Newsticker
Bundesverfassungsgericht: Corona-Demo in Stuttgart bleibt verboten
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Friedrich Merz will auf dem CDU-Parteitag eine Programmrede halten

CDU

03.11.2019

Friedrich Merz will auf dem CDU-Parteitag eine Programmrede halten

Friedrich Merz will auf dem CDU-Parteitag konkret werden.
Foto: Peter Steffen, dpa (Archiv)

Friedrich Merz will auf dem Parteitag der CDU konkret werden. Andere CDU-Politiker fordern die Partei derweil zur Besonnenheit und Geschlossenheit auf.

Der CDU-Politiker Friedrich Merz, der sich in den vergangenen Tagen mehrfach als Kritiker von Bundeskanzlerin Angela Merkel und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer zu Wort gemeldet hat, will offenbar für seine Vorstellungen auf dem kommenden CDU-Parteitag werben. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen deutete er an, er wolle sich Ende des Monats in Leipzig nach dem Referat der Parteichefin zu Wort melden und eine Programmrede mit Vorschlägen zur Erneuerung der Partei halten. "Es wurden schon andere Reden in Leipzig gehalten", sagte Merz und spielte damit offenbar auf die Merkel-Rede 2003 an, in der die damalige CDU-Chefin eine umfassende Reformagenda vorgelegt hatte.

Volker Bouffier fordert Geschlossenheit

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier forderte seine Partei derweil zur Geschlossenheit auf. Ein ordentlicher Umgang miteinander sei eine wichtige Voraussetzung, um erfolgreich zu sein, sagte der CDU-Landeschef und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende am Rande des Parteitags seines Landesverbands in Flörsheim. Die Personaldebatte auf Bundesebene halte er derzeit für "völlig überflüssig". Es sei vereinbart, die Frage der Kanzlerkandidatur im Herbst 2020 zu entscheiden.

Auch Niedersachsens CDU-Chef Bernd Althusmann rief seine Partei zur Besonnenheit auf. "Wie die große Mehrheit der Menschen in unserem Land erwarte ich, dass wir uns mehr um die Gestaltung der Zukunft unseres Landes kümmern." Die öffentlichen Streitereien der SPD und innerhalb der GroKo sollten Mahnung genug sein, wie es nicht geht, sagte Althusmann. (AZ)

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren