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Klimawandel
10.07.2019

Köln ruft den Klimanotstand aus - was steckt dahinter?

Die Städte Köln und Paris haben den Klimanotstand ausgerufen.
Foto: Michael Kappeler, dpa (Symbol)

Mehr als 30 Städte in Deutschland haben den Klimanotstand ausgerufen - jüngst auch die Millionenstadt Köln. Das ist mittlerweile mehr als Symbolpolitik.

Immer mehr Städte rufen den Klimanotstand aus. Allein in Deutschland sind es 33. Zuletzt erklärte die Millionenstadt Köln, sich zu den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 zu bekennen. Köln folgt damit den internationalen Vorbildern London und Paris, die sich jüngst verstärkt gegen den Klimawandel stellen wollen. Im Freistaat Bayern hat mit Erlangen bislang nur eine Stadt den Klimanotstand ausgerufen. Vorreiter in Deutschland für die Idee war Konstanz am Bodensee. Dort hat Anfang Mai der Gemeinderat einem entsprechenden Antrag zugestimmt. Für viele gilt der Ausruf des Klimanotstands als symbolischer Akt. Doch das ist es mittlerweile nicht mehr ganz. Viele Städte haben Pläne, wie sie zum Klimaziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu beschränken, beitragen können.

Klimanotstand: Köln will klimafreundliche Bauvorhaben bevorzugen

Köln ist die erste Millionenstadt in Deutschland, die dem Beispiel aus Konstanz folgt. Damit will die Stadt nicht nur ein starkes Ausrufezeichen setzen, sondern legt gleichsam in einer Pressemitteilung konkrete Pläne vor, wie die Stadt klimafreundlich werden soll. Künftig sollen beispielsweise bei Bauprojekten die klimafreundlichste Alternative bevorzugt werden. Darüber hinaus sollen bei allen Entscheidungen des Stadtrats und der Ausschüsse die Folgen für das Klima berücksichtigt werden. Über die Effizient der Maßnahmen soll regelmäßig berichtet werden, um eventuell nachzubessern.

Ein weiteres Ziel der Stadt ist es, bei der Energiegewinnung mehr auf regenerative Energien zu setzen. Die Stadtverwaltung will dafür entsprechende Gespräche mit den Stadtwerken in Köln aufnehmen. Wie eine Pressesprecherin auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilt, stehen entsprechende Gespräche bereits im Terminkalender. Der übergeordnete Plan der Stadt Köln sei es, im Jahr 2050 eine klimaneutrale Kommune zu sein.

Solche konkreten Vorhaben hat die französische Hauptstadt Paris noch nicht formuliert. Sie rief den Klimanotstand nahezu zeitgleich mit Köln aus. Bislang ist lediglich bekannt, dass die Stadtverwaltung eine Klima-Akademie für junge Menschen errichten will, in der Wissen über den Klimaschutz vermittelt werden soll. Zudem will die Stadt einen Expertenrat einrichten, der zum Klimaschutz befragt werden kann, etwa bei Bauvorhaben.

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Zwei Monate früher dran als Paris und Köln war die Stadt Konstanz am Bodensee. Dort hat man sich von dem bloßen Anerkennen des Klimanotstands bereits losgesagt und arbeitet an Lösungen, zum Klimaschutz beizutragen. Ab Herbst gibt es laut Klimaschutzmanager Lorenz Heublein einen Rat, der bei Projekten der Stadt hinzugezogen werde. Wie Heublein auf Nachfrage unserer Redaktion erklärt, werden beispielsweise Baustoffe für Gebäude auf bessere Alternativen für die Umwelt geprüft.

In Bayern hat bislang nur eine Stadt den Klimanotstand ausgerufen

Doch auch die Konstanzer Anwohner sollen die Möglichkeit haben, sich zum Klimaschutz zu informieren. Dafür stellt die Stadt bis zum Jahresende 10.000 Euro zur Verfügung, für die folgenden Jahre dann jeweils 20.000 Euro. Mit dem Geld sollen Projekte von Bürgern der Stadt gefördert werden. "Das ist nicht als Marketingaktion für den Klimaschutz zu verstehen", sagt Heublein. Darüber hinaus soll die Stadt Konstanz für Autofahrer unattraktiver werden, um den öffentlichen Nahverkehr zu fördern. Dass die Stadt im Mai den Klimanotstand ausgerufen hat, habe damals zwar eine symbolische Bedeutung gehabt. "Aber wir haben damit eine Diskussion angefeuert", sagt Heublein.

Die Diskussion über den Klimaschutz ist mittlerweile auch nach Bayern übergeschwappt. Den Klimanotstand ausgerufen hat bislang aber nur Erlangen. "Wir wollen damit den Klimawandel bekämpfen", sagt der Pressesprecher der Stadt Christof Zwanzig. Ausgangspunkt in Erlangen war eine Bürgerversammlung Ende März. Die Erlanger forderten damals die Stadtverwaltung auf, einen Klimaschutzplan zu erstellen, der die Klimaneutralität bis zum Jahr 2025 verfolgt. Wie Zwanzig verlauten lässt, sind externe Studien bereits auf den Weg gebracht worden. Eine erste Stellungnahme der Stadtverwaltung zum Klimanotstand und dessen Auswirkungen wird in Erlangen noch diesen Juli erwartet.

In der Region ist bekannt, dass die Grünen in Stadtbergen den Klimanotstand ausrufen wollen. Von der Stadt Augsburg liegt bislang noch keine Stellungnahme zu dem Thema vor. (mit dpa)

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