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Corona-Pandemie
13.01.2021

Die Japaner begehren gegen die Corona-Regeln auf

Besonnene Japaner? Ja, aber nicht mehr um jeden Preis. Der Missmut nimmt zu. Zwei Frauen in Yokohama mit Kimono und Gesichtsmaske.
Foto: Koji Sasahara, dpa (Symbolbild)

Plus Die Japaner sind dafür bekannt, neue Verhaltensregeln ohne Murren hinzunehmen. Das galt auch in der Corona-Krise. Nun steigt der Unmut. Und das kurz vor den Olympischen Spielen.

„Ohayou gozaimaaasu!“, rufen die vier jungen Frauen in ihren rosafarbenen Mänteln und hüpfen auf der Stelle. „Guten Mooorgen!“, heißt das. Plötzlich reißen sie sich die wärmenden Kleidungsstücke vom Leib. Auf den Oberteilen ihrer Kostüme prangt in Blau auf Rot: „Cheers!“ Zu poppiger Musik, die aus einem mitgebrachten Lautsprecher hallt, tanzen sie, wedeln mit Pompons und lächeln. „Ganbatte kudasai!“, ruft eine der Tänzerinnen den Passanten hinterher. „Halten Sie durch!“ Ein Mann im Anzug lächelt verlegen zurück, verbeugt sich und geht ein bisschen zufriedener als zuvor weiter zum Eingang der Bahnhofsstation Shimbashi.

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Die Diskussion ist geschlossen.

14.01.2021

Danke - ein wirklich sehr informativer und anregender Bericht über Japan in Corona-Zeiten!

Ich bin mir allerdings an einer Stelle nicht sicher, ob ich den Artikel richtig verstanden habe, nämlich:
"Und dann berichtete die Tageszeitung Mainichi Shimbun, dass sich 18 wohlhabende und einflussreiche Personen im Land schon heimlich haben impfen lassen. Offiziell werden die anderswo bereits zugelassenen Impfstoffe von japanischen Behörden noch geprüft, erst ab Februar soll die Impfkampagne hier beginnen. Doch offenbar sind CEOs großer Unternehmen und Politiker von Personen aus dem Zirkel der Kommunistischen Partei Chinas kontaktiert und bereits behandelt worden."
Wenn Xi Jinping einen Teil der japanischen Elite impfen ließe, könnte man fast schon von einer "Unterwanderung von oben" sprechen. Und das nicht nur, weil damit direkt Kontakte mit außergewöhnlichen Methoden "gefördert" würden, sondern auch, weil das einen Keil zwischen Bevölkerung und Establishment treiben könnte. Alles zusammen eine ernstzunehmende Entwicklung.

Sollte das ein Missverständnis sein, bitte ich um Aufklärung. Andernfalls halte ich den Vorgang für so gravierend, dass ich es außerordentlich begrüßen würde, die Berichterstattung darüber fortzusetzen.

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