieser Politik gehören, würde sich mein Mitgefühl sehr in Grenzen halten.

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So sieht das die rechte WELT:

"Fazit: Nicht nur die Beitragszahler und Steuerzahler, sondern auch der Arbeitsmarkt und die künftigen Rentner selbst würden spürbar von einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit profitieren."

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26.02.2018

Tatsache ist doch, das viele Rentner/innen schlechter gestellt sind als Flüchtlinge. Während der Staat komplett für die Flüchtlinge sorgt(da müßte keiner zur Tafel gehen) müßen sich Rentner mit Minirenten selbst versorgen und gehen deshalb zur Tafel. Hier Regeln einzuführen hat mit Rassismus nichts zu tun. Das respektlose Benehmen einige Wartenden kommt noch dazu.

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27.02.2018

Das respektlose Benehmen einige Wartenden kommt noch dazu.

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Nein das kommt nicht dazu, sondern das ist die Ursache !

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Es gab aktuell keinen unmittelbaren Mangel bei der Tafel, der den Ausschluss von neuen Flüchtlingen erforderlich gemacht hätte. Alle Sachen mit Schwein gehen ja an diese ohnehin nur schlecht weg.

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Die ausländischen Bestandskunden sind von der Entscheidung ja überhaupt nicht betroffen, was aber der linksgrünen Hetze keinen Abbruch tut.

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27.02.2018

Ich habe den Bericht in voller Länge gelesen. Danke für Ihren Hinweis.

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27.02.2018

Nein das kommt nicht dazu, sondern das ist die Ursache !

Sie waren ganz sicher immer mit in der Schlange gestanden - sonst wüssten Sie nicht so genau Bescheid, wer die Respektlosigkeit auf die Spitze trieb. Für rechtsbraune Hetzer müssen das schon aus Prinzip immer die Migranten sein.

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27.02.2018

Glauben Sie dass es Menschen gibt, die sich jahrelang in einer Tafel ehrenamtlich engagieren, jahrelang über 50% Kunden aus dem Ausland haben und nun plötzlich als "rechtsbraune Hetzer" einen Aufnahmestop für Ausländer bewirken?

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Es ist offensichtlich, dass diese Geschichte so nicht der Wahrheit entspricht...

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27.02.2018

Auch unter den sog. "Helfern" gibt es solche und solchene. Das ist schon daran zu erkennen, dass es andernorts problemlos läuft. Im übrigen: Mit "rechtsbraunen Hetzern" waren sicher nicht die Helfer gemeint, sondern bestimmte "Publizisten" hier im Forum, bei denen solche Vorfälle zur willkommenen Munition für ihre stupide Hetze gehören.

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27.02.2018

"..... und nun plötzlich als "rechtsbraune Hetzer" einen Aufnahmestop für Ausländer bewirken?"

Allerdings nehmen den Part der rechtsbraunen Hetzer Menschen wie Sie ein und schüren sogar noch den Zwiespalt unter Bedürftigen, sowie Zwiespalt unter den Ehrenamtlichen.

Außerdem verkennen Sie die Lage, denn gerade unter den Bedürftigen herrscht Not und der Kampf um die besten Brocken. Das ist letztlich das Beschämende für ein reiches Land wie Deutschland.

Ist es die Scheinheiligkeit, welche es zulässt, dass die Anzahl der Bedürftigen auch ohne Flüchtlinge stetig ansteigt?

Zu diesem Problem gilt es sich zu engagieren, anstatt Flüchtlingen zum Sündenbock zu machen.

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27.02.2018

Von einer linksgrünen Hetze ist hinten und vorne nichts zu sehen, das bilden Sie sich wieder mal ein.

Außerdem bin ich überzeugt, dass Sie sich selbst noch nie bei einer Tafel engagiert haben, sonst hätten Sie längst bemerkt, dass es oft genug Rangeleien um die besten Brocken unter allen Bedürftigen gibt.

Beschämend ist, dass dies in Deutschland überhaupt möglich ist, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Beschämend ist Ihr Verhalten, denn Bedürftige dazu noch in zwei Klassen einzuteilen, zeigt nur Unverständnis in der Sache.

Anstatt gegen das Hauptproblem anzugehen, versuchen Sie wie meistens den schwarzen Peter den Flüchtlingen zu zuschieben. Anscheinend können und wollen Sie nicht über den braunen Rand hinaus sehen.

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27.02.2018

Ich wusste schon immer, dass Sie sich mit dieser Situation nicht beschäftigen, sonst wäre es kaum möglich so viel krudes Zeug zu verbreiten.

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27.02.2018

Sie wissen (edit/Ausdrucksweise/meint "nichts") von mir, nur ich kann sagen, das ich jahrelang für wirklich Bedürftige Lebensmittel und Geld gespendet habe, sie wahrscheinlich nicht! Wer keinen Durchblick hat sind sie.

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27.02.2018

Ihre fiesen Unterstellungen helfen nicht weiter, ganz im Gegenteil. Außerdem ist nicht anzunehmen, dass man mit Spenden, seien sie auch noch so groß einen Durchblick bekommt.

Im Übrigen irren Sie sich doch schon wieder, denn im Gegenteil zu Ihnen habe bei einer Tafel ausgeholfen und mit den Bedürftigen auch vor Ort gesprochen. Viele der Bedürftigen glauben leider auch heute noch, dass Flüchtlinge an ihrer schlechten Situation schuld seien.

Das macht die Situation an der Schlange vor der Tafel nicht besser, insbesondere dann nicht, wenn die Leitung der Tafel nicht in der Lage ist die Situation unter Kontrolle zu halten. Hier ist Aufklärungsarbeit auch von den Tafeln selbst notwendig.

Die meisten Tafeln schaffen dies allerdings problemlos.

"Tatsache ist doch, das viele Rentner/innen schlechter gestellt sind als Flüchtlinge."

Mit dieser längst überholten Sichtweise, wird der Umgang unter den Bedürftigen nicht verbessert, ganz im Gegenteil es wird Hass geschürt.

Haben Sie denn das wirklich so notwendig?

Auch wenn Sie noch so viel Geld und Lebensmittel spenden, ist das doch noch lange kein Grund weiter zu hetzen.

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27.02.2018

Sie kapieren wohl nichts, ich mache keine Hetze, sondern sorge mich um die Gerechtigkeit und Sicherheit im Lande. Und rassiestisch bin ich schon garnicht.

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27.02.2018

"Sie kapieren wohl nichts"

oder

"Da fehlt schon etwas mehr als ein paar Latten, mit R.M. un G.K."

Ihre billige Ausdrucksweise lässt wohl immer mehr zu wünschen übrig.

Im Übrigen sehe ich nur das, was Sie so schreiben und das lässt wohl nicht abstreiten.

Angeblich sorgen Sie sich um Gerechtigkeit und Sicherheit, sorgen aber gleichzeitig mit fiesen Unterstellungen dafür, dass der Zwiespalt bei den Bedürftigen weiter wächst.

Gerechtigkeit und Sicherheit sieht wahrlich anders aus.

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26.02.2018

Man merkt an den "Interviews" und Kommentaren das heute gerne nur der Teil wahrgenommen wird der ins eigene Konzept passt.

Warum sollte ehrenamtliche Ordnungsdienst spielen müssen um ein gesittetes Abholen zu ermöglichen? Weshalb sollten Ehrenamtliche nichts unternehmen wenn bestimmte Teile ihrer "Kundschaft" wegbleiben ?

So ganz kann ich die gehypte Kritik nicht nachvollziehen. Jemand hat ein Problem und tritt auf die Bremse. Fürs Problem kann der aber nix.

Vielleicht sollten sich die tollen Politiker an die Warteschlangen stellen und dafür sorgen das alle Bedürftigen kommen und Anständig miteinander ungegangen wird? Oder ist es denen zu risikoreich? Oder Angst davor das eigene Versagen vor Augen zu haben weil Bedürftigkeit und das ständige geplapper wie Reich "wir" doch sind passt in keinster Weise zusammen.

Aber wichtiger als Hilfe zu leisten um allen Tafeln ihre Arbeit zu ermöglichen ist es ja sich aufzuregen.

Weil je "unmöglicher" andere sind desto besser steht man selbst da.... glauben welche. Da sag ich nur Irrtum dazu.

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26.02.2018

Die Frage ist : " Werden Bedürftigte nicht ausreichend vom Staat versorgt "

Oder schicken Flüchtlinge ihr Geld in die Heimat und gehen zur ihrer Versorgung zur Tafel?

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26.02.2018

Ihre erste Frage trifft sehr gut zu, denn die Bedürftigen in Deutschland werden tatsächlich nicht ausreichend vom Staat versorgt. Im Grunde dürften Tafeln nicht notwendig sein, außer für Ausnahmefälle und nicht zur Regel, wie es derzeit in Deutschland üblich ist.

Ihre zweite Frage allerdings zeigt von ganz wenig Kenntnis zur Situation.

"Oder schicken Flüchtlinge ihr Geld in die Heimat und gehen zur ihrer Versorgung zur Tafel?"

Wie machen es denn Rentner mit Grundsicherung oder Hartz IV Bezieher, bleibt denen Geld am Monatsende übrig, wenn sie zur Versorgung zur Tafel gehen?

Anscheinend haben Sie das Gefühl, dass es den Flüchtlinge zu gut geht, anders kann ich mir Ihre kruden Worte nicht vorstellen.

Anstatt mit Hochachtung anzurechnen, dass manche Flüchtlinge ihre letzten Euro ihren Geschwistern oder Eltern zukommen lassen möchten, machen Sie es den Flüchtlingen noch zum Vorwurf.

Ihre Sichtweise zeigt, dass Sie sich weder mit dem Thema beschäftigen, noch mit Flüchtlingen reden um Ihre Sorgen zu verstehen. Die Sorgen um die Verwandten, egal ob in Syrien, Afghanistan oder in Afrika sind durchaus berechtigt und verständlich.

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27.02.2018

Ich habe kein Gefühl geäussert und ich mache keinem einen Vorwurf und ich verstehe die Sorgen der Menschen.

Die Frage die Frage ist :" Warum müssen Menschen zur Tafel? "

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27.02.2018

Die Beobachtungen von Kunden der Tafel unten im WAZ Artikel geben dazu Hinweise.

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Leider ist der Artikel über Nacht hinter eine Paywall gewandert; wieder ein Fall wo Qualität halt zu Recht kostet.

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26.02.2018

Eine befremdliche Situation dort bei der Essener Tafel. Die Entscheidung des Verantwortlichen ist ganz einfach falsch. Massstab muss Bedürftigkeit sein, unabhängig der Herkunft.

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Aber, das lenkt doch nur vom tatsächlichen Problem ab.

Es ist eine Schande, dass im "reichen" Deutschland 900 Tafeln notwendig sind um 2 % der Einwohner zu versorgen. Menschen, die dank der politischen Rahmenbedingungen auf Essensausgaben angewiesen sind.

Bei boomender Konjunktur, bei 35 Milliarden Überschuss im Staatshaushalt, braucht das Land eine "Bedürftigenspeisung"

Die Eliten in Wirtschaft und Gesellschaft versagen auf ganzer Linie, die Politik noch viel mehr. Frau Merkel hat abgewirtschaftet, das von "Nächsteniebe" geprägte Weltbild der C-Parteien ist nichts als Fassade. Und die Sozialdemokraten - feiern sich als soziales Korrektiv in der und für die künftige GroKo. Wo ist die Kernmarke "Sozial"??

Das ist Wasser auf die Mühlen des braunen Mobs, der so immer weiter in die Mitte der Gesellschaft rückt.

Aber wenn die Ärmsten der Armen aufeinander losgehen und das Herrschaftsprinzip des "Teile und Herrsche" weiterhin fröhliche Urständ treibt, solange können die Profiteure des hemmungslosen Kapitalismus ihr Süppchen kochen.

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26.02.2018

Der Grünen-Politiker Kai Gehring sagte, es widerspreche den Grundsätzen der Tafeln in Deutschland, die Essensvergabe an die Staatsangehörigkeit zu koppeln.

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Wenn es aber wie in Essen einen Zusammenhang zwischen "Staatsangehörigkeit" und respektlosem Verhalten gibt?

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Durch die unsachliche Berichterstattung glaubt halb Deutschland, dass Deutsche und Flüchtlinge um die Nahrungsmittel ringen. Die Entscheidung hat aber das schon bekannte Verhalten von "Männern" (tm) als Grundlage.

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https://www.waz.de/staedte/essen/viele-tafel-kunden-klagen-ueber-verhalten-von-migranten-id213531229.html

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Aber wie schon bei den rassistischen Übergriffen von Männergruppen in Köln, schlägt sich linksgrüne Politik auf die Seite der Täter und treibt die Opfer in die Arme der Afd.

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26.02.2018

Sehen Sie tatsächlich Täter und Opfer bei den Tafeln? Ich sehe weder Opfer noch Täter und schon überhaupt niemand bei der Tafel, der sich in die Arme der AfD drängen lässt.

Im Übrigen finde ich das Verhalten der Essener Tagel alles andere als angebracht. Menschen in zwei Klassen einzuteilen hat nichts mehr mit der Würde eines Menschen zu tun.

"Aber wie schon bei den rassistischen Übergriffen von Männergruppen in Köln, schlägt sich linksgrüne Politik auf die Seite der Täter und treibt die Opfer in die Arme der Afd."

Das ist doch wieder mal nur ein Wunschdenken, das sich anhand Ihrer Phobie bildet.

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