1. Startseite
  2. Politik
  3. Deutschland schiebt 44 Männer nach Afghanistan ab

Abschiebe-Flug

05.12.2019

Deutschland schiebt 44 Männer nach Afghanistan ab

Mit einer Sammelabschiebung wurden 44 Männer zurück nach Afghanistan geflogen.
Bild: Julian Stratenschulte, dpa (Archiv)

44 abgelehnte Asylbewerber wurden von Deutschland nach Afghanistan abgeschoben. 24 von ihnen lebten zuletzt in Bayern - einige waren verurteilte Straftäter.

Per Sammelcharter sind 44 abgelehnte Asylbewerber nach Afghanistan abgeschoben worden. Dies teilte das bayerische Landesamt für Asyl und Rückführungen am Donnerstag in Manching bei Ingolstadt mit. 

24 der Abgeschobenen hätten sich zuletzt in Bayern aufgehalten. Unter ihnen seien elf, unter anderem wegen verschiedener Sexualdelikte, gefährlicher Körperverletzung, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Betäubungsmitteldelikten rechtskräftig verurteilte Straftäter gewesen. Auch die Länder Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein- Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Schleswig- Holstein hätten sich an der Sammelabschiebung am Dienstagabend beteiligt. 

Nach einer Einschätzung des Auswärtigen Amtes und des Bundesinnenministeriums seien Abschiebungen nach Afghanistan generell möglich, betonte die Behörde. (dpa)

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Lesen Sie dazu auch: Innenminister wollen gefährliche Straftäter nach Syrien abschieben

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren