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Fridays for Future
22.10.2021

Hunderte Klimaschützer demonstrieren in Berlin

Demonstranten versammeln sich bei Protestaktionen der Klimaschutzinitiative «Fridays for Future» vor dem Brandenburger Tor.
Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Wenn Deutschland seine Klimaziele einhalten will, muss die nächste Bundesregierung deutlich ambitioniertere Gesetze beschließen als die letzte. Dafür sind am Freitag wieder Hunderte auf die Straße gegangen.

Knapp vier Wochen nach der Bundestagswahl demonstrieren in Berlin Hunderte Klimaschützer, um ihre Forderungen an die künftige Bundesregierung zu untermauern.

Demonstration ist zugleich Auftakt der Aktionstage

Unter dem Motto "Ihr lasst uns keine Wahl" protestierten Anhänger der Bewegung Fridays for Future am Freitagmittag am Brandenburger Tor. Nach Polizeiangaben waren rund 1.300 Teilnehmende zum Auftakt dort. Weitere Menschen seien auf dem Weg zu der Aktion, berichtete ein Sprecher. Laut Veranstalter waren etwa 3000 Teilnehmende aus gesamten Bundesgebiet angereist. Die Polizei berichtete von rund 30 Bussen im Zusammenhang mit der Kundgebung. Rund 400 Polizisten seien im Einsatz.

Fridays for Future fordern unter anderem einen verbindlichen Kohleausstieg bis 2030

Der Protestzug sollte durch das Regierungsviertel zurück zum Brandenburger Tor ziehen. Die Demonstration ist zugleich Auftakt der Aktionstage, zu denen das Bündnis "Gerechtigkeit Jetzt!" anlässlich der Koalitionsverhandlungen von SPD, Grüne und FDP aufgerufen hat. Die Umweltschützer von Fridays for Future fordern unter anderem einen verbindlichen Kohleausstieg bis 2030 und einen Einbaustopp für fossile Verbrennermotoren ab 2025. Weitere Kundgebungen waren unter anderem in Baden-Württemberg und Thüringen geplant. (dpa)

 

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