Newsticker
Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 452, Drosten besorgt über Omikron-Variante
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Farage und Trump: Brexit-Vorkämpfer Farage trifft Donald Trump

Farage und Trump
13.11.2016

Brexit-Vorkämpfer Farage trifft Donald Trump

Welchen Kurs wird der neue Präsident der Vereinigten Staaten verfolgen?
Foto: Shawn Thew (dpa)

Donald Trump traf nicht Premierministerin Theresa May als ersten btritischen Politiker nach seinem Wahlsieg - sondern den Rechtspopulisten Nigel Farage.

Der Rechtspopulist Nigel Farage hat als erster britischer Politiker den künftigen US-Präsidenten Donald Trump nach dessen Wahlsieg getroffen. Die beiden hätten über eine Stunde lang über Trumps Sieg, Weltpolitik sowie den Stand des Verfahrens zum britischen EU-Austritt gesprochen, erklärte die europafeindliche Partei Ukip am Samstagabend. Der frühere Ukip-Chef Farage hatte Trump bereits in dessen Wahlkampf unterstützt. 

Chairman of the Republican National Committee RNC Reince Priebus R shakes hands with Republican presidential elect Donald Trump L during election night at the New York Hilton Midtown in New York on November 9, 2016.  / AFP PHOTO / JIM WATSON
18 Bilder
Wer macht was? Das ist das Team um Präsident Donald Trump
Foto: Jim Watson

Der britische Außenminister Boris Johnson wird derweil nicht zum für Sonntagabend geplanten Sondertreffen der EU-Außenminister über die Konsequenzen aus dem Wahlsieg von Trump nach Brüssel reisen. Die Regierung in London sehe keine Notwendigkeit für ein solches Treffen, erklärte das britische Außenministerium. Die Wahl in den USA sei ein demokratischer Akt, Großbritannien werde sowohl mit der aktuellen wie auch mit der künftigen US-Regierung zusammenarbeiten.  

Trump trifft Farage

Auch der französische Außenminister Jean-Marc Ayrault wird nach Angaben aus Paris aus Termingründen nicht an dem Sondertreffen teilnehmen. Frankreich begeht am Sonntag den ersten Jahrestag der verheerenden Anschläge von Paris, bei denen 130 Menschen getötet wurden.

Trumps künftiger außenpolitischer Kurs gilt als ungewiss. Während die EU im Ukraine-Konflikt massive Wirtschaftssanktionen gegen Moskau verhängt hat, lobte der Republikaner im Wahlkampf wiederholt die Führungsstärke des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Zudem stellte er die Beistandsgarantie der Nato für Mitglieder in Frage, die nicht genug in Verteidigung und Rüstung investieren. Sorgen bereitet den Europäern auch, dass Trump das Atom-Abkommen mit dem Iran aufkündigen will. AZ/AFP

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.