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Die staatliche Heizkostenhilfe muss jetzt her

Kommentar Von Stefan Lange
14.10.2021

Die Energiepreise steigen immer weiter, viele Haushalte sind wegen der steigenden Inflation jetzt schon nervös. Die Politik muss nun reagieren.

Die steigenden Energiepreise müssten wegen der gravierenden Auswirkungen auf das Alltagsleben eigentlich ein Riesenthema in der Politik sein. Die Parteien sind aber entweder mit Sondierungsgesprächen oder Selbstzerfleischung beschäftigt, eine Reaktion auf die Preisexplosionen bei Gas und Strom unterblieb bisher.

Heizkosten steigen 2021: Es drohen Gassperren und kalte Wohnungen

Wer Geld hat, den können die Preisentwicklungen kaltlassen. Viele Haushalte aber sind wegen der steigenden Inflation jetzt schon nervös. Sie werden auch noch massive Probleme bei der Begleichung ihrer Strom- und Heizkostenrechnung bekommen. Es drohen Gassperren und kalte Wohnungen.

Es warm in der Wohnung zu haben, wird für die meisten Haushalte in Deutschland deutlich teurer.
Foto: Sina Schuldt, dpa

Die Politik hat deshalb keine Zeit, die Regierungsbildung abzuwarten. Sie muss jetzt handeln. Eine Senkung der EEG-Umlage macht Sinn, fängt die Kostenexplosion aber nur teilweise auf. Die „Toolbox“ der EU ist gut gemeint, wird jedoch erst spät Wirkung entfalten.

Es bedarf einer direkten Förderung betroffener Haushalte

Was es jetzt braucht, ist eine direkte Förderung betroffener Haushalte. Denkbar wären Energieschecks oder mehr Wohngeld. Das könnte und muss schnell umgesetzt werden. Denn der Winter schert sich nicht um das politische Vakuum in unserem Land.

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Die Diskussion ist geschlossen.

14.10.2021

Ein sehr schwacher Kommentar. Das Problem wird dadurch nicht gelöst.

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14.10.2021

Schon klar Herr Lange...

13.6.2021
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Kommentar-Gruene-finden-eine-Antwort-auf-den-grossen-Druck-id59872111.html

>> Das Wahlprogramm geriet zu einer ausgewogenen Mischung. Es sagt einerseits klar aus, dass Klimaschutz nicht zum Nulltarif zu haben ist und die Menschen ihr Verhalten ändern müssen, wenn diese Welt eine Zukunft haben soll. Anderseits wurden von den Delegierten alle Verschärfungen abgebügelt, die potenzielle Wählerinnen und Wähler verschrecken könnten. Ein noch höherer CO2-Preis ... <<

4 Monate später wird es wirklich teurer und nun ruft man nach der Heizkostenhilfe ;-)

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14.10.2021

Eine Heizkostenhilfe bringt dem normalen durchschnittlichen Haushalt rein gar nichts - denn die bekommen wieder nur die, die eh schon auf Hilfe angewiesen sind. Was ist mit den vielen Haushalten mit Normalverdienern? Die können schauen wie sie klar kommen. Das Gehalt bleibt gleich aber die Kosten explodieren.

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14.10.2021

Aber auch die Heizkörperregler sollten vom Vermieter auf den neuesten Stand gebracht werden, denn da könnten sich auf das Jahr gesehen auch Einsparungen ergeben, aber wer macht denn das schon.

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14.10.2021

Eine Heizkosten Hilfe ist der blanke Unsinn.
Die Preise gehören insgesamt kontrolliert und gedeckelt. Es kann nicht sein, dass die Spekulationen der europäischen Energieversorger an den Energie Börsen derartige Konsequenzen haben. Dort muss eingeschritten und nicht Steuergelder verteilt werden.

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14.10.2021

Ach ja, die Gas Reserven sind leer, weil unsere Versorger auf billige Preise am den Energie Börsen hofften und daher nicht wie jedes Jahr erforderlich rechtzeitig Gas Volumen eingekauft haben, die ausreichend wären um die Speicher zu füllen.

Und nein, die Lieferanten wie Gazprom und Co. sind nicht daran schuld, da sie alles was bestellt wurde auch geliefert haben.

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14.10.2021

Mal wieder ein echter Lange.. Einfach mal geschrieben ohne nachzudenken.

Wurden in den letzten 2 Jahren Hilfen gekürzt als der Energiepreis auf einem Rekordtief war? Nein... Warum jetzt erhöhen? Immer nur fordern ist einfach - einfach ein wenig Eigenverantwortlichkeit zeigen wäre besser. Man hätte inden letzten 18 Monaten die Ersparnis sparen können dann hätte man jetzt einen Puffer. Aber warum sparen? Jammern und fordern ist doch viel einfacher!

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14.10.2021

Also trotz der günstigeren Gaspreise haben wir uns persönlich nichts oder wenn dann nur wenig gespart, da dank Homeschooling mehr geheizt bzw. warmes Wasser verbraucht wurde. Außerdem war die Heizperiode 2020/2021 bei uns etwas länger als die Jahre davor. Generell davon auszugehen, dass sich Hilfsbedürftige etwas gespart haben dürften, ist vielleicht etwas übereilig. Ich sehe es auch eher wie Andreas B., dass hier der Spekulation einfach mal der Hahn abgedreht werden sollte.

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