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15.06.2019

Europol warnt vor IS-Frauen

Terrororganisation ändert Rollenbild

Der Heilige Krieg war Männersache – bisher. Frauen, die sich der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) anschlossen, hatten ihren Männern zu gehorchen, Besorgungen außerhalb des Hauses verhüllt möglichst zügig zu erledigen und sich zu Hause um die Kinder und den heimkehrenden Kämpfer zu kümmern. Vor allem aber: Sie sollten „ihren Söhnen die Liebe zum Heiligen Krieg und zum Opfer“ beibringen. Doch das Bild wandelt sich, heißt es in einer Studie des Instituts für Terrorismusforschung, das zur europäischen Polizeibehörde Europol in Den Haag gehört.

Von einem „islamistischen Feminismus“ ist da die Rede. In der IS-Propaganda würden zunehmend Frauen ins Visier genommen. Die waren zwar schon früher im Kalifat gefragt – vor allem im Bereich der Polizei, als Ärztinnen und Lehrerinnen. Doch nun sollen sie auch kämpfen. Für Europa, wo Terroristinnen in vielen Ländern blutige Anschläge ausgeführt haben, mag das nichts Neues sein, für den IS schon. Die Europol-Experten berichten, dass man nun Frauen auch für den Kampf suche – für den Märtyrer-Tod und als „erste Verteidigungslinie“ gegen die sogenannten Ungläubigen. „Im Moment ist dies noch nicht ihre Rolle“, schreiben die Terrorismus-Experten von Europol. „Aber dies kann sich leicht ändern.“

Die Erkenntnisse entsprechen auch den Beobachtungen des deutschen Verfassungsschutzes, der schon 2018 beim Sichten von Videoaufzeichnungen „erstmals eine kämpfende Frau“ festgestellt hatte. Ein regelrechter Tabubruch, galt es doch bis dato als „allgemeine Auffassung der traditionellen islamischen Rechtsgelehrtheit“, dass Frauen sich „nicht unmittelbar an Kriegshandlungen beteiligen“ sollten, schrieben die deutschen Verfassungsschützer vor einem Jahr.

Bei Europol fürchtet man nun offenbar eine Entwicklung dieser Frauenrolle in der Terrororganisation. Die wolle erkennbar jenen Behauptungen aus den Reihen der einstigen Anti-IS-Koalition entgegentreten, der Islamische Staat sei besiegt. Dabei brauche man die Frauen für die „Wiederbelebung des Kalifats“, hieß es in Den Haag. Oder anders gesagt: Dem IS gehen die Kämpfer aus, jetzt werden Frauen als Attentäter umworben.

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